Spannungswandler 6v auf 12v und LED Zusatzlampen

      Spannungswandler 6v auf 12v und LED Zusatzlampen

      Hallo. Möchte mal berichten. Habe an meine SV mit 6Volt Anlage einen Spannungswandler eingebaut um 12V LED Scheinwerfer betreiben zu können. Diese haben jeweils 18 Watt.

      Der Wandler ist einstellbar. Als kleine Nebenfunktion zeigt er auch gleich die Batteriespannung an.
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      erisch schrieb:

      12V LED Scheinwerfer
      ok ... schön gemacht ...

      nur ... was ist das dann ?
      Tagfahrlicht ?
      Zusatzscheinwerfer Abblendlicht ?
      Zusatzscheinwerfer Fernlicht ?
      Nebelscheinwerfer ?
      Suchscheinwerfer ?

      wie verhält sich das dann mit dem hochheiligen Signalbild ?
      nicht daß die statistikgetriebene Rennleitung bzw. der Kittelträger bei der nächsten HU allfällige Schnappatmung bekommen ... :wacko:
      Völlig unproblematisch. Funktioniert als "Arbeitsscheinwerfer". Hängt nicht am Zündschloss und muss separat eingeschaltet werden. Natürlich wird das während der Fahrt NIE eingeschaltet;)

      Ich habe meine Elektrik so geschaltet, dass auf der ersten Zündschlossebene nur das Bremslicht funktioniert und die restliche Beleuchtung aus ist. Möchte die LED Lampen als Tagfahrlicht nutzen um gesehen zu werden. Das spart Leistung und meine Batterie wird schön voll geladen.

      Hast du zufällig eine Idee wo ich für die Rücklichter eine 6V Zweifaden LED her bekommen Kann? Finde im Netz immer nur 12V...

      Einen schönen dritten Advent
      Selberbauen....
      Eine Weiße LED braucht eine Spannung von mindestens 3,4-3,6V. Wichtiger ist, dass die Standard LED an eine Stromquelle angeschlossen werden wollen. Also die wollen 20-25mA. Bei einer Stromquelle regelt sich die Spannung dann selber.
      Problem: das ist dann nur eine LED. Spricht eine Stromquelle je LED!--Aufwändig.
      Deswegen kann man den weniger gut geregelten Weg eines einfachen Widerstands nehmen:
      Das Gesetz besagt: Spannung ist Widerstand mal Strom. Daraus lässt sich für eine LED dann berechnen: 7,2V stehen zur Verfügung; Strom sollt also 20mA sein, dann ergibt sich: Spannung dividiert durch Strom: 7,2V stimmt nicht, die LED will ja nur 3,6V also 7,2 minus 3,6 = 3,6V/0,02A (weil die bösen Einheiten.....) ergibt einen Widerstand von 360ohm 180 Ohm .
      So, den Widerlingswert gibt's nich zu kaufen also kucken was es da gäbe: üblich wären da 330, oder 390 ohm zu bekommen.
      Dann Kontrollrechnung: 7,2V/330=0,02181818.... also runde 22mA.

      Damit kann die LED auch was anfangen sprich leuchtet und wird dabei nicht überlastet.
      Also vor, oder hinter jede LED einen Widerstand mit 330 180 Ohm löten.
      Das Ganze lässt sich dann in einen alten Sockel der normalen 5W Birnen einbauen und schwupp hat man gebastelt und seine eigenen 6V
      LEDs.

      Ich hab das mal gemacht, nur gerade keine Bildchen zur Hand. Ist aber denke ich nicht schwer.

      Also Kochrezept:
      Man nehme:
      eine weiße LED,
      einen Widerstand mit 330180 Ohm und
      einen Sockel einer alten 5W Glühbirne vom Rücklicht.
      Als dann suche man sich die Anode (Pluspol, bei neuen LEDs eigentlich immer der etwas längere Anschlussdraht) und löte daran einen Widerstand mit 330 180 Ohm.
      Der kürzere Draht der LED wird am Gehäuse des alten Lampensockels angelötet, der Zweite Anschluss vom Widerstand kommt in den Isolierten Mittenkontakt des alten Lampensockels.

