von CHINA nach DE mit CJ750

      VNDrummer schrieb:

      Ich an deiner Stelle würde die Reise nicht wagen und dich hier nach nem entsprechenden Gespann umschauen und wie fast alle anderen hier dann zu lernen wie die Dinger funktionieren, was die können und nicht können usw. Denke damit fährst du deutlich besser.
      Ich habe auch keine Ahnung warum Du diese Reise vorhast. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass Du kein Geld sparst, wenn Du die in China kaufst um Sie dann zuhause zulassen zu können. Wie schon mehrfach beschrieben wirst Du aller Voraussicht nach auf der Reise Pannen haben, Ersatzteile kaufen müssen, wahrscheinlich Werkstätten bezahlen müssen, Zoll, Übernachtungen Reisedauer usw. Dann die Behördlichen Wege hier in Deutschland. Was soll das bringen? Eventuell Abenteuerlust?

      Kaufe Dir hier was ordentliches. Hier kriegst Du sicherlich auch Hilfe von erfahrenen Gespannfahrern aus deiner Umgebung, dann musst Du diese Reise, die voraussichtlich im Fiasko für dich enden würde, auch nicht machen.

      Gruß aus Bärlin
      Ich befürchte Du kommst in Wetter-und Streckenbedingungen, die auch mit der Jialing nicht zu bewältigen sind, vor Allem nicht alleine. Vielleicht nicht einmal in China, sondern später. Wenn Du wenigstens mit ein paar Leuten unterwegs wärst so dass man sich gegenseitig aushelfen kann.
      Ganz ehrlich, kauf´besser ein Flugticket, dann bist Du ziemlich sicher und pünktlich....und billiger ist es auch, dann kannst Du evtl sogar deine Weltreise nochmal fortsetzen.
      Eppur si muove- Und sie bewegt sich doch! -Ob das von Galileo Galilei oder Giordano Bruno ist, ist egal. Gilt für jedes unserer Moppeds :thumbsup:
      DNEPR MT 16 - das Motorrad für richtige Männer
      Nie Fragen - fahren, Ben !


      Wirst schon ankommen, und wenn nicht und Du trotz allem
      erfrierst ist es auch egal. Es bekommt doch keiner mit ...


      Fùr Ruhm und Ehre .. .....
      [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][color=#ff0000]Dieses Schreiben enthält einen Gruss von


      [b][size=16]Karl-Eberhard Modrow[/color]


      [font='Comic Sans MS, sans-serif'][url='http://2146-bnf-worldwide.de.tl'] [color=#ff0000]B.N.F.![/url][/size][/b][/font]


      [size=8][color=#ff0000]Jederzeit und überall anwendbar: [i]Hanlons Rasiermesser ![/i][/color][/size]

      VNDrummer schrieb:

      Was soll das bringen? Eventuell Abenteuerlust?
      ja, ziemlich genau. oder so. ich fänd es stinklangweilig, per Flugzeug zurück zu kommen, Autostop hatte ich ja schon von DE hierhin und viel mehr bleibt dann auch nicht mehr...

      Ben? hab ich was verpasst, wer ist das?

      im übrigen weiss ich jetzt, was ihr von so ner aktion allgemein haltet. vielen dank erst mal.
      Sollte ich tatsächlich eine entsprechende Tour antreten, würde ich euch dann noch lebewohl sagen :whistling: und höchstwahrscheinlich noch n paar anfängerfragen stellen.

      herzlichst
      Und immer schön zwischenduch mit dem neuen Lääääptop berichten was wann wie und wo gerade abgefallen zerbröselt oder so ist und wie du das dann reparierst :whistling: :D
      Gruß
      Hatta


      ...donnerwetter, ist das alles echt?? [color=#ff0000]-nein...das is ne prothese... [/color]:D

      Wenn der Ochs wie Magnum lächelt, stöhnt der Knecht, die Bäurin hechelt. :drink:

      hirntot schrieb:

      im übrigen weiss ich jetzt, was ihr von so ner aktion allgemein haltet. vielen dank erst mal
      Es meinen doch alle hier nur gut mit Dir, auch wenn Du das vielleicht momentan anders sehen möchtest.
      Wenn Du unerfahren mit der Technik dieser Motorräder bist und zudem sowas noch nie gemacht hast, wird es sicherlich so passieren wie man es dir hier vorhergesagt hat. Das ist eine Tatsache die aus der Erfahrung der hier versammelten Gespannfahrer entspringt.


      Aber bitte, wenn Du meinst wir nörgeln und sind alle Langweiler und wollen dich nur davon abhalten, dann tu es und sammle deine eigenen Erfahrungen.

      Gruß aus Bärlin
      Hey - lass Dich nicht abschrecken - das ist eine geile Tour, die Du da vorhast (meine ich völlig ernst), die mich ernsthaft neidisch werden lässt. Leider habe ich im Moment noch keine Zeit, so eine (oder eine vergleichbare / ähnliche) Tour zu machen.

      Sicher setzt so eine Tour voraus, daß man sich damit auseinandersetzt und vernünftig plant, vor allem auch Krisengebiete meidet, von denen es auf dem Weg genug gibt; darüber hinaus sollte man sich der Risiken bewusst sein, die einen auf manchen Streckenabschnitten erwarten. Aber grundsätzlich halte ich eine solche Tour nicht für unmöglich, solange das Material mitspielt.

      Ich selber würde daher bei einer solchen Tour eher auf die Jialing setzen. Klar, das garantiert auch nicht, daß man nicht mal unterwegs eine Panne hat, aber die Anzahl der Pannen dürfte deutlich geringer sein.

      Gruß aus Kabul
      ...ich finde so eine Reise richtig gut !

