Kardan rutscht raus -Dämpfer zu lang?

      Kardan rutscht raus -Dämpfer zu lang?

      Hallo liebe Russenschrauber!

      Ich habe folgende Problem:
      Habe heute eine Testfahrt mit meiner Dnepr MT-9 (Bj. 71) gemacht, nach einer winzigen Runde habe ich festgestellt das etwas Schleift...
      Da sehe ich das der Antriebsflasch fast komplett aus der Hardyscheibe raus ist und am Durchgang der Hinteren Schwinge schleift. :cursing:
      Die Welle hat auch einen kleinen "knick" und die schwinge geht leicht nach unten, da es die Stoßdämpfer nicht anders zulassen (weichste Einstellung).
      Ich habe 35 cm Stoßdämfer hinten drin (Augenabstand), muss ich die jetzt gegen 32er wechseln oder kann man an der Kardanwelle was verändern? 8|


      Bitte um eure Hilfe nd Danke im vorraus!

      MfG Willi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Willi_MT9“ ()

      Hallo,

      hast du den Sicherungsring für den Flansch auf der Kardanwelle ganz vor?

      Gruss

      doc
      FJ - Einfach Fahren :) - Langweilig :thumbsup:

      URAL - a bissel was geht immer :wacko: What would MacGyver do? ?(

      "... und Gott fragte die Steine: "Wollt Ihr Ural-Fahrer werden?" Und die Steine antworteten: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug."

      Warnung: Lesen gefährdet die Dummheit!

      Willi_MT9 schrieb:

      35 cm Stoßdämfer hinten drin ( Ok?)

      35 ist zu lang. Ist aber nicht dein Problem, fahren einige mit rum.

      Superdoc schrieb:

      hast du den Sicherungsring für den Flansch auf der Kardanwelle ganz vor?

      Vorne am Flansch ist nur eine Nut. Spiel eingestellt wird hinten.



      Ist die Aufnehme für die Kugel (vorne am Flansch) ok? Die Bohrung in der Kardanwelle reißt mit der Zeit mal aus (Verschleiß)
      Seit wann gehen Signaturen wieder? Geht ignorieren auch wieder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „eGo!“ ()

      Kontrolliere die Sprengringe, die sollten vorhanden sein (an beiden Seiten) und beim zusammenschieben in einer Freidrehung des Gelenks oder der Klaue verschwinden.
      Wenn die Ringe nicht im Absatz sind können die sich wegdrücken.
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
      Für neuen Bildschirm Nagel hier-> O <- einschlagen... :whistling:

      eGo! schrieb:

      Ist die Aufnehme für die Kugel (vorne am Flansch) ok? Die Bohrung in der Kardanwelle reißt mit der Zeit mal aus (Verschleiß)

      die reißt aus, wenn die Welle nicht richtig eingestellt ist und dadurch beim einfedern vorn ins Gewinde der Abtriebswelle knallt............
      [align=center][color=#ff0000][size=14]"I tried religion, meditation, even therapy... then I realized all I really needed was more horsepower. "[/color][/size][/align][align=center][size=12][color=#0000ff][b]10.Russenboxertreffen Siegerland 15.06.-18.06.2017 Koordinate 51.001765,8.002274
      diesmal 4 Tage wegen Feiertag[/b][/color][/size][/align]

      Ralph schrieb:

      die reißt aus, wenn die Welle nicht richtig eingestellt ist und dadurch beim einfedern vorn ins Gewinde der Abtriebswelle knallt............


