von CHINA nach DE mit CJ750

      Wann geht in Zentralasien eigentlich der Winter los?
      März/April 2015?
      Hier wird schon ewig gelabert, dann noch 20Tage dazu für irgendwelchen Behördenkram. Der Starttermin ist auch noch immer offen, weil ja noch irgendwelche Komplizen gesucht werden.
      Ich glaub nicht mehr daran, daß das noch was wird.
      Gruß Sandy!
      nein, ich bin mittlerweile auch eher am träumen (war ich ja schon die ganze zeit, aber vorher mit Hoffnung)...
      ging ja nur darum dass der herr Jens mit Fehlschlüssen reinplatzte und besserwissen wollte, die ich nun schon zu oft klar gestellt hatte. vielleicht ist mir das auch nur so vorgekommen, wer weiss...

      wie gesagt, ich bin schon seit 15 Monaten auf "so einer kulturellen Reise"... ich hab (mir und denen die mir glauben) bereits genug bewiesen. 8)

      Tigris schrieb:

      Kauf in China, chinesische Exportzulassung (das gibt es meines Wissens in jedem Land der Welt

      also nach meinem Wissensstand gibts in china nur eine normale Zulassung, welche nur von Personen mit festem Wohnsitz in China beantragt werden kann. abgesehen davon: was is denn effektiv der Unterschied zwischen Export- und Standardzulassung?

      Tigris schrieb:

      Aber da das Jialing Werk eh nach Europa liefert und dafür fertigt, sollte man dort auch in der Lage sein, dir ein entsprechend modifiziertes Gespann zukommen zu lassen.

      Nein, die Fabrik in China kann kein L4e herstellen. Die Lizenz kommt ihnen zu teuer. Der Sales Department Manager hat auch nichts davon gewusst, dass die Motorwerk das anscheinend ab der nächsten Lieferung schon so verkaufen. Obwohl die vom Motorwerk mir erklärt hatten, dass die nächste Serie die sie geliefert bekommen werden, L4e besitzt. Naja, nicht mein Bier. Vielleicht hab ich auch was falsch verstanden... :S

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hirntot“ ()

      Naja, Exportzulassungen sind für Fahrzeuge bestimmt, die ein bestimmtes Land dauerhaft verlassen. Darüber hinaus unterliegen Fahrzeuge, die für den Export vorgesehen sind und eine entsprechende Exportzulassung haben, anderen Zulassungsbedingungen. Ein solches Fahrzeug kann z.B. in Deutschland aber auch in Georgien von jemandem zugelassen werden, der keinen festen Wohnsitz im Land hat, Ich bin mir ziemlich sicher, daß es auch in China entsprechende Möglichkeiten gibt, die gibt es aus rein praktischen Gründen eigentlich in jedem Land, das eine legale Ausfuhr von Fahrzeugen zulässt. Problematisch könnte es allerdings sein, einen fachkundigen chinesischen Beamten zu finden, der eine solche Regelung kennt und auch anwenden kann und darf. Ich kann es natürlich nicht beschwören, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß es in China kein festgeschriebenes Verfahren zum legalen Export von Fahrzeugen gibt.

      In der Regel gelten diese Exportzulassungen drei Monate, damit der Exporteur das Fahrzeug auf eigenen Rädern durch das alte Land in das neue Land transportieren kann, da das Exportkennzeichen auch das Fahren im Land der Ausstellung erlaubt.
      Ich habe bei der Ersatzteilrecherche zu meiner Honda keinen chinesischen Hersteller gefunden, der nicht irgendwelche Kopien von Honda,Yamaha oder Suzuki-Motoren für seine eigenkreationen angeboten hat.
      Die Chinesen haben sich da tlw. etwas einfacher gemacht, indem sie den Kolbenhub gleichlassen und verschiedene Bohrungen nutzen.
      Wogegen die japan. Originale mehr Hubvarianten haben. So sind die Originale auch oft für mehr Drehzahl gemacht, als ihre Kopien.
      Da die Anschlusspunkte der Kopien oft genau den Originalen entsprechen, kann man ganz leicht Motoren austauschen. Tlws. klappt die austauschbarkeit auch recht gut zw. innermotorischen Komponenten, Zylindern und Getrieben.
      Vielleicht solltest du mal schauen, ob die Janling oder wie das Ding heißt nicht irgendeine Kopie einer älteren japan. Maschine ist, die nur in ein modernes Kleid gesteckt wurde.
      Und dann würde ich mir die Frage stellen, ob man nicht gleich das Original nehmen kann.
      Meine Honda dreht 2000U/min höher als die Chinesenkopie, hat 20% mehr Leistung und klingt trotz 30 Jahre Altersunterschied mindestens genauso gesund.
      Gruß Sandy!
      Die Jialing nutzt den Motor der BMW F650, also ursprünglich einen Rotax-Motor. BMW war der Einkauf der Motoren in Ö zu teuer, daher wurden die Motoren dann bei Loncin in China gebaut. Die 650er BMWs haben schon lange chinesische Motoren. Zuletzt kamen die Moppeds komplett aus China (badge engineering). Ich glaube gehört zu haben, das die F800 auch in China gebaut wird. Auch in Brasilien ist eine BMW Endmontage, wo nur noch der Chinakram aus dem Container zusammengesteckt wird. In Brasilien sind die 650er und 800er BMWs saubillig.