Update... Pimp my M72-Tacho (Arduino-Umbau)

      vgtlndr schrieb:

      Die Zeigerbewegung könnten etwas geschmeidiger sein


      Finde ich nicht. Bei den klassischen Smith Chronometrics ist das auch so, daß sich der Zeiger in kleinen Schritten bewegt. Das empfand ich als sehr angenehm, weil es dadurch kein Pendeln gibt. Und schließlich sieht dein Basteltacho ja schon so ähnlich aus ... :thumbup:
      No Nukes

      Marc schrieb:

      Klasse projekt, Hut ab. Bin auch einem Tacho Projekt dran aber mit Hallsensor Abnahme an der Felge. Könntest du hier deinen Code posten, mich würde die Ansteuerung des Schrittmotors sehr interessieren.


      Wenn Du auch die Switec X25/X27 Schrittmotoren benutzt ist die Ansteuerung kinderleicht, gibt es eine Library für. In der Library habe ich allerdings auch noch die defaultAccelTable modifiziert damit sich der Zeiger langsamer bewegt. Mein Script habe ich angehängt. Über den komischen k-Wert nicht wundern, das hängt mit meinem Solo-EA und der Übersetzung der Tachoschnecke zusammen. Wie machst Du die Kilometeranzeige, LCD oder was in oldschool? Was für einen Arduino? Ich benutze ja den Digispark mit Attiny85 drauf, ziemlich minimalistisch. Die Freqmeasure-Library konnte ich schon mal nicht benutzen und auch das mit den Interrupt-Pin-Kram ist mit dem Teil alles anders als im Vergleich zum "richtigen" Arduino.
      Link zu der Library: guy.carpenter.id.au/gaugette/about und hier github.com/clearwater/SwitecX25

      petrucha999 schrieb:

      cooles Teil. bei einer Kleinserie währe ich dabei :)


      Das ja schon mal einer :thumbup: Im Moment warte ich noch auf die Teile für das Microstepping, dadurch werden evtl. doch noch PINs für ein kleines Display frei, könnte man vielleicht doch noch ein Voltmeter als Goodie integrieren. Hab ein bisschen mit der Software "fritzing" rumgespielt, das Layout ohne Mikrostepping ist trivial und dieses kleinen Platinen im Dreierpack sind auch nicht besonders teuer. Löhnt das Gefummel mit den Prototypeboards nicht wirklich.

      Bibri (scheinbar) schrieb:

      vgtlndr schrieb:

      Die Zeigerbewegung könnten etwas geschmeidiger sein


      Finde ich nicht. Bei den klassischen Smith Chronometrics ist das auch so, daß sich der Zeiger in kleinen Schritten bewegt. Das empfand ich als sehr angenehm, weil es dadurch kein Pendeln gibt. Und schließlich sieht dein Basteltacho ja schon so ähnlich aus ... :thumbup:


      Habe ich mich erst neulich mit einem Enfieldfahrer unterhalten der diese Chronometric in original an seiner ziemlich alten Enfield hat. Hab mir in Indien einen Chronometric-Fakenachbau bestellt, die Dinger sind AFAIK ganz normal mit Tachoglocke gebaut. Bevor ich den aufbördele (geht leider nicht so leicht wie beim M72 Tacho) will ich ihn wenigsten noch einmal probefahren. Und bei dem kann ich ja das Mikrostepping weglassen weil das ja so muss :D

      Tante Edit sagt das man das Tachoskript besser mit Wordpad angucken sollte und nicht mit dem Editor. Zeilenumbrüche Unix/DOS und so.
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      Moin! Es geht voran, wenn auch in kleinen Schritten wegen Zeitmangel und einem gewissen Hang zum Perfektionismus :rolleyes:

      Der erste auf einer Lochrasterplatine zusammengenagelte Prototyp funktioniert wider erwarten immer noch, im Moment schrauben ich noch ein bisschen an den Parametern vom Skript rum, genauer gesagt an dem Tiefpass. Nebenbei noch ein bisschen genauer einstellen nach GPS. Und dann erstmal wieder fahren... Hab den Tacho gar nicht erst wieder festgeschraubt.

      Nebenbei warte ich noch auf den Kleinteilenachschub aus Chinesien.

      Nebenbei angefangen mit dem Microstepping und mit einem kleinen Display rumzuspielen. Nu fehlt mir ein Tachogehäuse zum spielen. Siehe Marktplatz. Wäre cool wenn jemand eins über hat.

