Dnepr Aufbau von Max.

      Dnepr Aufbau von Max.

      Hallo Zusammen.

      Ich habe mir eine Dnepr gekauft. Sie
      ist eine MT10-36 und Baujahr 1983. Die Maschine kommt morgen Abend
      per Spedition. Fotos mach ich morgen.

      Den Vorbesitzer ist die Maschine beim
      Verladen abgesoffen. Ich möchte morgen dann direkt die Zündkerzen
      ersetzen. Die Zündkerzen möchte ich gerne morgen Mittag schon
      kaufen, da ich sowieso in die Stadt muss, um neues 2 Taktöl zu
      kaufen.

      Weiß jemand was für Zündkerzen
      standardmäßig in die Dnepr gehören?

      MfG Max

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „MMMaaaXXX“ ()

      NGKB6HS, besser jedoch BP6HS
      [align=center][color=#ff0000][size=14]"I tried religion, meditation, even therapy... then I realized all I really needed was more horsepower. "[/color][/size][/align][align=center][size=12][color=#0000ff][b]10.Russenboxertreffen Siegerland 15.06.-18.06.2017 Koordinate 51.001765,8.002274
      diesmal 4 Tage wegen Feiertag[/b][/color][/size][/align]
      Hallo Max,

      MMMaaaXXX schrieb:

      ... Den Vorbesitzer ist die Maschine beim
      Verladen abgesoffen. Ich möchte morgen dann direkt die Zündkerzen
      ersetzen...


      Fahre seit jahren mit diese im Zündapp und Dnepr: Ebay Immer ohne probleme.

      Fahre übrigens diese im Puch SGS: Ebay Auch völlig problemlos!

      Fahre auch Bosch (alt), Beru (alt), KLG (alt), Denso (neu) und NGK (neu). Alle sind gut - jedoch sind die alte Kerzen besser wenn der Motor ein bisschen fett eingestellt ist. NGK mag das nicht - besonders nicht wenn mit 10mm Gewinde.

      /Steen

      Kardangelenkgabel Überdrehen

      Hallo Zusammen,

      erst mal danke für eure Hilfe. Ich
      habe die Maschine tatsächlich mit gereinigten Vergasen, neuen
      Zündkerzen und geladener Batterie zum laufen bekommen. :thumbsup: Nagelt ein
      bisschen und qualmt schrecklich. Bilder kann ich euch leider nicht
      zeigen, weil mein Handy kaputt ist. :cursing:


      Die Maschine ist inzwischen
      größtenteils zerlegt. Endantrieb ist bis auf das Gehäuse kaputt.
      Kardangelenkgabel an den Simmeringen eingelaufen. Rost hier und da,
      Motor/Getriebe überarbeiten u.s.w. Der Zustand ist noch einen
      Ticken schlechter als bei meinen MZ Gespann nach den Kauf. Nur da
      wusste ich noch nicht was auf mich zu kommt und es besteht aus
      weniger Teilen.


      Deswegen muss ich mich ran halten,
      nächstes Jahr soll die Dnepr fahren.





      Ich möchte die Kardangelenkgabel gerne
      Überdrehen. Gibt es hier Erfahrungen diesbezüglich? Ich habe die
      Kardangelenkgabel mit Ausgleichsblechen auf ein kaputtes Ritzel
      gedrückt. Das ganze Kardangelenk mit Ritzel kann ich jetzt sauber
      in die Drehbank einspannen. Sind 13/100 Rundschlag zum überdrehen in
      Ordnung? Lässt sich das Material gut bearbeiten?

      MfG Max

      MMMaaaXXX schrieb:

      Sind 13/100 Rundschlag zum überdrehen in
      Ordnung? Lässt sich das Material gut bearbeiten?


      Die Frage wird eher sein, wie genau ist deine Ritzelwelle, Aufspannung in der Drehbank... etc.

      Wenn das alles passt, dann sind 0,13mm doch etwas viel Schlag. sollte denke ich mal unter 0,05 bleiben, sonst macht das der Simmerring nicht lange mit.
      Und wie gleichst du den Materialschwund an dieser Stelle aus? Buchse drüber? Diese Stelle sollte eigentlich so etwas wie gehärtet sein, weil sonst der Simmerring bald wieder auf der Welle einläuft.

      --> neues Gelenkt komm nicht in Frage ?

      SG
      Markus
      "Wo Rauch, da Feuer" - hab nen Feuerstuhl ;)

      Gehst Du noch, oder Fährst du schon?
      Grundsätzlich gibt es eine bewährte Reparaturmethode für eingelaufene Simmerringe. Das sind speziell für diesen Zweck gefertigte Hülsen,die es im Lager-Fachhandel gibt.
      Das funktioniert gut bei teureren Teilen wie zB Achsschenkeln bei Landmaschinen oder Keilriemenscheiben bei Motoren. Hier ist das Gelenk zu preiswert,um über etwas anderes als den Austausch nachzudenken.

      Fertig abgedreht.

