Bitte um Therapiehilfe - Sammlung von Erfahrungsberichten; Pro/Contra

      Bitte um Therapiehilfe - Sammlung von Erfahrungsberichten; Pro/Contra

      Moin Moin zusammen,

      nun wage ich mich doch in die Höhle des Löwen und gebe hier mit öffentlich zu, dass ich mit dem Russen-Virus infiziert bin. Nun seit fast 2 Jahren schaue ich heimlich im Internet nach allerlei Russenboote und komme dann trotzdem immer wieder an den Punkt an dem mein Verstand über den eigentlich Wunsch siegt.

      Nun bin ich 21 Jahre alt und kurz davor (zumindest gedanklich) mein erstes Gespann kaufen zu wollen. Meine Zweirad Geschichte begann traditionell mit einer halbwegs laufenden Simson, gefolgt von einer alten Diva - einer MZ TS 150. Ich war es also gewöhnt plötzlich an den ungünstigsten Stellen stehen zu bleiben und wollte das unbedingt ändern. Aufgrund von mangelnden Wissen, einem zu großen Fahrriemen und nie genug Zeit um wirklich etwas an der Substanz der Mopeds ändern zu können, kaufte ich mir während des Studiums eine Honda Transalp. In meiner ersten Saison wurden es dann auch schon gleich gute 13000 Kilometer und die Lust vor allem am Reisen mit dem Motorrad wuchs ins unendliche.

      Daher plane ich nach meinem Studium wenigsten ein Jahr "um die Welt zu fahren" (je nach aktueller Lage und Mitfahrer quer durch Europa oder durch Russland in die Mongolei). Hier setzt nun wieder das Gespann- (und vor allem Russen) Fieber ein. Denn ich möchte nicht mit einem vollgeladenen Eisenschwein auf zwei Rädern (Reiseenduro) durch die Gegend eiern, sondern entspannt und möglichst zu zweit reisen (nicht rasen).

      Dabei hatte ich schon immer eine Vorliebe für Motorräder (& Gespanne) mit Charakter und so landete ich bei Ural und co. Jetzt hoffe ich, dass ihr mir weiterhelfen könnt, egal in welche Richtung es gehen soll. Ich muss gestehen, dass ich mich schon nach Gespannbauern umgesehen habe, die an meine Transalp ein Boot bauen - doch lassen mich die Russen einfach nicht los und das trotz ihrer Unzuverlässigkeit und dem allgemeinen Ruf.

      Am liebsten wäre mir natürlich eine Ural der neusten Generation, doch das kann und will ich mir einfach nicht leisten. Mein Budget liegt aktuell bei 5000-6000 Euro und damit soll eine Fernreise taugliches Gespann her... Nun ist die Frage, soll ich mich damit in das Ural-Abenteuer stürzen, oder würdet ihr mir eher zum Gespannbau raten?
      Natürlich möchte ich auf meiner Reise mehr reisen, als reparieren - doch hätte ich auch große Lust darauf mein Gespann in und auswendig zu kennen...

      Wie viele Russen-liebhabende-Anfänger bin ich verzweifelt. Ganz nach dem Motto Herz sagt ja, Kopf schreit nein..

      Grüße
      Die einen sagen ja die anderen sagen nein........
      Lies dir doch bitte mal hier unter "treffen und reisen"
      "der steinige Weg nach New York" durch.

      Fernreisegespann

      Wie gut bist du im Umgang mit Werkzeug ?
      Wie sieht es mit deinen Mc Gyver Skills aus ?
      Wie hoch ist deine Frustrationsgrenze ?

      Aber Versuch macht Kluch.
      Gruß
      Hallo Westwind,

      erstmal herzlich willkommen. Die Russengespanne haben schon ihren Reiz und wer davon infiziert ist kommt so leicht auch nicht davon los. Das kann garantiert hier im Forum jeder gut verstehen.
      Fakt ist aber auch das die Gespanne nicht umsonst den Ruf haben häufig kaputt zu gehen. Das stimmt in den meisten Fällen schon. Es gibt hier etliche Gespannfahrer im Forum die sehr zuverlässige Gespanne haben, aber die haben sich in der Regel die Zuverlässigkeit mit Kapital-, Zeit- und Fleißarbeit erarbeitet. Erst dann wurden die Gespanne halbwegs zuverlässig. Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Wenn Du also ein Gespann kaufen möchtest um dann damit auf eine große Reise gehen zu können kann das in deinem Fall durchaus viel Frust bringen.
      Es gibt hier genügend bekannte Forumsmitglieder und Verrückte die mit ihren Gespannen große Reisen unternehmen und unternahmen.
      Allerdings selten ohne Reparaturen.