      Nun gehe ich davon aus,daß das richtig eingestellte Siel sich ergibt aud dem Abstand der Kugel auf der Ausgangswelle zum Grund der Bohrung in der Kardanwelle.
      Wenn das zu knapp eingestellt ist,bricht beim Aufstoßen die Kugel die dünne Wand an der Spitze der Kardanwelle aus.Da die Bohrung eine begrenzte und damit begrenzende Tiefe hat,kann die Wellensitze das Gewinde nicht erreichen.
      Ich spanne die Dämpfer immer mit Gurten zusammen bis die Schwinge Waagerecht zum Motor steht. In der Position ist die erforderliche Wellenlänge an kürzesten. Dann den Sprengring so positionieren das die Welle noch etwa 3mm Luft hat.
      Da ist man auf der sicheren Seite.

      der garst schrieb:

      Ich spanne die Dämpfer immer mit Gurten zusammen bis die Schwinge Waagerecht zum Motor steht. In der Position ist die erforderliche Wellenlänge an kürzesten.

      Editiert wegen "Lesefehler"
      In der waagerechten Stellung Kardanwelle + Spiel am größten.
      Wenn du schon spannst, warum nicht bis zur maximalen Einfederung? Wenn 's da nicht klemmt hast du immer genug Spiele.
      Seit wann gehen Signaturen wieder? Geht ignorieren auch wieder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „eGo!“ ()

      im komplett ausgefederten Zustand muß die Kardanwelle vorn ins Kugelprofil greifen, die Neutralstellung der Schwinge bei Einfederung verschiebt die Welle gerade mal 3-4 mm nach vorn und dann soll die nicht in den Gewindeansatz "auf Block" gehen...........
      [align=center][color=#ff0000][size=14]"I tried religion, meditation, even therapy... then I realized all I really needed was more horsepower. "[/color][/size][/align][align=center][size=12][color=#0000ff][b]10.Russenboxertreffen Siegerland 15.06.-18.06.2017 Koordinate 51.001765,8.002274
      diesmal 4 Tage wegen Feiertag[/b][/color][/size][/align]

      Ralph schrieb:

      im komplett ausgefederten Zustand muß die Kardanwelle vorn ins Kugelprofil greifen, die Neutralstellung der Schwinge bei Einfederung verschiebt die Welle gerade mal 3-4 mm nach vorn und dann soll die nicht in den Gewindeansatz "auf Block" gehen...........

      Dann wollern wir die Dinge doch so betrachten,wie wir sie sind und nicht so,wie man sich das vielleicht vorstellen mag.
      In waagerechter Stellung ist der Abstand der K-Wellensitze zur Gelenkkugel am größten. Das bedeutet,daß bei Einstellung "spielfrei" im ausgefederten Zustand
      Siel entsteht,wenn die Schwinge in Normallage kommt.
      Wenn der Gummianschlag in Ordnung ist,ist der Weg von der Stellung "ausgefedert" zur Normallage kleiner als derjenige von der Normallage zur osition "eingefedert".
      Man muß also einstellen "mit etwas Spiel" in Position "ausgefedert",damit das Ganze nicht "eingefedert" auf Block geht. Alternativ kann man die Dämfer oben aushängen und die Schwinge per Spanngurt anheben , um die zur Einstellung auf Null Spiel relevante Position zu finden.
      Die Welle wird in Normallage nach HINTEN verschoben. Auf Block gehen kann sie nur im ein-oder ausgefederten Zustand.
      Wer mal eine Kettenspannung eingestellt hat,weiß das.Notfalls kann man das mit Papier,Bleistift und Zirkel nachvollziehen.
      Und JA,der Drehpunkt der Schwinge liegt HINTER der Kugel.

      Zum Ausbrechen der K-Wellenspitze: Beim "auf Block gehen" treten Seitenkräfte auf,die das Ausbrechen verursachen.

      Achim 49 schrieb:

      Zum Ausbrechen der K-Wellenspitze: Beim "auf Block gehen" treten Seitenkräfte auf,die das Ausbrechen verursachen.

