Schwinggabel und Ural 650 Projekt.

      Der Motor ist rechts bis an den Rahmen geschoben und links ausdistanziert.
      Er müsste theoretisch noch etwa 1cm weiter nach rechts damit die Kardanwelle exakt gerade weg zum Antrieb läuft.
      Hintergrund ist eine Reduzierung der unnötigen Umlenkung der Hardyscheibe und etwas Luft zw. Welle und 4,0 Zoll Malte Reifen.
      Dabei sind gerade noch 1..2 mm Luft im Schwingenaussschnitt.
      sollte alles passen, auch wenns komisch aussieht, technisch macht es für mich Sinn.

      der garst schrieb:

      Hintergrund ist eine Reduzierung der unnötigen Umlenkung der Hardyscheibe und etwas Luft zw. Welle und 4,0 Zoll Malte Reifen.
      Dabei sind gerade noch 1..2 mm Luft im Schwingenaussschnitt.


      Wenn da mal eines der Schwingenlager oder das Radlager spiel haben, oder wie Andre bereits sagte die Welle unrund ist, wird das eventuell ganz schön knapp bis gefährlich?
      Ural und Dnjepr Endantriebe und Schwingen lassen sich meines Wissens nicht kreuzen wegen der verschiedenen Bremssysteme.
      Ok, wer basteln mag...
      Geht nicht, gibt's bekanntlich nicht.

      Ich habe aber heute wieder mal richtig ins Klo gegriffen.
      Scheiss Russenzeug!
      Ein Schritt vor und drei zurück!

      Folgendes was auch die Kardanwelle betrifft;
      Ich hab ja oben geschrieben das der Motor theoretisch noch n Zentimeter nach rechts müsste,...nee Scheisse wars.....

      Ich wollte eigentlich nur mal das Hinterrad rein stecken. ...
      Und hab die verdammte Steckachse nur ein kurzes Stück in den EA einstecken können...und überhaupt stand das Hinterrad in der Flucht sehr stark nach links. 3cm Abstand zur Kardanwelle!!!

      Also Rad raus und die Länge der Schwingenarme gemessen, weil mein erster Gedanke war, das der linke länger ist.

      Pustekuchen!
      Beide gleich, also weiter.
      Endantrieb an der Schwinge etwas gelöst, Rad rein, Steckachse durch, alles fluchtet, Rad steht gerade. Oho!

      Ok, dachte ich, vielleicht der Endantriebsdeckel
      scheisse gefertigt, anderen EA genommen, selber Mist!

      Also muss etwas mit der Schwinge nicht stimmen.

      Alles raus, Steckachse rein, rechten Winkel drangehalten;

      Die haben doch tatsächlich die Planfläche für den Endantrieb auf der Innenseite der Schwinge ca. 2,5 Grad schief gefräst.
      Wenn ich vorn unter den EA 1,75mm unterlege, fluchtet alles.

      Aber wie um Himmels Willen soll ich mir eine 2,5Grad winkelige Unterlage fertigen die nicht dicker als 2mm ist um noch genügend Überschneidung des EA mit der Schwinge zu gewährleisten?


      Was für ein scheiß Tag!

      Aber ich bin mir sicher, wenn der EA gerade sitzt, rückt die Kardanwelle auch wieder etwas nach links.

      Die Schwinge war NOS von einem fahrenden Händler auf der Veterama....also Umtausch keine Option.
      Und um das Pulverbeschichten wärs auch schade.
      falls jemand nen Tip hat, für einen flachen Metallwinkel, immer her damit.

      Den EA-Deckel abfräsen hatte ich auch schon erwägt aber verworfen da sich das dann auch auf Ersatzteile auswirkt.


      Desweiteren hab ich heute festgestellt, dass ich letztes Jahr vorn und hinten Naben eingespeicht hab, mit 38mm tiefen Bremsringen, wo doch die Beläge von Gernot schon 45 mm rausstehen...

      also kann ich noch 2 Naben ausdrehen und umspeichen.....



      Oh mann...

      Darauf ein Nordhäuser.
      Wollte nur erwähnen das ich einen Dnepr Endantrieb mit einen m72 Deckel gekreuzt habe . Weil du vorher schubst das Dnepr und Ural Endantrieb sich nicht Kreuzen lassen.
      Ich weiß das mit deinem Problem nichts zu tun hat und dir auch nicht weiter hilft.


      Gruß Klaus
      Ah, ok.
      Ja die Deckel sind prinzipiell tauschbar wie auch die Innereien der EA.
      Nur die Bremsen sind eben verschieden weshalb ein Ural EA nicht so einfach in eine Dnepr passt.


      ich hab momentan den Plan entwickelt ein 2mm Alublech grösser als die spätere Fläche, auf einen Alublock zu schrauben, diesen dann winkelig einzuspannen und eine passende Winkelfläche reinzufräsen um diese später zu bohren und auszuschneiden.

      Scheint mir nicht unmöglich.

      Einfacher wäre vermutlich das Blech auf nem Bandschleifer zu bearbeiten, aber da hab ich keinen.

      Neu

      Falls du Blech brauchst meld dich, 2mm Alu liegt noch ein herrenloses Coil auf der Arbeit rum.
      Interessiert eh keinen wenn ich mir da ein paar meter abschneide. :D

      Neu

      Ich denke er meint den "Rohling",aus dem du das Blech gefertigt hast.

      Eventuell hätten auch 2 Karosserie - Unterlegscheiben, die über die Befestigungsbolzen
      des EA an der entsprechenden Seite geschoben werden ausgereicht um die Differenz auszugleichen.

      Hast du alles mal lose zusammengesteckt ?
      Also die Muttern des EA nur leicht angesetzt und dann alles zusammen stecken
      (Rad; EA; Schwinge; Steckachse; etc.) dann behutsam festziehen und testen ob Teile unter
      Spannung sitzen. So zum Prüfen ?
      Gruß und viel Erfolg