MT 16 (MT11?) Foto vom Gestänge Hinterrad-/Seitenwagenradbremse benötigt

      MT 16 (MT11?) Foto vom Gestänge Hinterrad-/Seitenwagenradbremse benötigt

      Hallo Gemeinde,
      hat mir mal einer ein Foto, wie die Mechanik der Hinterrad-/Seitenwagenradbremse vom Fußbremshebel bis zur Bremsstange Hinterrad bzw. bis zum Zug für die Seitenwagenbremse montiert gehört? Ich hatte das bei meiner MT16 mal auseinander, und als ich es wieder zusammenbauen wollte, wusste ich nicht mehr genau wie. Irgendwo stehe ich da auf den Schlauch, oder mir fehlt irgendein Teil. Jedenfalls habe ich nach meiner Montage jetzt zwar eine ordentliche Bremswirkung am Hinterrad, aber die Betätigung des Zuges zum Seitenwagen ist völlig indiskutabel. Das war vorher deutlich besser, aber ich weiss nicht mehr, wie es montiert war. Das Wartungshandbuch schweigt sich da leider auch aus.
      Gerne bitte ein Bildchen per PN.

      Viele Grüße aus Stuttgart
      Thomas
      Ich mach bei Gelegenheit ein Foto, ist zwar etwas versifft, müsste aber zu erkennen sein.
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
      Für neuen Bildschirm Nagel hier-> O <- einschlagen... :whistling:
      Hab mal paar Fotos ras gekramt.. Hoffe es hilft
      Bilder
      • IMAG1874.jpg

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      Hallo Franky, ja, das könnte in der Tat helfen. Ich habe das Mopped zwar gerade nicht zur Hand, um Dein Bild "dagegenzuhalten", aber das werde ich mir heute abend mal näher ansehen. Danke schonmal!
      Das erste Bildchen im Einbauzustand, nur ein wenig mehr auf der "rechten" Bildseite sichtbar, wäre natürlich noch hilfreicher. Aber ich denke, zum Anfangen reicht es schon mal. Vermutlich wird mir auch damit die Erkenntnis-Leuchte angehen, was ich falsch montiert habe.

      Viele Grüße aus Stuttgart
      Thomas
      Ein besseres Bild habe ich leider nicht, und Schepper steht auch nicht vor Ort. Aber das zweite und dritte Bild ist ja die komplette Mechanik, wie sie angebaut gehört. Federn und Beiwagen-Bowdenzug natürlich ausgehängt.

      Ich denke, wenn du die Teile in der Hand hast, wird das schon.
      Hallo Franky (und andere, die das hier interessiert mitlesen),
      wie so oft: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Ich weiss jetzt, wo der Fehler liegt. Meiner Dnepr fehlte die Rückholfeder des Fußbremshebels, und zwar offenbar schon so lange ich sie habe. Die ersten paar Millimeter Bremshebelweg, bei denen das untere Auge der Bremsausgleichsvorrichtung NACH VORNE geht, wurden bisher nicht genutzt. Und genau diese Vorwärtsbewegung betätigt ja den Bowdenzug, der zur Seitenwagenbremse führt. Beim Auseinanderbauen meiner Bremse ist mir das damals nicht aufgefallen, und ich habe dann rätselnderweise den Bowdenzug am OBEREN Auge befestigt. Damit gibt's zwar auch eine leichte Vorwärtsbewegung und damit eine (geringe) Wirkung auf die Seitenwagenbremse, aber mit fast 90 Grad geknicktem Zug.
      Abhilfe also: Einbau einer Rückholfeder für den Fußbremshebel, und dann saubere Einstellung der beiden Bremsen sowie der relativen Wirkung zueinander. Dazu werde ich dann auch gleich einen neuen Bowdenzug für die Seitenwagenbremse verbauen.

      Frei nach dem Motto: Kaum macht man's richtig ....

      Viele Grüße aus Stuttgart
      Thomas

      thomasw schrieb:

      Dazu werde ich dann auch gleich einen neuen Bowdenzug für die Seitenwagenbremse verbauen.

      Auf Qualitätsprodukt eines seriösen Anbieters achten.
      Manche Originat-Ersatzteile können bestenfalls als Muster für die Nachfertigung dienen.
      Ich verzichte mal an dieser Stelle auf den Konzern meines Vertrauens hinzuweisen.

      Jakob Jundt schrieb:

      Auf Qualitätsprodukt eines seriösen Anbieters achten.
      Manche Originat-Ersatzteile können bestenfalls als Muster für die Nachfertigung dienen.
      Ich verzichte mal an dieser Stelle auf den Konzern meines Vertrauens hinzuweisen.


      Ich habe, entgegen des Anratens des Konzernschefs, den Original-Zug verbaut. Einwandfreie Qualität. Aber vielleicht hatte ich auch nur Glück. :)
      No Nukes
      Da klimpert bei mir auch der originale Zug rum.
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
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      Neu

      Meine Erfahrung und gewissenhafte Arbeitsweise... Zum Abschluss wird jede Lötung auf Zug belastet und so geprüft! Den Prüfstempel spare ich mir, ist ja nur für mich. ;) :D Bis jetzt haben alle Lötstellen gehalten, nur ein zwei Nippel haben sich mal verabschiedet...

      Neu

      die

      Franky85 schrieb:

      Lötung
      ist hinsichtlich der Ausrißfestigkeit eher unbedeutend
      wichtig ist die kräftige Aufspreizung der Zugeinzeldrähte so daß sich diese am Nippel auch wirksam "verhaken"
      das Lot verhindert allein durch seine Anwesenheit (kwasi wie ein Keil) zwischen den aufgespreizten Zugeinzeldrähte daß diese wieder zusammenkommen und der Zug aus den Nippel gleiten kann
      Signaturen werden generell überbewertet !

      Neu

      theseus schrieb:

      wichtig ist die kräftige Aufspreizung der Zugeinzeldrähte so daß sich diese am Nippel auch wirksam "verhaken"
      das Lot verhindert allein durch seine Anwesenheit (kwasi wie ein Keil) zwischen den aufgespreizten Zugeinzeldrähte daß diese wieder zusammenkommen und der Zug aus den Nippel gleiten kann


      Genau so ist das.
      No Nukes