Japanische Ingenieurskunst

      Japanische Ingenieurskunst

      ...hat diese wunderschöne Schraube hervorgebracht.
      M6, Inbus 5 mm (Eckenmaß 5,72), Kopfdurchmesser 20 mm, Kopfhöhe 4 mm. Inbustiefe 4mm.
      Sie dient axilalen Fixierung des Premspedals aud der Achse (Yamaha XVS 650). Also keine höheren Belastungen zu erwarten.
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      • Schraube-Bremse.jpg

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      Dass dieses Wunderwerk der Ingenierskunst nicht schon bei der Fertigung in zwei Teile zefallen ist, liegt wohl nur daran, dass eine exakt radiuslose Fertigung am Übergang vom Schaft zum Kopf technisch nicht möglich ist.
      Man beachte den schmalen Grad, der beide Komponenten (ursprünglicht) verband.
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      • Schraube-Bremse2.jpg

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      Sowas nennt man Schmuckschräubchen......

      Naja,wenn ich es richtig verstanden habe, sitzt sie als Abschluß außen auf der Bremswelle des Fußhebels, näch?

      Da ist ihre Aufgabe ja nur das Herunterrutschen des Hebels zu verhindern, der seine (unsere) Kraft ja in die Verzahnung überträgt.

      Also viel zu halten hat die nicht. Doch auch Japaner haben ihre Billigzulieferer. Endkontrolle - immer wieder Thema. Die hast Du nun übernommen.... :S

      Gruß Joachim
      …..das ist ein weites Feld..... Theodor Fontane
      Bei einer um 1-2 mm größeren Kopfhöhe und / oder geringerer Tiefe des Inbusloches wäre eine ausreichende "Stabilität" ja durchaus gewärleistet gewesen.
      Dass der Kopf nicht schon durch den Fahrtwind abrissen wurde, ist wohl meiner moderaten Fahrweise geschuldet.
      Ich hätte einfach nicht so "scharf hinschauen" sollen.
      Ich mag Russenmopeds, Schrauben, SchrauberInnen, BNF......Ohne Gewehr!

      iwanbobber schrieb:

      An meinem Büffel ist nach 40 Jahren der Bremslichtschalter verreckt. Kulanz ? Fehlanzeige <img src="http://ural-dnepr.net/wbb/wcf/images/smilies/thumbdown.png" alt=":thumbdown:" />

      Das Problem hatte ich mit dem 40 Jahre alten Sitzbankbezug an der XS auch. Sind halt knauserig......
      schlitzinesien is toll....

      ... auch wennse kein HÄLKE haben !


      [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][color=#ff0000]Dieses Schreiben enthält einen Gruss von


      [b][size=16]Karl-Eberhard Modrow[/color]


      [font='Comic Sans MS, sans-serif'][url='http://2146-bnf-worldwide.de.tl'] [color=#ff0000]B.N.F.![/url][/size][/b][/font]


      [size=8][color=#ff0000]Jederzeit und überall anwendbar: [i]Hanlons Rasiermesser ![/i][/color][/size]
      Meine CB 200 Bj 1976 läuft und läuft und läuft und läuft ...... .... und das ohne jegliches Problem​


      Die gleiche hatte ich auch ! Ganz feines Maschinchen.

      Gut auf die Ansaugstutzen (Gummi-Metall) achten.

      Wenn Da Nebenluft reinkommt und Du die Maschine auf Langstrecke forderst gibt das ein Riesenmalheur im Brennraum.

      Ist mir im Juli 1980 in Spanien passiert.

      Genau Da isses passiert:



      Man sieht die alte Trasse der N V , heute ist die N V ne Autobahn die diesen Paß untertunnelt.

      Gruss Stefan

      xrv850 schrieb:

      Die Straße lädt zum Endurofahren ein.....


      Der Pass "Puerto de Miravete" hatte damals mehr als 15 Serpentinen sowohl rauf als auch runter.

      Wenn Du da als Autofahrer einen ollen Laster vor Dir hattest bei viel Verkehr konntest Du gleich sämtliche Termine am Zielort vergessen.

      Die ollen Pegasos krochen da mit 20km/h hoch.
      Da träumte der Autofahrer von einer Montesa Cota 247 um den Berg lieber direkt zu fahren.

      Als ich damals da vorbeikam war wenig Verkehr und ich bretterte mit ca 100km/h da hoch bis es einen plötzlichen Leistungsabfall gab und die Strasse hinter mir plötzlich im Nebel verschwand.

      Ich habe dann die restlichen 60 km bis zu meinem Zielort mit ca 20-30km/h auf einem Pott zurückgelegt , mit mehreren Pausen zum Öl ergänzen. Am Heimatort meiner Grossmutter angekommen , dann mit meinen Bordmitteln den Motor zerlegt und an meine Freunde vom Motorradclub in Berlin ein ellenlanges Telegramm geschickt mit der benötigten Ersatzteilliste. (Honda in Spanien war damals unbekannt) . Nach ca 2 Wochen kam das Paket an und ich konnte bei einem Motoreninstandsetzer in der nächsten Stadt den Auftrag abgeben. Erst danach konnte ich meine Reise fortsetzen. Am 6.Oktober 1980 kam ich wieder an der Spinnerbrücke an.

      Gruss Stefan

      PS.: Seitdem trage ich im Heimatdorf meiner Großmutter den Spitznamen "El Ingeniero" !

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      Askari schrieb:

      Gut auf die Ansaugstutzen (Gummi-Metall) achten.



      Ural(t)Drummer schrieb:

      Meine CB 200 Bj 1976 läuft und läuft und läuft und läuft ......

      .... und das ohne jegliches Problem


      Habe auch alles doppelt also so wie beim Russen eine komplette Maschine als Ersatzteilspender, obwohl ich bisher noch nicht wirklich was davon brauchte. Doch hatte ich anfangs Sorge, da es für diese Motorräder (meines Bj 1976, also 42 Jahre alt) inzwischen auch schwierig wird an Ersatzteile zu kommen.

      Verrückte verdrehte Welt. Für meinen Bastard habe ich kaum, nur ein paar Verschleißteile im Regal liegen. Aber auch da bin ich derzeit sehr zufrieden. Auch dieses russisch bajuwarische Maschinchen läuft derzeit sehr zuverlässig unauffällig.

      Aber um zurück zum Thema zu kommen, mir ist so eine komische unsichere Konstruktionsschraube der japanischen Ingenieure bisher auch noch nicht untergekommen. Wahrscheinlich verbringe ich zuwenig Zeit mit schrauben und habe deswegen so eine Sch..... Schraube bisher noch nicht gesehen.

      Askari schrieb:

      6.Oktober 1980 kam ich wieder an der Spinnerbrücke an.


      Spinnerbrücke? Een Balina, watt?
      Da wa ick noch voa Kurzem, mit T3 un XR hintndran, haick früa jewohnt, inne Juurend, Friedenau, un uffm jroßn Fensta jesejelt, weeste....

      Coole Story ansonsten, mit der Reparatur. Da könnt ich auch so manches berichten, von einer sich selbstständig machenden MZ-Kupplung, spritzendem Öl ausm Bowdenzug am Handhebel auf den Arm, je veut en pneu in Frankreich für die 11er Goldwing, an derselben Zyl-Kopfdicht.-wechsel aufm Campingplatz in Berndkastel-Kues, mit Mietwagen dafür Teile holen 50 km weg uswusw.

      Jruuß Joachim
      …..das ist ein weites Feld..... Theodor Fontane

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