6V Lichtmaschine Kohlen Qualität

      6V Lichtmaschine Kohlen Qualität

      Gibt es Alternativen zu den originalen Kohlen für die 6V Lichtmaschine. Habe in regelmäßigen Abständen immer wieder Probleme mit stark abgenutzten/ schräg abgeschliffenen Kohlen die dann keinen Kontakt mehr haben. Lichtmaschinen Läufer hab ich schon mal getauscht und der Kollektor sieht auch gut aus.

      Gruß Marc
      Neulich habe ein Foto, mit einer genialen Lösung zum Lichtmaschinen Umbau, gesehen.
      Allerdings frage ich mich, ob die Drehzahl für die Lichtmaschine, nicht zu hoch wird?
      Bilder
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      Die russischen Kohlen bei den 6V DC-Limas sind relativ weich.
      Bei mir ist die Abnutzung so, dass ich ca. alle 3500km neue Kohlen gebe. Da wären noch ein paar mm drauf zum runterrubbeln, aber lieber neue Kohlen als nen neuen Anker (oder eine Überarbeitung des alten).

      RGF hat auf seiner Seite (metriccustom) mal was von Bosch Kohlen geschrieben die passen sollen und ein wenig härter sind.

      LG
      Markus
      "Wo Rauch, da Feuer" - hab nen Feuerstuhl ;)

      Gehst Du noch, oder Fährst du schon?
      Die 6V-Maschine wird eigentlich immer an der Grenze der Leistungsfähigkeit genutzt. Entsprechend hoch ist auch die Abnutzung. Die hier genannten Laufleistungen von 3-5.000 km kann ich bestätigen.
      Mit dem Vape Regler scheint es etwas mehr zu werden.

      Kosten und Aufwand für neue Kohlen sind überschaubar. Neuer Anker geht schon mehr ins Geld, wenn der neu muss, weil die Kohlen den Kollektor abgenutzt haben.
      Stimmt schon mit der Laufleistung der Kohlen, wenn ich drüber nach denke hab ich die vor ziemlich genau einem Jahr gewechselt.
      Neue hab ich bei Gernot bestellt und in dem Zuge werden gleich die Lager gewechselt.
      Der Kollektor hat leichten Schlag, gibt es was beim überdrehen zu beachten? Würde den Anker zwischen zwei Spitzen spannen und dann ganz vorsichtig drüber gehen.
      Wenn ich schon mal dabei bin werde ich gleich die Spulhle auf 4,8 Ohm wickeln, wie von RGF beschrieben.
      Der Kollektor hat leichten Schlag, gibt es was beim überdrehen zu beachten?


      Bei der Überholung von E-Motoren auf der Drehbank haben wir anschießend die Zwischenräume mit einem Bügelsägenblatt oder Dremel "freigeräumt". Die Kupferkontakte dürfen keinen Kontakt zueinander haben. Danach noch mal mit feinem Schmirgelpapier drüber.
      Bei einer Drehbank dürfte dann auch der Schlag weg sein.

      Bis dann
      Klaus

      WildpigDE schrieb:

      Wenn der Kollektor abgedreht ist, ist er rund. Die Welle hat natürlich immer noch den Schlag, aber die Kohlen laufen ruhig.


      Das halte ich für ein Gerücht.Wenn die Welle auf der das Lager sitz nicht läuft und du den Kollektor überdrehst was passiert dan mit deinem Kollektor nach dem du die Lima montiert hast ?( .
      Sicher ist der rund .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Daskleinewunder“ ()

      Hm, also, erst mal vorweg, wenn die Welle (und somit der gesamte Rotor) einen Schlag hat würde ich den nicht wieder einbauen.

      Die Welle des Rotor wird in das Futter gespannt (fest), die andere Seite mit der Spindel festgeklemmt, dreht sich aber, das die Spindel drehbar gelagert ist.
      Ich denke, soweit sind wir zusammen.

      Wenn die Drehbank den Rotor dreht und du mit dem Meißel den Kollektor soweit runterdrehst, bis er sauer ist, ist der Kollektor im Bezug zu den beiden Aufnahmepunkten keinen Schlag (der Rotor als solchen natürlich immer noch.

      Wird der Anker mit den Lagern in die Lima eingesetzt, verschraubt und die Kohlen wieder befestigt, wo soll denn der Schlag sich auf die Kohlen bemerkbar machen? Statt des Drehfutters und der Spindel wird der Rotor ja von den Lagern gehalten.

      WildpigDE schrieb:

      Die Welle des Rotor wird in das Futter gespannt (fest),

      Da die Welle ja einen Schlag hat, wird sich die Zentrierbohrung an dem anderen Welenende auf einer Kreisbahn bewegen. Wie willst du da mit der "Spindel" festklemmen?
      Seit wann gehen Signaturen wieder? Geht ignorieren auch wieder?
      Bei solchen Arbeiten sollte man zunächst feststellen, wo der Schlag sitzt (der Kollektor kann unrund sein oder die Welle einen Schlag haben), also nacheinander beide Enden des Ankers ins Drehbankfutter einspannen und die andere Seite frei lassen, Dann mit der Meßuhr nachprüfen, vielleicht hat man Glück und erkennt auf einer Seite den größeren Schlag.
      Dann versucht man vorsichtig mit einem Schonhammer bei noch eingespanntem Anker, diesen Schlag der Ankerwelle zu reduzieren, oder für Könner, ihn zu beseitigen. Danach macht man das gleiche mit dem anderen Ende der Welle (was natürlich am Kollektorende schwierig ist, weil die Welle da nur ganz kurz übersteht).
      Vielleicht auch noch einen zweiten Durchgang, danach immer wieder mit der Meßuhr prüfen.
      Erst danach sollte man anfangen, irgendwo etwas abzudrehen.
      Erst richten, dann spanen !
      Gruß, Uwe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ackerschiene“ ()

      Wie willst du da mit der "Spindel" festklemmen?

      Da sehe ich kein Problem. Der Schlag wird sich nicht im cm-Bereich bewegen. Wenn überhaupt, im mm-Bereich. Es sei denn, ein Lager hat sich aufgelöst und eine Seite freies Spiel gelassen

      Erst richten, dann spanen !

      Genau.

      Um das mal abzuschließen, nur abdrehen bei einem Schlag ist Pfusch. Da hat man sicher keine Freude dran.