      Es wäre also durchaus für dich als ungeübten Schrauber sinnvoller ein Gespann zu kaufen, dich damit zu beschäftigen, durch die anfallenden ungeplanten Reparaturen dein Gespann kennen zu lernen und dann eine Reise zu planen, wenn du fit im reparieren bist.
      Dann kannst Du total entspannt Reisen, viele Menschen kennenlernen, Abenteuer erleben und glücklich sein mit dem russischen Gespann.

      Alternative wäre wie Diesel und die anderen Vorredner schon sagten, einen Beiwagen an deine Transalp zu spaxen. Damit fährst Du zumindest entspannt und voraussichtlich mit wenig oder keinen Reparaturen auf der großen Reise.
      Erst einmal Danke für die vielen schnellen Rückmeldungen.

      Auf der einen Seite möchte ich entspannt reisen, auf der anderen Seite ist so ein Gespannumbau eine Menge Geld und eine derartige Investition muss ebenfalls gut überlegt sein - vor allem will ich auch in weiter Zukunft noch Spaß damit haben. Ich habe nämlich die Sorge, dass ich beim Anblick des Transalp Gespanns jedes Mal denke: das könnte jetzt auch eine Ural sein. Wie ihr schon richtig gesagt habt, einmal den Virus, wird man diesen kaum wieder los. Daher suche ich hier entweder nach kompetenter Abschreckung oder "sanftes" heranführen ;)

      Die Geschichte meiner "Nachbarn" die Nach New York gefahren sind, kenne ich - ich wünschte ich wäre dabei gewesen, auch wenn der Weg sicher nicht einfach war. Aber auch die Story der Männertruppe kenne ich und habe ich mehr oder minder live verfolgt - die haben mir mit ihren Geschichten und Erfahrungen das Fürchten gelehrt.

      daniel schrieb:

      Wie gut bist du im Umgang mit Werkzeug ?
      Wie sieht es mit deinen Mc Gyver Skills aus ?
      Wie hoch ist deine Frustrationsgrenze ?


      Im Umgang mit Werkzeugen habe ich bisher kaum Erfahrungen gemacht, hätte aber großes Interesse und stellte mich bisher nie sonderlich ungeschickt an.
      Die Skills konnte ich bisher nur bedingt testen, aber ich verliere nicht so schnell die Nerven und kann ganz gut kombinieren.
      Ob und wie schnell ich mit meiner Russendame zur Paarberatung muss, kann ich noch nicht abschätzen, sollte es überhaupt zu einer Hochzeit kommen.

      Ural(t)Drummer schrieb:


      Es wäre also durchaus für dich als ungeübten Schrauber sinnvoller ein Gespann zu kaufen, dich damit zu beschäftigen, durch die anfallenden ungeplanten Reparaturen dein Gespann kennen zu lernen und dann eine Reise zu planen, wenn du fit im reparieren bist.
      Dann kannst Du total entspannt Reisen, viele Menschen kennenlernen, Abenteuer erleben und glücklich sein mit dem russischen Gespann.

      Alternative wäre wie Diesel und die anderen Vorredner schon sagten, einen Beiwagen an deine Transalp zu spaxen. Damit fährst Du zumindest entspannt und voraussichtlich mit wenig oder keinen Reparaturen auf der großen Reise.


      Die Reise soll erst in 2-4 Jahren starten, also genug Zeit wäre da noch. Ein paar kleine Reparaturen hin und wieder unterwegs sollten kein Problem und eher erwünscht sein, doch habe ich Sorge darum, dass mir so eine Ural Mühle - wie bei Männertours - nicht mal bis zur Grenze bringt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Westwind“ ()

      ....Reise in 2-4 Jahren...
      ​Das ist dann wieder eine andere Geschichte.
      ​Da hättest du noch etwas Zeit mit einer Ural Erfahrung zu sammeln und dann zu entscheiden ob du es wagst...
      .... das bisschen Freude ist den ganzen Ärger kaum wert !


      tuz trotzdem - nur so wirstes selbst erleben ...
      [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][color=#ff0000]Dieses Schreiben enthält einen Gruss von


