Ventileinstellung !!!

      Fühlerlehre gibt es in Abstufungen von 0,01 ab 0,01mm
      Hab vom Beruf aus damit zu tun. Zum Ventile einstellen benutz ich keine.
      Ich schau lieber das ich über den gesamten Grundkreis keinen Druck auf der Stösselstange habe.
      Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!!!!!!
      "Der Saarländer unter Fremden, also zum Beispiel in der Pfalz, hat ein Problem, weil ihn keine Sau versteht..."
      Für neuen Bildschirm Nagel hier-> O <- einschlagen... :whistling:
      Ok, dann habe ich ja jetzt genug antworten und werde mal schauen wie es sich so bei mir entwickelt. Morgen werde ich mal die Ventileinstellung ändern, werde mir noch überlegen wie ich sie einstelle. Danke euch erstmal für die Antworten.

      Gruß Stefan

      HotFlash wrote:

      dann habe ich ja jetzt genug antworten

      Und ausserdem hast du schon deine eigenen Erfahrungen gemacht.

      HotFlash wrote:

      Bei edr Einstellung Auslass und Einlass 0,09 habe ich beim heissen Motor ein Mass von 0,25 -0,30 gemessen.

      Einfach mal experimentiere und kontrollieren.
      Vielleicht ist die Handbuchangabe doch nicht so verkehrt.
      Bin jetzt 1000 km mit etwas engeren Ventile Einstellung gefahren. Weis ja jetzt wie der Motor lauft und wie die Kerzen so ausschauen. Heute habe ich mal auf 0,1 und 0,15 gestellt. Fahre jetzt msl wieder so 1000 km und sage euch dsnn, was ich besser finde.

      Gruß Stefan

      Bibri (scheinbar) wrote:

      ausreichende Verweildauer.

      Qualtativ eine wichtige Aussage.....
      Ein Blick auf ein (beliebiges) Nockenprofil lässt jedoch (ohne konkrete Abmessungen zu berücksichtigen) vermuten, dass bei einer Veringerung des Spiels um 0,05mm, eine Verkürzung der Verweildauer von ~0,5% zu erwarten ist (grobe Daumenschätzung).
      Quantitativ also eher vernachlässigbar. ;)
      Boah, wenn ich mal bloß in Mathe besser aufgepasst hätte...
      was man nicht alles so errechnen kann !
      Bestimmt auch die Maßabweichung des Nockenwellenfeilers im Werk bei 0,5 Promille und 2,5 Promille ;-))

      Soweit ich mich erinnere, geht es echt nur darum, bei allen Betriebsbedingungen zu gewährleisten, dass die Ventile vollständig schließen. Das wiederum hängt von deren Temperatur und ihrem Wärmeausdehnungskoeffizienten zusammen (der sich durch das Material der Ventile bestimmt).
      Den Werksangaben kann man somit immer vertrauen. Experimente lohnen nicht.

      Gruß, Uwe

      Post was edited 2 times, last by “ackerschiene” ().

      D Kadett hatte Hydrostössel.
      FJ - Einfach Fahren :) - Langweilig :thumbsup:

      URAL - a bissel was geht immer :wacko: What would MacGyver do? ?(

      "... und Gott fragte die Steine: "Wollt Ihr Ural-Fahrer werden?" Und die Steine antworteten: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug."

      Warnung: Lesen gefährdet die Dummheit!

      Superdoc wrote:

      D Kadett hatte Hydrostössel.

      Kalle wrote:

      Der 1200er auch?
      Hydrostößel kennt die Seite de.wikipedia.org/wiki/Opel_Kadett_D nur bei den (neuen) OHC-Motoren mit 1300 cm³ aufwärts ...
      der 1200er beim D-Kadett ist der gleiche alte OHV vom C-Kadett mit Bohrung × Hub 79 × 61 mm, seitlicher (halbhoher) Nockenwelle angetrieben durch Einfach-Rollenkette ...
      Ventileinstellung des OHV bei laufendem Motor ...

      mein Bruder lernte seinerzeit in einer Opel-Werkstatt ...
      war schon irgendwie ungewohnt dem beim Ventileinstellen am laufendem Motor zuzukucken ...
      @Robert Danke! War mir aber bekannt. Ist ja eigentlich der Motor aus dem A Kadett. Mir ging es ja nur darum, unserem @Superdoc seine Nachlässigkeit in seiner Aussage zum D-Kadett aufzeigen. Ich habe meine „Schrauberkarriere“ auch in einer ehemaligen Opelvertretung begonnen. Unterstützt, von bei Opel, ausgebildeten Automechanikern.
      Dadurch konnte ich auch vom Kadett bis zum Diplomat die gesamte Opelpalette fahren.
      Mit 19 Jahren mit einem Diplomat an die Ostsee in Urlaub zu fahren war schon nicht schlecht :thumbsup:
      P.S. Das teuerste an dem Urlaub war (gefühlt) das Benzin.....

      Kalle wrote:

      Diplomat
      V8 mit 5,4 Liter Hubraum ?

      Kalle wrote:

      Das teuerste an dem Urlaub war (gefühlt) das Benzin.....
      stimmt ... da lief was rein ...
      aber der Klang ... unbezahlbar ... :rolleyes:
      @Robert Beide. Die 4,6l und die 5,4l. Die 4,6er waren (aus der Erinnerung) Admiral, mit der 2Gang Automatik. Die 5,4er waren Diplos mit der damals üblichen 3Gang Automatik. Die hat der Inhaber der Werkstatt als Zugwagen zum Auto holen benutzt. Die durften mehr ziehen (Gewerbe) als die Mercedes. Für 2Autos wurde dann der Blitz Abschleppwagen plus Hänger genommen. Mit Auto holen habe ich mir während und noch die erste Zeit nach der Lehre schön Geld verdient. War schon eine haarsträubende Zeit!
      Möchte aber keine Minute davon missen!!!!
      Ihr habt bei euren OHV Motoren die Wärmeausdehnung von Stangen vergessen (das längste Bauteil in Ventilsteuerung). Das Werkstoff von Stangen bei Ural und Dnepr ist völlig unterscheiden.
      Ich habe früher bei Ural Ventile so eingestellt das die gerade noch frei drehen können.
      Gruß Oleg