      Auf Grund der nicht wenigen Textfehler muß man sich den erstmal zusammenreimen. Seitenkräfte mögen ja auftreten, sind aber nicht hauptverantwortlich für die Zerstörung der vorn hohlgebohrten Kardanwelle. Diese stößt in ihrer Neutralstellung, heißt Kardanwelle geradlinig mit Getriebeausgang, und damit der kürzesten Position zwischen Kreuzgelenk und Getriebeausgangswelle bei falscher Einstellung vorn an das Gewinde der Getriebeausgangswelle und pilzt sich bis zum ausbrechen der dünnwndig gebohrten Welle dadurch auf. Im Extremfall läßt sich die Welle dann schon nicht mehr aus dem Gabelstück der Hardyscheibe ziehen.

      Zitat @Achim49 "Die Welle wird in Normallage nach HINTEN verschoben."

      Die Verschiebung der Welle nach hinten ist ausgeschlossen, hier hat der Russe dem Ganzen eine Begrenzung durch einen Sicherungsring gegeben, bei Ural sogar starr als Kardangelenk......................
      [align=center][color=#ff0000][size=14]"I tried religion, meditation, even therapy... then I realized all I really needed was more horsepower. "[/color][/size][/align][align=center][size=12][color=#0000ff][b]10.Russenboxertreffen Siegerland 15.06.-18.06.2017 Koordinate 51.001765,8.002274
      diesmal 4 Tage wegen Feiertag[/b][/color][/size][/align]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ralph“ ()

      Ralph schrieb:

      Diese stößt in ihrer Neutralstellung, heißt Kardanwelle geradlinig mit Getriebeausgang, und damit der kürzesten Position zwischen Kreuzgelenk und Getriebeausgangswelle

      Und das ist der LÄNGSTE Abstand.
      Du mußt mir das ja nicht glauben. Also nimm mal Paier und Zirkel zur Hand und vollziehe das mal nach.
      Evtl. magst Du ja dann Dir selbst glauben.
      Achim, Deinen Text habe ich auch nicht auf Anhieb verstanden. Das kann aber auch daran liegen, daß ich geistig nicht mehr ganz auf der Höhe bin. Ich will da gar nichts schönreden ...

      Bei mir ist es so, daß die Verschiebung der Welle hinten stattfindet. Ist glaube ich auch egal, solange die ihre 4 Millimeter Luft hat. Außerdem habe ich schon seit Jahrzehnten keinen Zirkelkasten mehr.

      Grüße, Christian
      No Nukes

      Bibri schrieb:

      Außerdem habe ich schon seit Jahrzehnten keinen Zirkelkasten mehr.

      Könnte aber die Diskussion etwas entscheidend entschärfen (nicht jetzt deiner speziell, sondern eher der Zirkelkasten allgemein in Expertenhand)
      Seit wann gehen Signaturen wieder? Geht ignorieren auch wieder?

      Achim 49 schrieb:

      Dann wollern wir die Dinge doch so betrachten,wie wir sie sind und nicht so,wie man sich das vielleicht vorstellen mag.

      Dann solltest du das auch beherzigen. Ich habe die Thematik gerade mit Geddy-CAD nachgestellt, dabei den Drehwinkel im Schwingengelenk und im Drehpunkt auf der Getriebeausgangswelle mit +10° und -10° eingestellt. Wenn ich nicht wüßte, daß der Endantrieb fest mit der Schwinge verbunden ist, müßte dieser sich "rein theoretisch" bei diesen Winkeln in die Länge verschieben.
      Man sollte nicht außerachtlassen, daß Schwingendrehpunkt nicht gleich Kardandrehpunkt ist, sondern dieser vorgelagert ist. Dem CAD Programm und der Praxis traue ich da schon mehr zu als dem Zirkel.............
      [align=center][color=#ff0000][size=14]"I tried religion, meditation, even therapy... then I realized all I really needed was more horsepower. "[/color][/size][/align][align=center][size=12][color=#0000ff][b]10.Russenboxertreffen Siegerland 15.06.-18.06.2017 Koordinate 51.001765,8.002274
      diesmal 4 Tage wegen Feiertag[/b][/color][/size][/align]