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      Update: Das Microstepping funktioniert und das minimalistische Voltmeter mit einem kleinen OLED-Display geht auch. Passt gerade so in den kleinen Speicher von dem attiny/digispark und das auch erst als ich so ziemlich verfügbaren Tricks angewendet habe. Ist fast wie früher auf dem Atari :D
      Versuche gerade den ganzen Kram in das Tachogehäuse zu pressen aber das klappt auch (gerade so).

      Bin gerade am überlegen was beim Voltmeter am besten zu dem "man soll eigentlich gar nicht sehen das der nicht original ist"-Ansatz passt. Eigentlich wollte ich ein kleines ovales Loch in der Tachoscheibe machen so das man die 3 Ziffern sieht (der Rest vom Display interessiert ja nicht). Die Alternative wäre ein bargraph (also ein horizontales Säulendiagramm). Ohne Beschriftung, maximal eine kleine Unterteilung alle 5V und in die Tachoscheibe dann einen kleinen Schlitz so 3...4mm hoch und vielleicht 20...25mm breit. Müsste ja eigentlich reichen. Farbe ist leider nicht bei dem winzigen Display.

      Ich könnte natürlich jetzt beides mal zusammenbasteln aber einfach mal hier ein oder zwei Meinungen dazu einholen geht vielleicht schneller. Im Moment tendiere ich eher zu der Balkenanzeige.

      Und ja, es gibt bestimmt bessere Lösungen fertig zu kaufen. Aber wo bleibt da der Spaß 8)

      und das nennt sich nun 12V-Netzteil... naja, ungeregelt ohne Last ist es kein Wunder.

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      nicht schlecht, nicht schlecht. Voltmeter ist Geschmacksache… Ich würde eher auf den verzichten.

      Wenn der dran sein soll, dann finde ich die Idee als Bargraph besser. Die Unterteilung würde ich in diesem Fall in 1V oder 0,5V machen.
      Sollte aber erst bei 12 oder 13V beginnen. z.B. 13/13,5/14/14,5/15... alles unter- oder oberhalb ist ja grundsätzlich nicht gut für die Batterie.

      Gruß

      Peter
      Fertsch:

      Hab es von 10...16V mit 0,5 Schritten gemacht, die Pfeile zeigen wenn die Messung außerhalb des Bereiches liegt.

      War ja echt retro die Bastelei, hab das mit Pseudografik gelöst, das gab es früher auf den alten 8bit-Homecomputer ala C64, Atari 800 und wie sie alle hießen. Eigentlich wird eine Zahl auf dem Display ausgegeben, wird halt ein anderer selbstgeschnitzter Zeichsatz benutzt um den Balken darzustellen.

      Bin gespannt wie das eingebaut aussieht aber bis jetzt gefällt mir das ganz gut.
      Mal wieder ein Update... Hab inzwischen drei Stepperdriver gegrillt...

      Einmal auf dem Steckbrett - man sollte nicht 12V (eigentlich ja 16V aus dem Netzteil) dort anlegen wo 5V anliegen soll. Ups. Das Display hat gequalmt und funktioniert trotzdem noch. Da war ich doch beeindruckt. Der Stepperdriver ist leise gestorben.

      Dann auch noch ein Designfehler in der Schaltung, an den Pins die während der Programmierung für USB genutzt werden fühlt sich der Stepperdriver auch nicht so wirklich wohl. Keine Chance das nochmal umzubauen wenn der ganze Kram erstmal verlötet ist. Also alles nochmal.

      Aber was solls, abends vor der Glotze hängen ist eh langweilig.
      Prinzipiell ja. Im Moment sieht es aber noch nicht nach übergroßem interesse aus, also vorerst keine weitere „russische“ Variante da ich bis jetzt nur für mich einen Einsatz baue. Dann gucke ich mir eher mal den Enfieldtacho an bzw dem Smith Clone
      Außerdem kämpfe ich noch mit einem kleinen Flatterproblem ab 80kmh, bin mir nicht sicher ob es die Tachowelle oder das ungenaue Timing des Arduino ist.
      Ja, ich. Einwandfrei.

      ich habe aber noch ca, 60 € bezahlt... :evil:

      Anmerkung : die Öffnung im Scheinwerfergehäuse musste etwas aufgefräst werden.

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