      Und fertig ist das Ganze. Dass das auch vibrationsfest wird, muss man jetzt halt die Innereien mit irgendeiner elektrisch nicht leitenden Masse eingießen. Dazu kann man zum Beispiel UHU Endfest nehmen. (ist ein zweikomponenten Epoxidharz-Kleber)
      Aushärten lassen, schauen ob es leuchtet wenn man Plus auf den Mittenkontakt und Minus auf das Gehäuse gibt -fertig.
      Kann man alles binnen einer halben Stunde machen, bis auf das Aushärten des Klebers.

      So nun noch ein paar HINWEISE:
      Eine LED strahlt normal in eine Richtung, anders als eine Glühbirne die ja überallhin außer durch den Sockel leuchtet. Die üblichen weißen LED strahlen, wenn die Anschlussdrähte zur Brust gehalten werden, vom Haltenden weg. Meistens kann man sich dann 15° in nach links, rechts, oben oder unten drehen/neigen und die Helligkeit nimmt nicht merklich ab. ABER: dreht/neigt man sich weiter als diese 15° dann wirds gleich merklich dunkler.
      Der doppelte Winkel um den man sich drehen/neigen kann wird bei den LEDs als Öffnungswinkel angegeben und kann von 15-45° gehen. (sprich man kann sich 7,5° bis 15° drehen/neigen bei relativ gleicher Hellikeit).

      Jetzt kommt's: Weil die Fahrzeugbeleuchtung ja auch an einer Kreuzung von der Seite gesehen werden muss, muss man bei LED aufpassen welchen Öffungswinkel die haben. Sonst leuchtets dann nur nach vorner, oder hinten, aber nicht zur Seite.
      Deswegen muss man fast immer mehrere LEDs einbauen und die LEDs dann schon im Sockel so ausrichten, dass nachher das Lich zu allen Seiten auch sichtbar ist.
      Genau deshalb sind solche Eigenbauten nicht mit den üblichen behördlichen Regulatorien vereinbar, außer man achtet auf diese Abstrahlwinkel.
      Das ist zwar dann immernoch nicht wirklich konform, weil keine Prüforganisation das abgenommen hat, aber welche Glühlampe in 6V 5W hat denn schon eine Prüfung, oder gar CE Zeichen vorzuweisen. :whistling:

      Hmmm, dass iss jetzted aber lang geworden :whistling: :saint:

      LG
      Markus

      Edit sagt: Wie in der Schule: Korrekturen in ROT || :wacko:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „k-mehl-treiber“ ()

      Æcht jetzt? ?( Ist mir bisher nicht passiert, und meine Packung ist trotz weniger Einsätze schon recht leer... ;)

      Grysze, Michael
      Artificial intelligence is no match for natural stupidity.

      erisch schrieb:

      Funktioniert als "Arbeitsscheinwerfer".

      erisch schrieb:

      Möchte die LED Lampen als Tagfahrlicht nutzen
      interessante Kombination ...
      wenn Tagfahrlicht > da gibts natürlich u.a. wieder mal die Vorgaben
      - daß die Leuchten gemäß ECE-R 87 genehmigt und mit einem Prüfzeichen versehen sein müßen
      - daß das Tagfahrlicht mit Einschalten der Zündung eingeschaltet wird
      - daß das Tagfahrlicht mit Einschalten von Abblend- oder Fernlicht ausgeschaltet wird
      wenn Arbeitsscheinwerfer > da gibts natürlich u.a. wieder mal die Vorgaben
      - Arbeitsscheinwerfer dürfen nicht während der Fahrt benutzt werden

      aber egal ... alles Gute damit ... :whistling:
      Condor: Ja das würde gehen. Der Wandler funktioniert bis zu einer Leistung von 100 Watt. Reicht also völlig aus. Du brauchst auch keine großen Kenntnisse. Steht alles an der Platine dran.

      Robert: offiziell Arbeitsscheinwerfer ... Der Rest ist meine freie Interpretation der Anlage :)

      MattenMeier schrieb:

      erisch schrieb:

      Der Wandler funktioniert bis zu einer Leistung von 100 Watt


      Das Thema ist jetzt ja nicht neu.
      Für die Leistung brauchste Strom.
      Bei 6V bis 7,2V macht das ~13,8A bis ~16,6A.
      Nur mal so. :P

      Bei 2x 18 W die er da ranbummeln will ?
      www.seitenwagen-antrieb.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wolfgang aus HH“ ()