      [b][size=16]Karl-Eberhard Modrow[/color]


      [font='Comic Sans MS, sans-serif'][url='http://2146-bnf-worldwide.de.tl'] [color=#ff0000]B.N.F.![/url][/size][/b][/font]


      [size=8][color=#ff0000]Jederzeit und überall anwendbar: [i]Hanlons Rasiermesser ![/i][/color][/size]
      Erstmal herzlich Willkommen,

      ich habe mir im Winter eine Dnepr MT 10-36 aus Schrott aufgebaut. Bin nun in einem Monat 1.000 km damit gefahren (eingefahren) und hatte folgende Arbeiten an der MT machen müssen:

      Zylinderkopfschrauben nachziehen (km 200)
      Ventilspiel nachstellen (km 200)
      Zündung prüfen (km 200) (habe noch die alte Kontaktzündung verbaut)
      Vergaser nachgestellt (Leerlaufluft und Schieberstellung)

      Schrauben nachziehen (km 400)
      Bremsen nachstellen (km 400)

      Öl kontrollieren (vor jeder Fahrt)
      Reifenluftdruck prüfen (jede Woche)

      Die 1.000 km wurde die MT nicht wirklich geschont. Ich bin mit ihr auch bei -8°C 220 km lange Strecken in Eis und Schnee gefahren. Maximale Geschwindigkeit ab km 500: 90-95 km/h (echte). Also ganz so schrottig wie die Männer-Tours Kisten scheint sie ja nicht zu sein. Habe den Eindruck, wenn die alten Mühlen gut gemacht sind scheinen auch größere Etappen damit machbar. Und auf der Landstraße ist sie nicht wirklich ein Verkehrshindernis.

      Ab jetzt werden die vorgeschriebenen Wartungsintervalle eingehalten.

      Also Mut zum Alteisen!

      Viel Spaß und liebe Grüße


      Armin

      Westwind schrieb:

      Die Reise soll erst in 2-4 Jahren starten, also genug Zeit wäre da noch.


      Mit einer 750er Ural neuerer Bauart sollte dein Vorhaben problemlos möglich sein. Für 6000 Steine gibt es da garantiert was. Evtl sogar billiger ... vielleicht meldet sich der Rosenheimer Thomas ja noch zu Wort.

      Und in den nächsten 2 bis 4 Jahren kannst du dann das Gespann kennenlernen und zur Zuverlässigkeit erziehen. Das ist die beste Möglichkeit sich vorzubereiten. Wenn dann doch wider Erwarten eine Panne passiert, weißt du gleich, was los ist und kannst auf den weltweiten Support der Konzern-Zentrale bauen. Das gibt's bei keiner anderen Marke. Und glaube mir, die gehen auch kaputt, und dann stehste nämlich blöd da ... ;)

      Christian
      No Nukes
      ich würde es mit einem Boot an deiner Transalp machen Du ersparst dir viel Stress. Und wenn die große Reise vorbei ist kauft Du Dir einfach eine Ural oder Dnepr und baust sie neu auf .Es wird viel spaß machen das ist meine Erfahrung .
      Komm einfach zu einen Treffen und schau Dich um frage viel und schau genau hin .

      Gruß aus Schwerin MV
      René
      Freundliche Therapiehilfe gibts, wenn die Karre stehenbleibt: Gehts nicht?
      Damit fangen viele launige Gespräche dann an.
      FJ - Einfach Fahren :) - Langweilig :thumbsup:

      URAL - a bissel was geht immer :wacko: What would MacGyver do? ?(

      "... und Gott fragte die Steine: "Wollt Ihr Ural-Fahrer werden?" Und die Steine antworteten: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug."

      Warnung: Lesen gefährdet die Dummheit!

      Westwind schrieb:

      Daher suche ich hier entweder nach kompetenter Abschreckung oder "sanftes" heranführen


      Das musst Du schon alleine entscheiden ob oder ob nicht. Gehört hast Du doch hier schon viele Meinungen für und wieder. Alles für und wieder ist richtig. Entscheiden ob Du dich auf das Abenteuer schon vor der Reise einlässt musst Du schon alleine.
      Fakt ist, man kann alles lernen und sicherlich auch das reparieren dieser Motorräder die einen Wahnsinnsspaß machen, aber auch den einen oder anderen an den Rand des Wahnsinns bringen und viel Geld verschlingen können.

