M72 auf BMW Motor umbauen

      M72 auf BMW Motor umbauen

      Hallo zusammen, das ist sicherlich ein uralter Thema. Nur fange ich gerade damit an, ich habe leider keine Dreh- und Fräsmaschine, ein Elektrodenschweißgerät ist vorhanden. Am liebsten würde ich dazukaufen (fall vorhanden) oder Hinweise bekommen, wer da komplett im Saft steht (glaube Ralph ? ;) ), und mir bei der Konfektionierung helfen könnte .

      ​Wer etwas fertiges hat ? Doch das ist sicherlich eingebaut.

      Grüße Michael
      Welche Art Treibling soll da rein?

      BMW-SV?
      Einer der hochmodernen 2V's aus Spandau?
      Vierventiliges etwa?

      Der Hinweis zum Getriebe gilt schonmal universal . :)
      Na dann:
      Getriebeglocke umschweissen und zentrieren
      Kupplungsscheibennabe umnieten, oder R69 Scheibe anpassen
      Etwas elektrisches Gepömmel
      Kesselprüfers Segen
      und ab geht die wilde Fahrt.

      Es gibt auch eine Umbauidee , die Getriebe und Motor per Adabterplatte verbindet, ich weiss nur nicht mehr wo das beschrieben wurde.

      Dory171 schrieb:

      BMW r65


      Nimm lieber einen R80. Der hat mehr Drehmoment und fährt sich deswegen entspannter. Mit dem R65 wird es eine wilde rauf und runter Schalterei.

      Bonner schrieb:

      Es gibt auch eine Umbauidee , die Getriebe und Motor per Adabterplatte verbindet, ich weiss nur nicht mehr wo das beschrieben wurde.



      Wer bietet die an? Oder wo gibt es eine solche? Gehört habe ich von sowas auch schon, doch blieb meine bisherige Suche erfolglos.
      Morje!

      Die Platte geisterte mal auf irgendeiner `ich mache den Russen besser Seite`im Netz umher.
      Onkel Guggl hilft bestimmt.

      Die Platzverhältnisse im SV-Rahmen sind mir unbekannt, im MT-Rahmen passt der bayrische OHV-Kram, egal ob 65 oder 80
      Ich fuhr schon den 50 PS r65 in einer m 72 - fuhr einwandfrei ! Nimm nur nicht einen "kastrierten" . . . . Der BMW 700 Automotor zog mir zwar davon aber Spaß machte das Gerät ! ! ! Wer sagt das der R 80 höher wäre ? den R 65 mußt Du auch "einfädeln" - macht sich am besten mit dem "losen" Rahmen - habe ihn aber auch bei auf Rädern stehendem Moped reinbekommen . . . Lass dir erst mal das Getriebe fertig machen - dann bau ein , kommt eh noch der ganze Kleinkram (Krümmer usw. )

