2006er Ural Wolf

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      die letzten...

      Vielleicht sagt ja auch der Nummernsalat dem ein oder anderen was zu tatsächlichem Baujahr, oder Motorenbaureihe was, bin fUr jegliche Info dankbar.
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      Dyo wrote:

      tatsächlichem Baujahr
      Modelljahr ...
      inspiriert von de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeug-Identifizierungsnummer
      ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
      XSE = Welt-Herstellercode = XS–XW = UdSSR = KBA-Schlüsselnummer 9306 - URAL (SU)
      812370 = fahrzeugbeschreibender Teil = Modell 8.123-70 (meine Vermutung)
      Y = Modelljahrescode = 2000
      0207531 = fortlaufende Nummer = 0207531
      ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
      ich lasse mich gerne belehren ... ^^
      Hallo Dyo,
      was das Baujahr betrifft, schätze ich die Maschine auch älter. Den großen runden Luftfilterdeckel gab es nur bei den ersten Baujahren. Bebilderte Typenbeschreibungen zeigen oft schon ab Bj. 2004 einen großen flachen und runden Luftfilterkasten.
      Sieht meiner Maschine sehr ähnlich.
      Die Gummiteile gibt's beim Ural Händler um die Ecke oder bei Ural Hamburg. Die Brembo Teile hab ich auch an neueren Retro- Gespannen gesehen. Das sollte keine Mangelware sein.
      Gruß
      Stefan
      Hallo Dyo,
      Robert hat recht mit seine Analyse der Fahrzeug-Nr.
      Deine Wolf ist 2000 in Irbit gefertigt worden.
      Die Gabel deiner Maschine ist die originale russische Gabel. Eine Umrüstung auf die aktuellen Retrogabeln ist sicher nicht möglich, da die heutigen Rohre in der oberen Gabelbrücke keinen konische Einspannung haben.
      Wenn du weitere Unterlagen brauchst schreib mir eine PN.

      Gruß vom Dietmar aus Dresden
      (der mit dem Wolfgespann)
      Mal die Neuigkeiten....

      Maschine läuft sauber, muss nur noch synchronisiert und eingestellt werden, An der Elektrik muss ich noch mal unter den Tank, irgendwo ist das Bremslicht gestört, findet sich schon.

      Die Gabel war nicht festgerostet, sondern schicht verklebt, was ich bislang noch nie hatte.
      Einfedern etc war alles vergebens, keine Chance. Gelöst habe ich die Standrohre am Ende, indem ich Rad und Fender ausgebaut habe und dann mit der Ache die Tauchrohre gedreht habe, ging recht leicht und seitdem funktioniert die Gabel auch wie gewollt.

      Was mir noch etwas Kopfzerbrechen macht sind die Bremsen.
      Sättel sind Gängig, Pumpen auch beide Gängig und sauber, packen tun sie auch, aber...
      Ich krieg auf beiden Bremsen keinen vernünftigen Druckpunkt hin. Packen beide zu und reichen beide zum Blockieren, wobei ich aber den Handhebel dennoch weiterziehen kann bis zum Anschlag und auch die Fussbremse erst viel zu tief kommt.
      Kann es sein, dass die schlichtweg so dermassen weiche Leitungen verbaut haben, dass die keinen Druckpunkt zulassen?
      Entlüftet ist ordentlich, wobei sich Brembo da nicht mit Ruhm bekleckert hat mit den Sätteln. Ist echt blöd, dass die Rückseite keine Entlüftung hat und man die Sättel in demontiertem Zustand Drehen und Wenden muss, damit die Luft aus der hinteren Kammer kommt.

