Kurzschluss Lichtmaschine

      sicher bin ich mir nicht aber es muss :D
      Werde mal klein anfangen und die Verkabelung der LiMa und Regler neu legen.
      Die Skizze im Anhang war beim Regler dabei obwohl ausdrücklich dabei stand dass der Regler nur mit positive Masse funktioniert.
      Bin mir da jetzt nur nicht ganz sicher, wegen positive Masse:
      - ich lege ein Kabel vom +Pol an den DC des Reglers (rot markiert)
      - ein Kabel von AW des Reglers an AW der LiMa (grün markiert)
      - ein Kabel von W des Reglers an W der LiMa (blau markiert)
      - ein Kabel von AW der LiMa an die Ladekontrollleuchte (gelb markiert)

      Der Regler wird nochmal an Masse angeschlossen (die ja positiv ist!) Allerdings ist in der Verkabelungsskizze der Minuspol der Batterie an Masse angeschlossen. Bekomme ich so einen Kurzschluss? Bei mir ist die Masse positiv.
      Unwissende Grüße

      Gruß
      Markus
      Bilder
      • verkabelung.jpg

        221,39 kB, 1.314×915, 37 mal angesehen
      Wenn nicht eine Leitung von Minus direkt zu Plus verbindet gibt das keinen Kurzschluss!

      Auf dem Bild das du angehängt hast ist der originale Relaisregler eingezeichnet. Dem ist es egal ob du Plus der Batterie am Rahmen hast oder minus.

      Wenn dein elektronischer Regler jedoch nur Plus am Rahmen will, dann musst du halt den Pluspol der Batterie an den Rahmen klemmen. Iss doch nicht so schwer.

      Die Verbindungen kannst du so wie beschrieben machen. Dein Regler hat ja die originalen Klemmenbezeichnungen aus diesem Plan, dann passen die auch zusammen.

      Nur Mut, das wird schon :thumbup:

      SG
      Markus

      ural m72 beigegruen schrieb:

      - ich lege ein Kabel vom +Pol an den DC des Reglers (rot markiert)

      k-mehl-treiber schrieb:

      Die Verbindungen kannst du so wie beschrieben machen.

      Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Der Schaltplan ist doch für Minus an Masse.
      Der Pluspol des Akkus gehört an Masse, der Minuspol an DC.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jakob Jundt“ ()

      Und sollte Dich der Frust übermannen:

      oldtimergarage.eu/catalog/product_info.php?products_id=3268

      oldtimergarage.eu/catalog/product_info.php?products_id=3049

      http://www.oldtimergarage.eu/catalog/product_info.php?products_id=2828

      Die einzigen Strippen die Du da selber legen mußt sind für das Bremslicht , funktioniert wie die Hupe , also der Schalter schließt gegen Masse kurz.

      1. Leitung von der Batterie oder vom Zündschloss (egal wie rum du schaltest) zu den Bremslichtern.
      2. Leitung von den Bremslichtern zum Schalter.
      fertig

      Gruss Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Askari“ ()

      Askari schrieb:

      Die einzigen Strippen die Du da selber legen mußt sind für das Bremslicht , funktioniert wie die Hupe , also der Schalter schließt gegen Masse kurz.

      1. Leitung von der Batterie oder vom Zündschloss (egal wie rum du schaltest) zu den Bremslichtern.
      2. Leitung von den Bremslichtern zum Schalter.
      fertig
      Unsinn ...
      Lieber Robert

      Unsinn ...


      Auch ich irre mich sehr viel mehr als mir lieb ist.

      Möchtest Du uns bitte aufklären wo mein Denkfehler liegt.

      Gruss Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Askari“ ()

      Askari schrieb:

      Lieber Robert

      Unsinn ...


      Auch ich irre mich sehr viel mehr als mir lieb ist.

      Möchtest Du uns bitte aufklären wo mein Denkfehler liegt.

      Gruss Stefan
      es ist kein Denkfehler ...
      es würde auch so funktionieren ...

      setzt aber (erstens) gewisse Dinge voraus die nicht bekannt sind aber hierfür gegeben sein müssen...
      und ist (zweitens) konstruktiv “unsauber/unvorteilhaft“ ...

      zum Thema “erstens“:
      die Fassungen in den Rückleuchten müssen hierzu allpolig massefrei sein ...
      wüßte ich ehrlich gesagt keine bei der dies gegeben ist ...
      meist (außer einer mir bekannten Ausführung - grad andersrum - mit Masse am Mittelkontakt und Spannung an der Fassung) ist immer ein Pol der Birnchen (und da die Fassung) fest mit dem auf Masse liegenden Leuchtengehäuse vernietet/verschraubt ...
      überleg auch hierzu mal:
      wie würdest Du Deine Schaltung realisieren wenn bspw. ein Zweifadenbirnchen (für Schluß- /Bremslicht kombiniert) eingesetzt wäre ?

      zu “zweitens“:
      man sollte möglichst wenig spannnungsführende Leitungen in der Anlage haben ...
      Spannung nur im (hier) Leuchtfall mittels Kontakte(n) an die ansonsten spannungsfreie Leuchtengruppe anzulegen ist eindeutig besser ...

      Entschuldigt meine Verwässerung ...
      Weitermachen ...

      so lange Texte am Streichelzoo sind schon quälend ...
      Danke Robert

      Deine Lösung ist zweifelsfrei die Bessere.