      Gruß aus McPomm
      Cattleman kann ich mich voll anschließen. Von den mechanischen Abmessungen her ist es egal, ob R80 oder R65-Motor. Passen beide, allerdings wird es mit der BMW-Ansauganlage mit Plattenluftfilter nach oben hin eng. Ich habe den BMW-Luftfilterkasten-Deckel einfach um 180 Grad gedreht, sonst hätte er nicht reingepasst. Wenn Du allerdings das russische Luftfiltergedöns weiterverwenden willst, gibt's keine Bauraum-Probleme.
      Der 50PS-R65-Motor ist allerdings ein Hochstapler. Mehr als 45 PS dürfte der in Realität nicht bringen, und da er im Vergleich zu einem russischen 650er OHV-Motor eher kurzhubig ausgelegt ist, hat er untenrum auch nicht mehr Drehmoment. Vor dem Hintergrund ist dann auch zwischen dem kastrierten 27PS-Motor späterer R65 und solchem früherer Baujahre mit offiziell zwischen 45 und 50 PS kein großer Unterschied. Allerdings sind die BMW-Motoren oben rum standfester, aber wer will schon dauernd bei >6000 U/min im dritten Gang fahren? Wenn ich heute nochmals vor der Entscheidung stünde, würde ich zum R80-Motor greifen, der einen viel souveräneren Leistungsverlauf hat (ob das Russen-Getriebe und der Endantrieb das höhere Drehmoment auf Dauer aushalten, steht auf einem anderen Blatt).
      Nachdem ich in meine MT16 das 650er Bayern-Triebwerk schon mal eingebaut und vom TÜV abgenommen hatte, habe ich nach einiger Zeit kurzerhand zu einer Hubraumerweiterung um 200 ccm mit einem Michel-Satz gegriffen, der motorisch an die R80 herankommt bzw. sie in Sachen Drehmoment sogar leicht übertrifft. Und ein mir gut gesonnener Graukittel hat mir das sogar in die Papiere eingetragen. Damit bin ich nun lesitungsmäßig oberhalb der russischen/ukrainischen/chinesischen Serien-Ware unterwegs, und hoffe bzgl. des höheren Drehmoments auf Milde seitens Getriebe/Endantrieb. Bis jetzt "hält" die Konstruktion bei vernünftiger Fahrweise.
      Ja - so ist`s , der 650er ist durch den kürzeren Hub einer der "gedreht" werden will . . . Der schönste (von der Laufkultur , Drehmomentverlauf ) BMW Motor im Russen ist für mich immer der BMW 700 :thumbsup: ​ Der ist eh für ein Auto ausgelegt und zog mit einer MT 16 ohne Mucken durchs`Feld . . . Auch die Optik und die Dynastart waren Pluspunkte . . . Weiß nicht wie das heute aussieht - damals gab es sowas schon mal für einen vernünftigen Kurs !

      ​Gruß aus McPomm

      thomasw schrieb:

      Wenn ich heute nochmals vor der Entscheidung stünde, würde ich zum R80-Motor greifen, der einen viel souveräneren Leistungsverlauf hat


      :thumbup: Ich fand anfangs nach meinem Umbau von Ural 650 auf BMW R80, subjektiv den BMW Motor drehmomentschwacher, als den hubraumkleineren Ural Motor. Aber im Laufe der Zeit und einer angepassten Fahrweise, empfinde ich das inzwischen nicht mehr so. Der R80 hat untenrum schon ordentlich Dampf und reicht, um das Gespann im unteren und mittleren Drehzahlbereich mit Soloüberetzung ordentlich vorwärts zu treiben.

      thomasw schrieb:

      (ob das Russen-Getriebe und der Endantrieb das höhere Drehmoment auf Dauer aushalten, steht auf einem anderen Blatt).


      Kupplung, Getriebe, Endantrieb und Hardyscheibe muss man halt im Auge behalten, na und? Das ist, finde ich, das kleinere Übel.
      Hallo
      Deswegen habe ich einen R 80 G/S Motor mit 1000er Zylindern aber 32er Vergasern und "kleinen" Köpfen.
      Das macht richtig Drehmoment!!
      Macht allerdings auch richtig alles kaputt, besonders wenn man, wie ich, nicht immer besonnen fährt =O
      Den 650er BMW Motor durfte ich schon zwei mal probefahren. Welche Motoren es waren weiss ich nicht, einer hatte aber angeblich 50 PS, wie mein Großer.
      Ich halte diesen Motor für gänzlich ungeeignet für ein Gespann und glaube dass die meisten Kritiker der BMW Motoren in Russengespannen solche setups getestet haben. ?(
      Eine Drehorgel wie er im Werkstatthandbuche steht - abgelehnt :thumbdown:
      SO möchte ich zumindest nicht Gespann fahren. <X
      Nicht unerewähnt sollte allerdings bleiben, dass z.B. der, hier leider vermisst gemeldete und schmerzlich vermisste, Ropo so etwas schon viele Kilometer bewegt hat und damit offensichtlich sehr zufrieden war.
      Grüße
      Stefan
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      R80 GS ist es geworden. Frage zum Radsatz

      Vielen Dank für die zahlreichen Informationen. Ich habe jetzt einen R80 GS Motor, Getriebe umschweissen läuft auch. Hatte mir vor 2 Jahren schon mal umgespeichte Räder gekauft. Die sollen dann drauf, hinten mit Breite ca.140 mm, vorne 120 mm. Was meint Ihr funkt das auch mit dem TÜV bzw . Kardan?
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