Schwingenanschlag oder Ausfederbegrenzer

      Schwingenanschlag oder Ausfederbegrenzer

      Ich wärme einmal ein altes Thema aus dem alten Forum auf, den "Ausfederbegrenzer":

      ural-dnepr.net/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=16467

      Beim Tausch der Hinterradschwinge ist mir das genannte Bauteil an meiner MT11 aufgefallen. Abweichend zum alten Thread von T-34 ist der Gummipuffer bei mir nicht links sondern nur rechts an der hinteren Fußraste angebaut, die ausfedernde Schwinge steht daran an. Ich bin ja irgendwie noch immer an der Ursachenforschung zu meinem Schwingenbruch, rechts vor der Federbeinaufnahme am Übergang (der Schweißnaht) Schwingenrohr zum Flachstahl/zur Endantriebaufnahme. Ob der einseitige Gummischnöpel hier etwa mitgespielt hat? Der Sinn des Teils erschließt sich mit auch nicht ganz - außer dem "Argutment" von Lederclaus im Thread "Hardyscheibenfraß":

      Hardyscheibenfraß...

      Womit ich hier sowohl Dich, Lederclaus, als auch den Älbler (ein paar Beiträge später) berichtigen möchte: Dnepr MT11 und MT16 haben offenbar diesen Begrenzungsanschlag auch verbaut.

      Frage in die Dneprrunde, wer hat das Teil noch im Rahmen stecken? Nur rechts, nur links oder gar beidseitig? Drinnenlassen, linke Seite nachrüsten oder ausbauen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Shikamaru“ ()

      na toll, ich habe mal wieder gar keinen !
      .. selbst Fußrasten zum Befestigen dieser, haben die mir vergönnt ;(


      hab mal nachgeschaut:
      Anschlagpunkt wäre/ist bei mir die Gabel vom Bremshebel auf der rechten Seite !
      und wenn ich genauer hinschaue, glaube ich da auch schon Anschlagspuren zu erkennen !


      grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „gullidreck“ ()

      MT16 Bj. 87 auf beiden Seiten
      Unsere Kinder merken doch, daß die Werte, die unsere Gesellschaft hoch hält, nicht die sind, nach denen sie funktioniert.

      Gruß
      Der Bundschuh

      DNEPR MT 16 - das Motorrad für richtige Männer!
      Ich habe mir einen langen Rahmen späterer Modelle geholt und Anschläge beidseitig.
      Einseitig macht überhaupt keinen Sinn.
      Womöglich abgerostet oder entfernt vom Vorbesitzer.
      Die Anschläge verhindern wirkungsvoll das die inneren Anschläge im Dämpfer zerdrückt werden und die Kolbenstange angekratzt wird vom sich bildenden Grat.
      Beim Ausfedern schlägt die Scheibe an den glatten Anschlag im Dämpfer, drückt diesen etwas platt, es bildet sich ein Grat in der sackengen Bohrung und die Kolbenstange wird angekratzt..... der Anfang vom Ende.

      Darum senke ich die Bohrung immer etwas an und schon ist Ruhe. Auch eine Hartgummi- oder POM-Scheibe zw. Scheibe und Anschlag ist hilfreich für ein langes Leben.

      Der Ausfederbegrenzer macht den ganzen Aufwand jedoch überflüssig....
      ....allerdings aus meiner Erfahrung heraus zerbröseln alte Gummis irgendwann oder setzen sich und schon ist das Anschlag-Problem wieder präsent....

      Muss jeder selbst wissen wie er mit seinem Schätzelein umgeht.
      Aber das sind meine Erfahrungen so weit.

      Weitermachen!
      Bilder
      • 2018-04-21 17.37.05.jpg

        129,3 kB, 440×398, 19 mal angesehen
      Ja sicher, aber so richtig........wirkmächtig:-) hebelts da doch nur im 'Rad-hängt-frei-Zustand.
      Meist wirkt die Last des Mopetengewichtes dieser Zerstörungswut entgegen.