Motor bleibt schlagartig stehen nach Reparatur

      Hallo,
      heute bin ich endlich mal dazu gekommen, die ALMOT-Kolben zu wiegen. Komplett gewogen mit Kolbenringen, Kolbenbolzen und Sicherungsringen sind es 2 Gramm Gewichtsunterschied. Ich denke mal, dass das nicht relevant ist für einen ruhigen Motorlauf. Gewogen habe ich auf einer digitalen Küchenwaage. Vorher habe ich die Waage mit definierten Gewichten "geeicht".

      Lonzoglunz
      Pleuel sind nicht so einfach zu wiegen. der Kopf ist oszillierende Masse, der fuss rotierende, alles dazwischen spuckt in beide suppen, mehr oder weniger....
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
      Für neuen Bildschirm Nagel hier-> O <- einschlagen... :whistling:

      einyeti wrote:

      interessant ist es, dass Ganze mit den Pleueln und Lagerschalen zu wiegen

      motofreak78 wrote:

      nicht so einfach zu wiegen
      genau ...
      ganz schwierig bei gebauter Kurbelwelle (wie SV und Ural-OHV) ...
      diese haben auch keine Lagerschalen an den Hubzapfen ...
      Ich habe die ausgebauten Pleuel am Fuß UND am Kopf gewogen, dabei jeweils das andere Ende abgestützt, und dann die Gewichte angeglichen.

      Interessant wäre der Gewichtsunterschied der Almot- zu den Hefekolben. Bei mir waren das 20g, die der Almotkolben leichter war.
      No Nukes
      Auswuchtgewichte reingepappt, dann sind es nur 2gramm....
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
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      Hallo Leute !
      Heute haben wir die ALMOT-Kolben eingebaut. Es fiel sofort auf, dass die Kolbenbolzen ganz leicht in die vorher angewärmten Kolben hinein gingen. Die Laufbuchsen der (neuen !) Zylinder sahen innen blitzblank aus; keine Honriefen erkennbar. Das soll so nicht sein, also haben wir sie bei einer Motoreninstandsetzungsfirma hier bei uns in Fritzlar kurz honen lassen, sodass sie jetzt deutliche Honriefen haben. Nach dem Zusammenbau des Motors sprang er auf den zweiten Kick an und lief wunderschön für mehrere Minuten. Kein Klemmen, wie bei den Hefekolben nach ca. 2 Minuten. Leider konnten wir die Maschine nicht solo probefahren, weil erst noch der Seitenwagen dran muss. Aber alles in allem denke ich, dass die Reparatur mit den neuen Kolben erfolgreich war.Als nächstes werden wir uns den Endantrieb vornehmen. Die Schutzkappe (Linksgewinde) für die Kardanwelle sieht äußerlich übel aus. Wer weiß, was für ein Murkser sich daran vergangen hat. Nach den bisher gemachten Erfahrungen vertraue ich nur noch Reparaturen, die ich selbst durchgeführt habe und stelle erstmal den vorgefundenen Zustand in Frage. Wir werden das Gespann also komplett von vorne bis hinten durchchecken.

      Lonzoglunz

      Lonzoglunz wrote:

      Motoreninstandsetzungsfirma hier bei uns in Fritzlar

      Warste beim Stefan Nonn?

      Gruß Lienhard
      Gruß Lienhard

      In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr, als in einer übertrieben genauen Rechnung.
      (Carl Friedrich Gauß, dt. Mathematiker, Physiker & Astronom, 1777-1855)



      Menschen, Tiere, Sensationen:
      Die Chang aus der Kiste
      2 Gramm Gewichtsunterschied. Ich denke mal, dass das nicht relevant

      Nicht zu unterschätzen. Sind 2 Blatt Hakle feucht. Im Bedarfsfall unschätzbar.
      Der Trekker aufm Bild. Deiner? Kolben vom Fendt noch Low Carb Prüfstand oder schon Fahrversuche?
      Ohne Beiwagen weigert ich dann der Endantrieb die Kraft auf das Rad weiter zu geben...
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
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