Erfahrungen mit den Einspritzer-Modellen

      Erfahrungen mit den Einspritzer-Modellen

      Mich würde mal interessieren, wie die neuen Modelle mit der Einspritzanlage funktionieren.

      Selber möchte ich mir nun entlich eine gebrauchte Ranger kaufen :love:
      Aber mein MZ-Gespann bleibt :D
      Moin, ich habe eine neue Ural T TWD seit Dezember, ca. 2tkm gefahren. Absolut keine Probleme, im Vergleich mit meiner alten 650'er deutlich besseren Durchzug. Verarbeitung ist auch gut, kann nicht klagen. Ich habe das aktuelle Mapping und eine andere Auspuffanlage drauf. Es stimmt, hier musst Du "nur" fahren.

      Wenn Du weitere Fragen hast, melde Dich einfach.

      Schönes Wochenende, Arnd.
      Servus, meine T TWD habe ich auch seit letztem Jahr und habe auch ca. 2000 km auf dem Tacho. Was etwas stört im Stadtverkehr ist im untern Drehzahlberich das Konstantfahrruckeln. Aber in den Stadtverkehr gehört sie auch nicht. Das Getriebe war am Anfang etwas hackelig, das besser sich jetzt aber. Insgesamt ist die Qualität exorbitant besser als die der Ural dich ich in den neunziger Jahren hatte. Ural macht einfach Spaß! Motorradfahren eben.
      Wo ich mich jetzt etwas Schwer tuhe :huh:

      Entweder eine ältere Ranger oder eine neuen T 2WD.
      Die Neue könnte ich mir nach meinen Wünschen zurecht machen 8)

      Habe ich schon mit meinem MZ Gespann so gemacht ;)
      Das fahre ich auch sehr gern, aber ich brauche noch was größerers :D
      Und da kommt halt nur eine Ural mit 2 WD in Frage :thumbup:

      Was in Chrom und Glänzend habe ich schon :P
      Nun brauche ich noch was schönes schrottiges, aber technisch in Ordnung 8o
      Also, wenn ich eine schöne gebrauchte Ranger finde, werde ich wohl nicht wiederstehen können ;)

      Fazit: Wollte halt nur mal Wissen, ob es sich lohnt ein neues Modell zu kaufen.

      Erfahrung mit den Einspritzern

      Kann nur positives berichten. Hab mir eine Sportsman TWD zugelegt. Drauf setzen, Schlüssel umdrehen, starten nach kurzem laufenlassen fahren, fahren fahren... Gegenüber meiner Dnepr MT 11 fast schon langweilig. Hab den Händler schon beschimpft, dass er mir eine Japanerin verkauft hat. Natalie hat jetzt 3.500 Km, einmal Ölwechsel (nach 1000 Km) und zwei mal Ventile einstellen (davon einmal aus Langeweile,weil absolut nix am Bock zu machen ist) jetzt sind die hinteren Scheibenbremsbeläge fertig. Die werde ich heute wechseln. Die Dinger scheinen sehr anfällig zu sein, wie ich schon von anderen gehört hab, kein Wunder die neuen haben 4mm Belagstärke; lt. Amihandbuch (dem Ding ist nur mit viel Vorsicht zu trauen, trotz der vielen Bildchen) liegt die Verschleißgrenze bei 2mm. Kein Wunder, wenn die Dinger so ne geringe Lebensdauer haben. Da sie beim Händler teuer sind (53 Euronen) versuch ich sie mal über den Zubehörhandel zu bekommen. Ölfilter gibts nämlich für kleines Geld im gut gepflegten Autozubhörhandel.

      Also wer nur Mopped fahren will, ist mit dem Teil gut bedient.

      Gruß
      Josef
      Interessant wirds erst, wenn die Dinger im Alltagsbetrieb und im Winter betrieben werden, ein paar Jahre.
      Schönwetter-Urals sind für mich kein Maßstab, die wurden immer schon gelobt (außer vielleicht von den Dnepr-Fahrern *g*).

      Wie laufen sie durch stundenlangen Regen?
      Wie übersteht die Elektrik/Elektronik Salz und Temperaturen unter -15°C?
      Wie laufen die Dinger bei +35°C im Dauerbetrieb inkl. Stadtverkehr?
      Wie leidensfähig sind sie im richtig schweren Gelände?

      Bremsbeläge, die nur 3500km halten, sind ja schon einmal kein Grund zur Freude (da ich davon ausgehe, daß die nicht im Rennbetrieb genutzt worden sind).
      Früher war die Zukunft auch viel besser!

