Schwinggabel und Ural 650 Projekt.

      Schwinggabel und Ural 650 Projekt.

      Hier möchte ich euch ein wenig am Aufbau meiner Dnupral teilhaben lassen.

      Der kurze wird gegen einen langen Rahmen getauscht,
      Der SV gegen einen Ural 650,
      Die Gabel gegen eine 100Dollar Schwinge aus der Ukraine mit Bremsmomentabstützung am Schwingarm.
      Die Elektrik bekommt 12V.
      Bilder
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      Aber die Gabel gefällt mir. Scheint eine etwas veränderte Ural Gabel (die von Dnepr sieht auch anders aus oder) zu sein. Sieht aus als ob die verstärkt wurde und auch die Bremsankerplatte ist anders als bei der Ural. Da ist dann wieder eine von Dnepr vebaut.

      Was ist das denn nun wirklich?
      Ja lamento, so kann man es auch sehen, ;-D

      Sind doch aber nur Baugruppen....der größte Schwung Teile bleibt ja, aber im Grunde erhoffe ich mir einen deutlichen Komfortgewinn.

      Allein schon 12V und Schwinggabel.
      Auch der Ölfilter der Ural bietet mir den Vorteil nicht mehr ständig Öl wechseln zu müssen und eine Sorte für viele Moppeds zu nutzen.
      Der Motor hat theoretisch jetzt 4Liter Ölwannenvolumen durch einen 5cm Adapterring.
      Die Pumpe hat einen verlängerten Ansaugrüssel und auch der Ölmessstab wurde verlängert.
      Das schafft Ruhe auf längeren Etappen.

      Ich bin schon saumäßig gespannt, wie sie sich nachher fährt und hoffe das Aufstellmoment durch die an der Schwinge befestigte Bremse, hält sich in Grenzen.
      Die Gabel ist speziell.

      Der Dnjepr Gabel nachempfunden, die Schwingenlagergummis sind vom Lada Samara, die Gewinde der Verschlussschrauben oben M27x1,5 wie bei Ural, die original Steckachse passt da m18x1,5 Linksgewinde im rechten Arm, die Bremsmomentstütze eine Eigenkonstruktion des Erbauers.
      Jener ist ein guter Junge aus der Ukraine mit dem ich via Facebook Kontakt halte.
      Er ist Metallbauer, verkauft die Gabeln und fährt sie auch selbst.
      Der Import nach D ist umständlich da außerhalb EU, lohnt sich aber da 100 Dollar plus 60Dollar Versand immer noch unter 150 EU liegen und somit nur 19%Steuern anfallen.
      Die Bremsmomentstütze passt für original Duplex. Bei Simplex sitzt der Halter näher an der Radachse.

      Ich hab mir noch Befestigungen für den Koti angeschweisst und wer mag kann sich ja auch die Bremsmomentstütze wie bei Werksgabeln an den Holm schweissen.
      Ich finde die Lösung hier zunächst mal simpel und gut da ich keine Schwingenbremsankerplatte und Haltestrebe habe.
      Danke und wow, wenn die so funktioniert wie sie aussieht ist das bestimmt eine tolle Sache.

      Preislich ist das auch mehr als gut. Die Möglichkeit der Befestigung der Bremsankerplatte, toll. Schade nur das es eine Dnepr Duplexbremse ist. Soweit ich weiß passt die mit Uralvollnaben nicht zusammen, oder doch?

      Bei dir sind ja die passenden Dneprnaben verbaut. Bei mir würden die dann aber nicht passen, obwohl die Bremsankerplatte der Ural 8.103-10 mit Telegabel müsste da ja eventuell auch passen.

      der garst schrieb:

      sind bis auf die Bremsbackendurchmesser


      Genau deswegen, denke ich. War aber auch nur so ein Gedanke. Du hast ja auch geschrieben, dass Du die Halterung der Bremsankerplatte Du selber angeschweißt hast. Das finde ich eine Sehr gute Idee und echte Alternative zur Original Haltestrebe von Ural. Da diese ja die Schwäche hat beim rückwärtsfahren und betätigen der Vorderradbremse kaputt zu gehen.

      Einzig der Verlauf des Bowdenzuges der Vorderradbremse wird vielleicht sehr tief unter der Schwinge und vielleicht zum Problem.
      Nein die Abstützung war schon, ich hab nur die Kotibefestigung gefertigt und angeschweisst.
      Die Gabel kommt ohne Kotihalter.