      Hallo Zusammen,

      Heute habe ich die Gelenkgabel
      abgedreht. Ich hätte auch eine Neue kaufen können, aber warum
      sollte ich das tun, wen das so funktioniert? Eine Reparaturhülse
      kosten fast so viel wie ein neues Kardangelenk. Die Gelenkgabel war
      teilweise und unregelmäßig gehärtet :thumbdown: . Wobei „gehärtet“ relativ
      zu sehen ist. Ich hatte beim bearbeiten jedenfalls keine Probleme.
      Die Simmerring gibt es auch mit 33mm Wellendurchmesser bei einen Ural
      Händler.

      MfG Max

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „MMMaaaXXX“ ()

      MMMaaaXXX schrieb:

      Die Gelenkgabel war
      teilweise und unregelmäßig gehärtet . Wobei ?gehärtet? relativ
      zu sehen ist.


      Weshalb ich geschrieben hatte:

      K-Mehl-Treiber schrieb:

      Diese Stelle sollte eigentlich so etwas wie gehärtet sein


      SG
      Markus

      PS.: wenn ein Passender Simmerring greifbar ist, dann ist das eine gute Reparatur für die nächsten 1000- 5000km. Länger wird's denke ich wegen der "Härtung" nicht halten.
      "Wo Rauch, da Feuer" - hab nen Feuerstuhl ;)

      Gehst Du noch, oder Fährst du schon?
      die sind nicht gehärtet, sind einfache Schmiedeteile.
      [align=center][color=#ff0000][size=14]"I tried religion, meditation, even therapy... then I realized all I really needed was more horsepower. "[/color][/size][/align][align=center][size=12][color=#0000ff][b]10.Russenboxertreffen Siegerland 15.06.-18.06.2017 Koordinate 51.001765,8.002274
      diesmal 4 Tage wegen Feiertag[/b][/color][/size][/align]

      Gabelbrücke lösen

      Hallo Zusammen,




      wie löse ich die Obere Gabelbrücke?
      Ich habe die Verschlussschrauben der Gabelholme und die
      Steuerkopfmutter gelöst und entfernt und alles mit Kriechöl
      eingesprüht. Hammerschläge von unten gegen die Gabelbrücke und
      ziehen und rütteln am Lenker bringen nichts. ?( Da bewegt sich nichts.
      Hat jemand eine Idee?



      MfG Max
      Die Verschlussschrauben wieder auf die Standrohre drauf, so 2-3 umdrehungen lose und dann mit dem schonhammer oben draufhaun....
      Vorher unten die Klemmung lösen.
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
      Für neuen Bildschirm Nagel hier-> O <- einschlagen... :whistling:

      MMMaaaXXX schrieb:

      Hammerschläge

      Wer das Prinzip des Hammers begriffen hat,wählt die richtige Grße ( die Masse ) und löst im Wortsinne das Problem mit einem Schlag.
      Wer zum Tapezierhämmerchen greift,kann das Objekt zertrümmern,ohne es zu lösen.
      Ein Rundstahl von etwa 30 mm Durchmesser und 30 cm Länge zum Ansetzen und ein 4 Kg Hämmerchen lösen das Problem sofort.
      Ich mag Motofreak ja nicht gern widersprechen,aber die Wirkung von Hammerschlägen ber teilweise gelöste Schraubverbindungen zu übertragen,gefällt mir garnicht.Vielleicht kann man den Begriff "Schonhammer" auch falsch verstehen.

      Bibri schrieb:

      Mach die Brücke mit Heißluftfön warm, dann Hammerschläge von unten ...

      ....damit die Standrohre aus dem 30mm langen Konussitz gelöst werden.
      Die Schrauben an der unteren Gabelbrücke müssen aber festgezogen bleiben.

      Der Schweinwerfer sollte demontiert sein, damit man mehr Schwung holen kann.

      Hau rein.....und drauf bzw. drunter :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Erksiwolf“ ()

      Achim 49 schrieb:

      Ein Rundstahl von etwa 30 mm Durchmesser und 30 cm Länge zum Ansetzen und ein 4 Kg Hämmerchen lösen das Problem sofort.
      Genau so.

      Achim 49 schrieb:

      die Wirkung von Hammerschlägen ber teilweise gelöste Schraubverbindungen zu übertragen,gefällt mir garnicht.
      Mir auch nicht, und so macht man das auch nicht, es sei denn, man will die gewindehaltigen Teile ohnehin entsorgen.
      No Nukes
      Ich hab das andersrum gemacht: Die Klemmung gelöst, die Verschraubung oben gelöst und eine/zwei Umdrehungen raus gedreht, und dann mit dem Hammer auf die Holmverschlussschraube oben drauf um ihn aus dem Konussitz zu drücken.

      Wenn beide Holme gelöst sind, geht die Brücke leicht ab.
      Wenn man versucht von unten zu hämmern braucht man die Kraft beide Konen gleichzeitig zu lösen, also doppelte Schlagkraft.
      Ist nicht ohne die sitzen Bombenfest. Ein grosser Hammer und immer schön holz unterlegen, auch beim lösen von oben. Schont das Metall.
      Wärme ist wichtig und sie hilft ungemein wenns klemmt. Dabei sollte der Wärmeeintrag aber nur auf die Gabelbrücke kommen damit diese sich ausdehnt und den strammen Sitz entspannt.
      Vorteil beim Lösen wie von mir beschrieben: Der Scheinwerfer kann drin bleiben.