      Voraussetzung sollte aber ein gerütteltes Maß an Erfahrung in vielen Bereichen sein. Eigentlich ist es vollkommen wurscht, welcher fahrbare Untersatz dazu gebraucht werden soll, mehr oder minder unvorbereitet wird eine solche Aktion in einem ziemlichen Chaos enden.

      Trotzdem viel Erfolg bei den weiteren Aktivitäten !
      Gruß
      Paul

      6. OSTMOTORRAD-TREFFEN 30.05. bis 02.06.2013 (Fronleichnam) in 36404 Völkershausen / Rhön

      hirntot schrieb:

      Keine Ahnung, wie ich das mit der EU-zulassung dann hinkrieg, oder wie ich das Bike ohne Zulassung nach DE krieg []in Ruhe in DE mit der vorbereitung für's TÜV beschäftigen
      ohne dein Projekt jetzt totreden zu wollen ... ist an sich schon faszinierend ...

      nur:
      (1) eine EU-Zulassung gibt es nicht ... Fahrzeugzulassungskram ist immer nationalem Recht unterliegend
      (2) Erstzulassung einer CJ in Deutschland ist als Utopie anzusehen ... eine CJ welche die jetzigen Vorschriften für Deutschland einhält gibt es mWn nicht ... Meins
      (3) das (nachgewiesene) Datum der Erstzulassung (egal wo in diesem Universum) zählt ...

      sorry ... nix für ungut ...

      VNDrummer schrieb:

      Es meinen doch alle hier nur gut mit Dir, auch wenn Du das vielleicht momentan anders sehen möchtest.
      Wenn Du unerfahren mit der Technik dieser Motorräder bist und zudem sowas noch nie gemacht hast, wird es sicherlich so passieren wie man es dir hier vorhergesagt hat. Das ist eine Tatsache die aus der Erfahrung der hier versammelten Gespannfahrer entspringt.

      Öhm. Hab ich eigentlich nicht so gemeint. Ich nehme all eure Ratschläge ernst und ich respektiere eure Erfahrung. Darum bin ich ja her gekommen. Aus dieser pubertären trotz-Phase bin ich raus, obwohl ich noch immer ein extrem kindlicher Träumer hin.

      Ich denk jedenfalls vorerst mal: wenn ich sowas alleine durchziehe, nehm' ich ne Jiailing. Aber es ist so oder so noch viel Abklärung nötig....
      Ich denke mal unter weniger Zeitdruck und zu einer anderen Jahreszeit wären die Bedenken vieler hier geringer.
      Ich halte ein Gespann nicht für wintertauglicher als eine Solomaschine. Gehe davon aus, daß die Straßen nicht geräumt sind. Erwischt die so ein Schneeschauer in der Nacht, dann haste erstmal keine festgefahrene Schneedecke auf der Straße. Bei genügend Schneehöhe liegt das Boot dann schnell auf und es ist Sense mit Vortrieb. Was willste dann machen?Warten bis ein räumdienst kommt (unwahrscheinlich) oder warten bis genügend schwere Fahrzeuge den Schnee plattgefahren haben. Doch wie stark ist der Streckenabschnitt frequentiert, wie lange dauert es dann den Schnee plattzufahren?
      Gruß Sandy!
      Hi hirntod,

      also ich habe schon mehrere Langstreckenreisen mit völlig untauglichen Motorrädern (Royal Enfield + mein Sohn auf einer MZ TS125) gemacht. Zumindest dachte der Rest der Welt sie wären völlig ungeeignet.

      Meine Erfahrung bzgl. der möglichen Reiseschnitte liegen zw. 150 km/Tag bis ca. 500 km/Tag. Dabei kommt es speziell auf schlechten Staßen weniger auf ein Superhightechmopped an. Auf Pisten waren die Herren Luxus-BMW-Fahrer mit ihren R1200GS Adventure auch nicht mehr schneller als wir.



      Die Straßen sind nicht so das große Problem. All zu viele sinnvolle Wege nach Westen gibt es nicht. Die schöne Strecke über Karakorum Highway und Pakistan ist Moment nicht so empfehlenswert. Ebenso durch die sogenannten Stans (Kirgisistan, Kasachstan, etc.....). Bleibt der Weg über die Mongolei. Wenn dich nun nicht der Hafer sticht, hast du über Ulan Bator Richtung Rußland und auch in Russland, fast durchgehend asphaltierte Straßen.



      Zum Thema Wetter, muss ich mich teilweise den Vorrednern anschließen. Das wird mitten auf dem Asiatischen Kontinent im Winter sehr kalt. Es wird weniger der Schnee sein, der z.B. in Sibirien, aufgrund des Kontinentalklimas weniger fällt als gedacht, die Kälte wir dir zu schaffen machen. Wenn man das weiß kann man sich vorbereiten. Du wärest nicht der erste der im Winter durch Rußland fährt. Und ja, mit einem Gespann bist du bei den winterlichen Verkehrsverhältnissen deutlich besser dran, als auf einem Solomopped. Kenne die Geschichte von einem Ami der im Winter mit einer Harley Sportster nach Vladivostok fuhr. In Moskau haben ihm die Russen einen Ural-Seitenwagen drangedübelt und ab da ging es wunderbar bis in der fernen Osten.



      Fazit: Wenn dich die Kälte nicht abschreckt und du den Papierkram (z.B. alleine Overland durch China) gebacken bekommst; auf jeden Fall machen. 9 Wochen sollten bequem langen für die 15.000 km. Nur mal als Vergleich, wir haben für die 13.500 km nach Vladivostok 7 Wochen gebraucht.



      Gruß

      Andreas



      www.dehli-monzernheim.de
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      Telefon: 06142-64338
      Gruß
      Holger