      Dem Tüv steht also nicht mehr viel entgegen....
      Hallo Dyo,
      auf meiner wahrscheinlich baugleichen Wolf mit den originalen Schläuchen ist jedenfalls ein deutlicher Druckpunkt auf beiden Bremskreisen vorhanden. Scheint doch noch irgendwo ein Bläschen festzukleben.
      Ein ähnliches Verhalten hatte ich mal nach der Reparatur der Bremszange an der ETZ beobachtet. Bremse griff zu, ließ sich aber bis zum Anschlag durchziehen. Da half nur geduldiges Abklopfen der Bremszange. Ggf. erleichtert Unterdruck die Sache (dadurch vergrößert sich die Oberfläche der Blasen und damit der Auftrieb). Ausreichend U-Druck erzeugt schon eine 50 ml Spritze aus dem med. Bedarf.
      Gruß
      Stefan
      @moto-moscow
      Ganz sicher Brembo, auf dem ersten Foto kann man die vordere Bremszange sehen, es ist Brembo. Damit wird die hintere ebenso von Brembo sein. Die Scheiben vorn und auch hinten sind aber aus russischer Fertigung. Der Vorgänger der Wolf, die Voyage hatte die russischen Bremszangen.

      @'Stefan_der_Erste
      Die Kats sind in den Krümmerrohren am Ende deselben in die Rohre eingeschweißt. Sind somit von außen nicht zu erkennen.

      Gruß vom Dietmar aus Dresden
      (der mit dem Wolfgespann)
      Hi
      Zieh mal den Bremshebel der Vorderbremse über Nacht mechanisch an den Lenker.
      Setze das System quasi mehrere Stunden unter Druck.
      Wenns Brembos sind würde ich mich sehr wundern wenn Du nicht am nächsten Tag einen knackigen Druckpunkt hättest und NICHTS mehr den Hebel in die Nähe des Lenkers bringt.
      Auch wenn es Dir noch so lächerlich erscheint - probiers!
      Stefan
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      Falls der Druckpunkt nicht da ist am nächsten Morgen so sollst du wissen dass die Luft gerne an der Schraube vor der Handpumpe hängen bleibt, also da wo die Stahlflexleitung oben an die Handpumpe geschraubt ist. Man setze durch Pumpen das System unter Druck, halte den Druck und öffne ganz schnell und kurz jene besagte Schraube, sodass die Luft eine Chance hat zu entweichen. Nicht vergessen, dass etwas Bremsflüssigkeit entweichen kann, also entsprechend einen Lappen positionieren.
      Hat mir schon öfter gehelft ... :D
      Ja, die Stahlflex werde ich dem Eigner auch empfehlen, bin seit ewigen Zeiten kein Mopped mehr ohne Stahlflex gefahren und ich weiss warum.
      Ich entlüfte immer mit Unterdruck und abgedichteten Gewinden an den Entlüfternippeln, bislang immer auf Anhieb mit Erfolg, lediglich bei Maschinen mit 2 Sätteln und Verteilung an der Gabelbrück muss man die Verteilung lösen und in den richtigen Winkel bringen.

      Was mich bei den Sätteln echt wundert ist, dass es zwar 2-Kolbensättel sind, aber keine Entlüftung an der hinteren Kammer haben. Obwohl ich die durch Drehen des Sattels und Rückstellen des Kolbens theoretisch entlüftet haben sollte, sehe ich da die grösste Wahrscheinlichkeit, dass noch was hängt.
      Ich werds eben nochmal machen und nochmal und nochmal, bis es ordentlich ist.

      By the Way, muss fürs Bremslicht nochmal unter den Tank an die Kabel.
      Wie habt ihr die Ausgleichsleitung unter dem Tank geregelt? Ist ja nervig, dass man den Tank nur abbauen kann, wenn man vorher alles ablässt.....
      Die Ausgleichleitung und deren Anschlüüse am Tank sind ein Witz, bei mir hatte ich keine Chance einen wirklichen Ausgleich zu erzielen. Glöst habe ich dies mit einem zweiten Benzinhahn rechts.
      Mit den Schlauchkupplungen hatte ich keine guten Erfahrungen gesammelt.

      Gruß vom Dietmar aus Dresden
      (der mit dem Wolfgespann)