Getriebe MT16

      ja, ich. Ist eigentlich kein großes Ding. Hinterrad 'raus, Endantrieb abbauen, Luftfilterkasten entfernen, Schrauben des Getriebes zum Motor lösen, Kupplungszug aushängen und dann nach hinten 'raus damit.
      sehe gerade, dass Du auch ein K100-Gespann hast. Da geht's ähnlich, wenn erst mal der Hilfsrahmen fürs Boot weg ist. Scheiss-Arbeit, da ist ein Dnepr-Getriebeausbau die reinste Wohltat dagegen.

      thomasw schrieb:

      ja, ich. Ist eigentlich kein großes Ding. Hinterrad 'raus, Endantrieb abbauen, Luftfilterkasten entfernen, Schrauben des Getriebes zum Motor lösen, Kupplungszug aushängen und dann nach hinten 'raus damit.

      Diesel schrieb:

      Masseleitung zum Getriebe vergessen ...
      und der Leerlaufschalter.
      die Tachowelle ...
      Das Instandsetzungshandbuch Dnepr 11/16,
      das du hier downloaden kannst: ural-dnepr.net/download.htm,
      beschreibt den Vorgang auf S.26f wie folgt:
      " 1.1. SCHALTGETRIEBE
      Zum Ausbau des Schaltgetriebes ohne Ausbau des Motors:
      Motorrad aufbocken;
      Hinterrad abnehmen (s. Pkt. 4.6);
      Muttern für Befestigung des Sekundärtrieb- bzw. Ausgleichgetriebegehäuses am Arm der Pendelgabel lösen;
      Sekundärtrieb vom Arm der Pendelgabel abbauen;
      Scheibe der elastischen Kupplung samt Gummikupplung von den Bolzen der Kupplungsscheibe im Schaltgetriebe abziehen;
      Saugstutzen der Vergaser abnehmen;
      Schaltgetriebe vom Motor lösen;
      Luftfilter ausbauen;
      Akkumulatorenbatterie ausbauen (s. Pkt. 4.13);
      Antrieb des Geschwindigkeitsmessers lösen, vorher Befestigungsschraube des Stutzens der biegsamen Welle lösen;
      Nachstellschraube des Kupplungsseils aus dem Kupplungsausrückhebel am Schaltgetriebe herausschrauben;
      Muttern der Stiftschrauben für Befestigung des Schaltgetriebes am Motor lösen und rechts unten befindliche Schraube herausschrauben;
      Schaltgetriebe nach hinten schieben und aus dem Rahmen mach links herausnehmen."
      Gutes Gelingen
      Peter
      Und wenn man sie beim Einbau vergessen hat, bekommt man sie nicht mehr rein.....
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
      Für neuen Bildschirm Nagel hier-> O <- einschlagen... :whistling:
      Danke für die vielen Tips. Habe das Getriebe raus. Nachdem der Antrieb nebst Kardanwellen raus war, reichte der Platz nicht um den Gummimitnehmer zu entfernen. Also Antrieb und Hinterrad wieder eingebaut. Beide Auspuffkrümmer entfernt und Motor vom Rahmen getrennt. Nachdem der Motor vorgeschoben war, langte der Platz reichlich um das Getriebe auszubauen. Nur die Kupplungsdruckstange klemmte stark in der Kupplung und musste mittels Zange und Montierhebel gelöst werden. Die Variante mit Motor vorschieben geht deutlich schneller als der Antriebsausbau, zumal das gelöste Differenzial sofort eine Oelsauerei veranstaltet

      wibdio schrieb:

      Motor vorgeschoben
      das ist (technisch) das Dilemma bei Verwendung des ca. 21 cm langen Dnepr-Rückwärtsganggetriebes im (für ein 19 cm-Getriebe gebauten) kurzen Rahmen einer K750 ...
      beim langen Rahmen der Dnepr-16 ist der Platz ausreichend ...

      wibdio schrieb:

      Nur die Kupplungsdruckstange klemmte stark in der Kupplung und musste mittels Zange und Montierhebel gelöst werden.
      ist normal ...