      Der Bremsbackendurchmesser ist doch Wurst, das Rad dazu nimmt man ja auch.

      Den Bowdenzug bastel ich morgen, der braucht für den grossen Bogen untenrum ja mehr Länge. Aber ich denke das wird am Ende weniger schlimm als es momentan danach aussieht.

      Bilder folgen.
      Bei der "normalen" Dnepr Vorderradschwinge werden die Kotis an der oberen Stoßdämpferaufnahme befestigt ! So war es bei dieser sicher auch gedacht ! Ich verstehe nicht ganz, warum du durch den Einbau eines Ölwannendistanzrings, den Ölmessstab verlängern musstest !?






      grüße :)
      Weil ich sonst keine Möglichkeit habe zu sehen wieviel Öl noch drin ist.

      Immerhin geht's unterm Ölmessstab jetzt 7cm tiefer.
      Das Minimum Level ist ja nun ganz woanders.

      Ich hab auch nicht wirklich Bock das hochschwappendes Öl direkt auf die Kurbelwelle trifft.

      Ich war schon am überlegen ein Schauglas in den Ring zu bauen, aber der Messstab der K750 besteht aus 4mm Rundmaterial, der ließ sich mit einem Stab,einer Hülse und zwei Schweisspunkten super verlängern.
      Der Flacheisen Messstab der Ural passt, wenn er verlängert wird, nicht zw. Ölpumpe und Gehäuse durch.
      Bilder folgen.

      gullidreck schrieb:

      der garst schrieb:


      Die Pumpe hat einen verlängerten Ansaugrüssel und auch der Ölmessstab wurde verlängert.


      Wolfgang aus HH schrieb:

      der garst schrieb:

      Das Minimum Level ist ja nun ganz woanders.
      Dann must Du ja auch die Ölpumpe tiefer gelegt haben.




      ;)
      Ok, ich habe nicht den ganzen post gelesen, dann hat er recht mit dem Peilstab.
      www.seitenwagen-antrieb.de

      Wolfgang aus HH schrieb:

      gullidreck schrieb:

      der garst schrieb:


      Die Pumpe hat einen verlängerten Ansaugrüssel und auch der Ölmessstab wurde verlängert.


      Wolfgang aus HH schrieb:

      der garst schrieb:

      Das Minimum Level ist ja nun ganz woanders.
      Dann must Du ja auch die Ölpumpe tiefer gelegt haben.




      ;)
      Ok, ich habe nicht den ganzen post gelesen, dann hat er recht mit dem Peilstab.


      Sehe ich nicht ganz so. Ich hatte auch mal einen Distanzring mit verlängertem Ansaugrüssel an meiner Ural. Ölmessstab war unverändert. Minx/Max war also immer noch da im Motorgehäuse wo es vorher war. Nur das "unten drunter" noch mehr Öl rumschwabberte. Die stille Reserve quasi, die aber zufolge hatte das ich die Karre bei kühlen Temperaturen und im Stadtverkehr kaum warm gefahren bekommen habe. Verlängert man jetzt den Ölstab dürfte man eigentlich nur die Min-Markierung nach unten versetzen und hat einen besseren Überblick über die zusätzliche Ölreserve. Wenn man max auch nach unten versetzt und weniger Öl einfüllt - was bringt dann der größere Öltank?
      Oder ging es tatsächlich nur um die Min-Markierung der Kontrolle wegen?
      Ich habe meinen Distanzring rausgeschmissen, seit kommt der Hobel deutlich schneller auf Betriebstemperatur und ich muss vor allem nach der Tieferlegung der vorderen Gabel (kürzere Dämpfer, meine Ural fährt jetzt nicht mehr permanent bergauf, sieht IMHO besser aus und lässt sich leichter lenken) nicht mehr Angst haben bei solchen Touren wie beim Gipfeltreffen die Ölwanne abzureißen.

      Das mit der Schwingenumbau finde ich ziemlich cool. :thumbup:
      Hier mal der Peilstab.
      hat insgesamt 3 Markierungen.
      absolutes Min,
      Normalbetrieb Max zwischendrin
      Neues Max = Dichtfläche Motorgehäuse = ehemals Min.
      Somit kann ich im Winter und so mit der üblichen Ölmenge fahren, und im Sommer oder auf der Bahn mehr zugeben.

      Klang für mich nach nervt Guten Idee.
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