Verrußter rechter Zylinder und Startschwierigkeiten, was kann ich machen?

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      Bibri (scheinbar) schrieb:

      bei Elektronikzündungen durch ungenau gearbeitete Läufer (keine exakte 180°-Anordnung der Stifte).

      Ah, also eine ungewollte asynchrone Zündung. Das habe ich jetzt mal verstanden, da gut erklärt. Danke! Daran hab ich noch nicht gedacht werde ich im Auge behalten. Gibt es dafür einen Test oder nur Strobo rechts und links vergleichen? Dann kann ich es nämlich erst testen wenn der Motor wieder läuft.

      Radi schrieb:

      zum anderen wie sehen die Ventilführungen aus, haben die viel Luft ?

      Wie gesagt, selber auseinandergebaut, saugende Ventile ohne kippeln. Da ich erfahrenen Leuten aber eine bessere Beurteilung zutraue, habe ich den Meister der Motorschmiede explizites darauf angesprochen. Er hat Ventilführungen und sitze als nicht überarbeitungswürdig eingestuft. Ich schätze er wird sie noch mal einschleifen aber ansonsten keine größeren Operationen durchführen. Zu mindestens war das der Stand bei meinem letzten Gespräch. Vielleicht war er aber auch zu dem Zeitpunkt im Fieberdelirium, da er zur Zeit krank und nicht erreichbar ist.


      Radi schrieb:

      Ich vermute auch ein Zündungsproblem.
      Ein Versuch wäre noch der Test mit der Glaszündkerze (Gemischeinstellung)

      Ich glaube zwar nicht an die Zündung (es sei den Zündversatz, da habe ich noch nicht mal dran gedacht, geschweige denn untersucht), aber Color-tune Kerzen haben mich schon immer fasziniert. Wäre jetzt mal eine gute Gelegenheit sich welche zuzulegen. Obwohl deren Beurteilung ja auch als Fragwürdig eingestuft wird. Habe aber keine Erfahrung damit. Gibt es dazu eigentlich mittlerweile preiswerte Alternativen und wo bekommt man die?

      Radi schrieb:

      Bist du sicher das der Ansaugkanal völlig frei ist ?

      Na, ja, die Sichtprüfung war erst mal unauffällig (hab dem Einlass tief in die "Einlassaugen" geschaut 8) ) und nach Demontage des Kopfes/Ventile konnte der freundliche Meister der Motorinstandsetzung auch nichts finden. Er hat es zwar nicht explizit gesagt, aber auf die Frage nach "krankhaften Veränderungen" und Ventilsitzauffälligkeiten hat er gesagt das nichts auffällig war und das die Ventile kein Spiel hätten.

      Kalle schrieb:

      Der Entlüfter sitzt auf dem Nockenwellenzahnrad und wird mit einem Stift mitgenommen. Nach UT schliesst der Entlüfter die Leitung zum Luftfilter. Mir ist der "Stift" auch schon mal abgefallen

      Boh...Kalle, da bin ich aber mal kurz in`s schwitzen gekommen. Danke. Hab dann noch mal in meine Wartungsnotizen geschaut. Tatsächlich habe ich vermerkt das im Rahmen der Zentrifugensäuberung (also bei ca. 10000 km) der "Nöppel" noch sitzt. Im weiteren Verlauf habe ich dann noch mal zwischenzeitlich über die Öleinfüllöffnung eine Tastprobe gemacht. Hier zeigt sich zu mindestens kein Überdruck sondern dezenter Unterdruck. Das spricht meines Erachtens für eine Funktionieren der Drehschieberentlüftung. Zumal auch in Behälter meiner provisorischen Motorentlüftung (du erinnerst dich oben) zwar Öl drin war, aber nicht übermäßig. Ich meine mal im Netz gelesen zu haben das bei vollständig verschlossenem Zustand das Öl sich gerne sonst wo einen Ausgang sucht (Überdruck) und bei vollständigem Verschluss da richtig viel Öl durchdonnert.Das ist jetzt alles nicht so. Natürlich könnten sich die Aufnahmen des Nöppels geweitet haben und damit der Ablauf gestört/verändert sein. Überrprüfe ich auch noch mal anhand der Tastprobe (oder ist die zu ungenau???) wenn der Motor wieder läuft. Aber da das Problem ja auch schon bestand bevor ich die Zentrifuge gereinigt habe kann es das Hauptproblem nicht sein. . Puh, nächste Nacht schlaf ich besser.

      Pleuelauge rechter und linker Pleuel scheinen winklig zu sein. Zu mindestens verläuft die Achse parallel zur Zylinderfußdichtfläche am Gehäuse.