      Westwind schrieb:

      Daher plane ich nach meinem Studium wenigsten ein Jahr "um die Welt zu fahren" (je nach aktueller Lage und Mitfahrer quer durch Europa oder durch Russland in die Mongolei). Hier setzt nun wieder das Gespann- (und vor allem Russen) Fieber ein. Denn ich möchte nicht mit einem vollgeladenen Eisenschwein auf zwei Rädern (Reiseenduro) durch die Gegend eiern, sondern entspannt und möglichst zu zweit reisen (nicht rasen).

      Na das sind zwei verschiedene Dinge: einmal das Motorrad und zum anderen die große Tour. In beiden Dingen gilt es, Erfahrungen stückweise zu sammeln.
      Mein Kumpel hat mit dem Touren AWO Gespann eine Tour um Deutschland gemacht, 7000 Km nach dem Motto der Weg ist das Ziel.
      Hat sich lange darauf vorbereitet, aber es kommt immer anders als man es plant.
      Aber lebe deine Traum, besser als sein Leben zu verträumen :)

      Gruß Radi
      ich sammle auch Spannungsabfälle !!!
      Danke zusammen für die ehrlichen Erfahrungswerte und kompetenten Beiträge.

      Ural(t)Drummer schrieb:

      Westwind schrieb:

      Daher suche ich hier entweder nach kompetenter Abschreckung oder "sanftes" heranführen

      Das musst Du schon alleine entscheiden ob oder ob nicht. Gehört hast Du doch hier schon viele Meinungen für und wieder. Alles für und wieder ist richtig. Entscheiden ob Du dich auf das Abenteuer schon vor der Reise einlässt musst Du schon alleine.

      & ja natürlich bleibt die Entscheidung letztendlich bei mir. Die letzten zwei Jahre habe ich aber immer nur Erfahrungsberichte gelesen aus anderen Foren und teils von sehr verbitterten Ural Fahrern, die die Marke mittlerweile wortwörtlich hassen. Daher wollte ich hier einmal von richtigen Fahrern aus erster Hand erfahren, welche Erfahrungen sie gemacht haben.

      Zeit genug, um das Gespann und seine Macken kennenzulernen hätte ich auf jeden Fall. Und auch von Erfahrungen wie die von @mt1036 habe ich gehört. Also Maschinen, die bei guter Wartung und Instandsetzung durchaus einiges durchhalten und mitmachen. Obwohl da wohl auch wieder einiges an Glück haben muss.

      eis.rene schrieb:

      ich würde es mit einem Boot an deiner Transalp machen Du ersparst dir viel Stress. Und wenn die große Reise vorbei ist kauft Du Dir einfach eine Ural oder Dnepr und baust sie neu auf .Es wird viel spaß machen das ist meine Erfahrung .
      Komm einfach zu einen Treffen und schau Dich um frage viel und schau genau hin .

      Gruß aus Schwerin MV
      René

      Ja, das war auch theoretisch mein Plan, bis ich dann wieder eine Ural gesehen habe und ihr nach schwärmte. Wahrscheinlich ist es die sinnvollste Lösung, wobei man da ja wieder sagen kann, warum muss es immer sinnvoll sein (ist ein Umbau ja auch nicht sonderlich :D)

      Ich würde mich mal mit dem örtlichen Ural-Oldtimer Händler hier in Halle in Verbindung setzen (oldtimerhandel.eu/shop/) Der wird mir vielleicht auch noch ein paar Ratschläge geben und mir einiges zeigen können. Und Ersatzteile könnte man später sicher auch teils von da beziehen.

      Superdoc schrieb:

      Freundliche Therapiehilfe gibts, wenn die Karre stehenbleibt: Gehts nicht?
      Damit fangen viele launige Gespräche dann an.


      Stimmt wohl, so etwas möchte ich eigentlich auch nicht auf der Reise vermissen. Denn gerade durch solche Begegnungen lernt man Land und Leute sicher noch etwas intensiver kennen, als wenn man sonst mit einem Japaner nur an allen vorbei rauscht.