      Setzt aber dafür voraus das der Bremslichtschalter beide Anschlüsse hat um die Spannung durchschalten zu können.

      An meiner ersten M72 (1981) war das Bremslicht so geschaltet wie von mir beschrieben.

      Gruss Stefan

      Askari schrieb:

      Setzt aber dafür voraus das der Bremslichtschalter beide Anschlüsse hat um die Spannung durchschalten zu können.

      An meiner ersten M72 (1981) war das Bremslicht so geschaltet wie von mir beschrieben.
      Nachrüstung im Felde ?

      erstens ...
      M72 hat standardmäßig gar kein Bremslicht ...

      zweitens ...
      mir wäre kein als Bremslichtschalter verkauftes Teil bekannt mit nur einer Klemme ...

      drittens ...
      wenn Bremslicht und Innenzughebel dann eh nur Kontakt nachgerüstet am Fußbremshebel (der Hinterradbremse) ...
      ok ... es soll so sündhaft teure Kontaktteile zum Einfügen in den Bremszug geben ...
      nur zu was ... bei der HU meiner M72 hat das meine aaSoP noch nie gejuckt ...
      die sind froh daß überhaupt ein Bremslicht dran ist ... EZ 01.07.1954 ...
      :D
      @ Ural m72 beigegruen
      tausche einfach im Plan ural-dnepr.net/wbb/index.php/A…nt/46434-verkabelung-jpg/ an der Batterie 19 gedanklich die Polbezeichnungen (alt Plus in neu Minus und alt Minus in neu Plus) ...
      und alles wird gut ... :thumbsup:
      Robert

      Wer von uns hat den schon einen kompletten , notariell beglaubigten Lebenslauf seines heissgeliebten Alteisenhaufens in der Hand? Mir jedenfalls wurde noch nie eine M72 mit lückenlosen abgestempelten Serviceheft der Roten Armee und mit Unterschrift des überwachenden Offiziers der Fahrzeugwartungsabteilung angeboten. Allein so ein Dokument wäre ja schon ein Geld wert.

      Die einzige glaubhafte Vorgeschichte die ich von meiner ersten M72 hatte , ist das sie gerade mit eigener Motorkraft am selben Tag den Weg von Warschau zur Spinnerbrücke zurückgelegt hatte als Kristof Kochel sie mir frisch angekommen bei einem Bier mit Currywurscht zum Kauf anbot.

      Ob der Bremslichtschalter nun einen oder zwei Anschlüsse hatte ist mir in den letzten 37 Jahren leider entfallen.

      Gruss Stefan
      Liebe Leidensgenossen,

      marussia läuft wieder :)
      ladekontrolllampe geht schon bei überraschend niedrigen Drehzahlen aus, ich habe den Strom aber noch nicht nachgemessen.
      jedoch: das Geräusch der Lichtmaschine ist ziemlich laut. Ich vermute es sind die Zahnräder, die die Lichtmaschine antreibt. Werde die LiMa mal etwas bewegen und wieder festschrauben, in der Hoffnung das das Geräusch abnimmt. Wenn ich die obere Schraube vom Haltebügel etwas löse bringt das schon Erleichterung.

      Gruß
      markus

      ural m72 beigegruen schrieb:

      die LiMa mal etwas bewegen
      aber richtigrum drehen !!

      die Lichtmaschinen werden am (von hinten in Fahrtrichtung draufgekuckt) "rechten" Anschlag eingestellt ...

      Robert schrieb:

      die Achse des Limaritzels muß gegenüber der Motor-Mittelachse von hinten gesehen nach rechts versetzt sein ..... bei Rechtsdrehung der Lima verkleinert sich hierbei das Zahnradspiel .....

      Ist bei allen Lima's (ob 6V-Gleichstrom oder 12V-Drehstrom) so ..... wenn die Lima sich (ungewollt) lockern sollte frißt sie sich dann nicht fest sondern kann dann dem Nockenwellenrad ausweichen und das Spiel zum Nockenwellenrad wird höchstens größer ....

      Die Kurbelwelle dreht sich nämlich bei den Russen und Chinesen (genauso wie beim Vorbild BMW) von vorne draufgeschaut immer im Uhrzeigersinn ..... das Nockenwellenrad also dann von vorne draufgeschaut entgegen dem Uhrzeiger ....

      Lederclaus schrieb:

      Genau. Die Lima wird so eingebaut, daß die Anschlüsse in Fahrtrichtung rechts liegen. Sie wird lose befestigt, sodaß sie gerade am Gehäuse anliegt und sich noch drehen läßt. Dann wird bei laufendem Motor die Stellung mit den leisesten Laufgeräuschen gesucht, g.g die Uhr ist lose, mit der Uhr ist stramm, in Fahrtrichtung gesehen. Bei laufendem Motor die beiden Muttern festziehen!!! Da muß man manchmal noch etwas richtung lose stellen, weil die Zahnräder beim Festziehen anfangen zu jaulen
      im damaligen Fred gings zwar um die 150er Lima (daher schrieb Lederclaus von "die beiden Muttern") ... sinngemäß ist bei den 6V-Limas die Zahnradeinstellung identisch ...

      hier mal der Blick auf den Motor von vorne entgegen der Fahrtrichtung ...
      dann dürfte es klar werden ...
      Bilder
      • Lima_Einstellung.PNG

        325,29 kB, 423×563, 25 mal angesehen