      Erfahrung mit den Einspritzern

      hallo Klaus _R

      zu Deinen Fragen:

      bin gestern eine Stunde durch Gewitter und Starkregen gefahren, leider ohne Regnkombi war bis auf die Unterhose nass. Die Natalie hat zuverlässig gefunzt.
      Im vergangenen Winter, der ja keiner war, hat sie bis -5 Grad ebenfalls problemlos gearbeitet. Ich weiß von Leuten, die die Dinger im Fluss bis zum Tank unter Wasser gesetzt haben und das Ding lief weiter (eigentlich unfassbar; Ansaug etc....).
      Ich hab sie bisher bei fast jedem Wetter, einschließlich Schnee, Regen und Hagel, gefahren und wieder Erwarten nach den Erfahrungen mit der MT 11 nicht das geringste Problem gehabt. Der Händler, von dem ich das Teil hab, veranstaltet jedes Jahr eine Winterralley für die Teile in Norwegen, die funktionieren auch offensichtlich dort.
      Mit der Hinterradbremse ist das schon ärgerlich, aber bekannt. Es soll angeblich eine Brembo sein, obwohl was anderes drauf steht. Die neuen Beläge kommen aus England - mal sehen.
      Während der Einfahrzeit hat sie sich bis zu 11,5 Liter Super auf 100 km reingezogen, hat sich mittlerweile auf 6,5 L reduziert. Öl will sie nur Gutes, ich nehm LIQUI MOLY 20 W 50 und für Getriebe und Endantrieb GL 5 Hypoid. Hab jetzt kein Abrieb mehr an den Ablassschrauben.

      Übrigens die Bremsbeläge sind in einer knappen halben Stunde leicht gewechselt, wenn man einen 9 mm Imbus hat.

      Im Gelände hab ich sie bisher nur leicht rangenommen. Der zuschaltbare Seitenwagenantrieb (starr, ohne Differenzial) ist schon gewöhngsbedürftig. Lenken kann man vergessen, die fährt über Stock und Stein gerade aus, erst recht im Rückwärtsgang. Aber eigentlich habe ich den noch nicht wirklich gebraucht, trotz der relativ zahmen Original-Duro-Reifen. Der Hinterreifen zeigt bisher keine Abnutzungsspuren (ich wollte doch einen Grund bei 5.000 Km auf Heidennau zu wechseln - Schade).

      Gruß
      Josef
      Eine Stunde Regen ist halt leider nicht sehr aussagekräftig. Ich rede von wirklich langen Fahrten über mehrere Stunden im Dauerschiff (Stichwort Luftfilter).
      Das Video mit dem Fluß kenne ich - wäre auch unmöglich, wenn die Ansaugung, wie im Video kurz zu sehen, nicht über Schläuche, welche ins Beiwagenboot geführt werden, erfolgte. Also keine Hexerei, nur gute Vorbereitung.

      Und leider ebenfalls - eine Winterrallye sagt auch nicht viel - Alltagsbetrieb über einen langen Zeitraum zeigt die wahren Schwachpunkte.

      Den 2WD vergiß - den braucht man nicht wirklich (da bin ich auch erst mit der Zeit draufgekommen) - auch wenn er winters das Leben erleichtern kann. Das macht aber eine passende Fahrweise auch, qed.
      Früher war die Zukunft auch viel besser!
      Ich bin jetzt eher nicht mehr so der Winterfahrer.
      Das Salz macht mir einfach zu viel Schaden :(
      Da fahre ich lieber meinen kleinen Japaner mit Allrad ;)

      Das der SW-Antrieb meistens ungenutzt bleibt,
      das dachte ich mir schon.

      Im Netz steht gerade eine Abendrot.
      Optisch gefällt diese mit sehr gut :thumbup:

      Fazit: Ich bin mir immer noch nicht schlüssig,
      welche es nun genau werden soll :rolleyes:

      Johann schrieb:

      Servus, meine T TWD habe ich auch seit letztem Jahr und habe auch ca. 2000 km auf dem Tacho.

      herner schrieb:

      Moin, ich habe eine neue Ural T TWD seit Dezember, ca. 2tkm gefahren. Absolut keine Probleme,


      Meine 650er Ural machte die ersten 10000 km, als sie noch neu war, auch keine Probleme !
      T TWD Anfang Dezember neu erworben geht nun nächste Woche mit 6500Km zum ersten Service, da gibt's neue Bremsbeläge hinten die fast restlos aufgebraucht sind sowie ne neue Gummipelle hinten - der original Duro ist mehr als abgefahren!
      Bisher nur fahren, tanken, fahren, tanken usw.
      Verbrauch recht stabil bei 6 - 6,5 Liter egal ob alleine oder mit beweglichem Ballast!
      Fahrgebiete Straße, Wald, Wiese mit und ohne Schnee.
      Bisherige Umbaumasnahmen - Endurolenker mit Lenkererhöhung, sonst passt alles bestens.