      Radi schrieb:


      Na das sind zwei verschiedene Dinge: einmal das Motorrad und zum anderen die große Tour. In beiden Dingen gilt es, Erfahrungen stückweise zu sammeln.
      Mein Kumpel hat mit dem Touren AWO Gespann eine Tour um Deutschland gemacht, 7000 Km nach dem Motto der Weg ist das Ziel.
      Hat sich lange darauf vorbereitet, aber es kommt immer anders als man es plant.
      Aber lebe deine Traum, besser als sein Leben zu verträumen :)

      Gruß Radi


      Natürlich sind das zwei verschiedene Dinge. Meine Touren erstreckten sich ja auch schon weit über die Landesgrenzen und daher kommen ja auch meine Erfahrungen, dass ich selbst mit einer normal bepackten Transalp nicht sonderlich viel Spaß im leichten Gelände habe - nur stelle man sich das noch mit einer Sozia vor.
      Auf jeden Fall bin ich auch ein Vertreter für Reisen mit dem Motto "der Weg ist das Ziel" - ansonsten könnte ich auch wie viele meiner Altersklasse nach Spanien an Küste zum feiern/reihern fahren oder gleich Zuhause bleiben.

      Bibri (scheinbar) schrieb:

      Westwind schrieb:

      Die Reise soll erst in 2-4 Jahren starten, also genug Zeit wäre da noch.
      Mit einer 750er Ural neuerer Bauart sollte dein Vorhaben problemlos möglich sein. Für 6000 Steine gibt es da garantiert was. Evtl sogar billiger ... vielleicht meldet sich der Rosenheimer Thomas ja noch zu Wort.Und in den nächsten 2 bis 4 Jahren kannst du dann das Gespann kennenlernen und zur Zuverlässigkeit erziehen. Das ist die beste Möglichkeit sich vorzubereiten. Wenn dann doch wider Erwarten eine Panne passiert, weißt du gleich, was los ist und kannst auf den weltweiten Support der Konzern-Zentrale bauen. Das gibt's bei keiner anderen Marke. Und glaube mir, die gehen auch kaputt, und dann stehste nämlich blöd da ... Christian


      Achso? Als ich die letzten Monate immer mal wieder die Angebote durchsucht habe, habe ich nie und nimmer eine gute 750er Ural neuerer Bauart für den Preis gefunden. Wäre großartig, wenn es so etwas noch gäbe. Ab welchen Baujahr meinst du denn genau mit "neuerer Bauart"? Vor oder nach 1990er? ;)
      Genial wäre natürlich eine Ural ab Baujahr 2007 für den Preis ... Aber da muss ich wohl noch 10 Jahre warten.

      Dass Ural weltweiten Support anbietet, wusste ich auch noch nicht, wäre natürlich auch was feines, wenn es wirklich weit weit weg geht.

      Westwind schrieb:

      Ich würde mich mal mit dem örtlichen Ural-Oldtimer Händler hier in Halle in Verbindung setzen


      Ich weiss nicht ob das der richtige Ansprechpartner ist . Benutz mal die Suchfunktion nach " Gartenzaunmafia ".
      Wenn du aus Halle kommst besuch doch mal einen Vortrag von den Studenten leavinghomefunktion.com/de/

      Da bekommst du Informationen aus erster Hand.
      Danach hast du den Virus auf jeden Fall.

      Gruß Dirk
      Hallo Dirk,

      alles klar, dann gehören die wohl auch dazu. Habe davon schon einmal hier gelesen und bei den möglichen Machenschaften, werde ich da erst recht nichts kaufen.

      & wohl wahr. Wenn ich da zuhöre, dann brauche ich hier wohl nur noch eine Kaufberatung, welche Maschine es werden soll - leider habe ich bisher keinen Platz bekommen. Ich warte noch ab, bis wieder ein Vortrag in meiner unmittelbaren Nähe statt findet :)
      Hallo Westwind,
      kann meinen Vorschreiber nur zustimmen. Hab mir für die Entscheidung ca. 30 Jahr Zeit gelassen, dann gekauft, ein Jahr lang repariert, ein Jahr kleine Touren gemacht( max100 km in Umgebung), fleißig repariert und im nächsten Jahr eine Tour um die Ostsee gemacht. Ich habe keinen technischen Beruf, aber als mir die Werkstatt in Polen nicht mehr helfen konnte, hatte ich dank der schrittweisen Annäherung immer noch eine Lösung gehabt. Ich habe es nicht bereut. Was soll schon schiefgehen. Kleine Flirt, wenn ihr zusammen passt dann Liebeshochzeit ansonsten Trennung. Das wirst du nur rausfinden wenn du es probierst. Viel Glück bei deiner Entscheidung
      LG
      Kneberchen