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21

02.03.2008, 09:27

Ich mach das Rohr mit nem Kabelbinder fest,dann kann man die Schraubzwinge noch für was andres nehmen.

Dietmar

unregistriert

22

02.03.2008, 10:27

Aha, also am warmen Motor das Ventilspiel einstellen. Hmmm, bei wieviel Grad wird denn der Motor als warm bezeichnet? Und vorher 0,3 mm? Der Ventiltrieb wird sich bedanken!
Ventile am betriebskalten Motor einstellen, ca. 5 km fahren, überprüfen, fettich!
Und was in den dreissigern als Einstellverfahren für Motoren galt ist heute Blödsinn, die Materalien der heutigen Zeit sind komplett anders, selbst die Herstellung der Materalien unterscheidet sich extrem! Also wenn Du kein Oginool Material aus den dreissigern hast vergiss solche Einstellungsverfahren.

mannilanger

unregistriert

23

02.03.2008, 10:48

Hallo Ditmar,
Du hast Recht, :!:
""die Materalien der heutigen Zeit sind komplett anders, selbst die Herstellung der Materalien unterscheidet sich extrem.""
Früher hatten wir noch Vorkriegsware. Was heute teilweisen aus China oder der Ukraine angeboten wird spottet hinsichtlich der Qualität jeder Beschreibung.
Auch die M72 haben noch Qualitätstandarts, wen wundert es auch, da zu dieser Zeit immer die Gefahr bestand bei schlechter Qualität seinen Arbeitsplatz mit einem Gulag tauschen zu müssen.
In diesem Sinne immer schön vorsichtig schrauben. Ventile lieber etwas lockerer als zu stramm.
Was klappert ist noch drann ! ;)

Gruß aus Hannover

B.N.F. Mitglied in Spee

24

02.03.2008, 11:33

Ventil ausbauen beim SV geht eigentlich auch ohne Spezialwerkzeug recht einfach.

Zylinder mit den Ventiltellern nach unten auf den Boden legen. Vorher noch was weiches, z.b. ein Stück alten Teppich, drunterlegen. Dann einen 24er oder 26 Ringschlüssel auf den Federteller legen. Mit dem Fuß draufsteigen und damit die Feder mit dem Teller nach unten drücken. Jetzt mit einem kleinen Stabmagneten die Keile rausnehen. Einbau genau umgekehrt.

Zylinder sehen übrigens nicht gut aus, wenn sie spiegelblank sind. Also mit dem Fingernagel mal durchfahren. Es muß ganz leicht uneben (gehohnt) sein. So wie die Bilder aussehen, stößt der Kolben oben unterhalb der Ventile am Zylinder an. Schau mal den Kolben dort genau an. Schwarze Ränder am Kolben sind übrigens ebenfalls ein Zeichen für schlechte Ringe. Wenns so ist, übliches Programm fahren. (Schleifen, Hohnen, gscheite Ringe etc. pp.)

Gruß

benzinbruder

unregistriert

25

02.03.2008, 12:35

Und wo bleibt der Witz ?

Hast du ein Loch im Schuh dass du die Keile herausbekommst? ?(

Ich sagte ja sonst braucht du drei Hände. In deinem Fall der Fuß. :thumbup:

Wie soll das gehen, kannst du mir das nochmals erklären, aber für den täglichen Morgensport habe ich nichts dagegen einzuwenden GRINS. :D

Gruß ANDI

Dietmar

unregistriert

26

02.03.2008, 13:09

Hallo Manni, ich meinte speziell die metallurgischen Eigenschaften, die ja doch auch im Osten angekommen sind ;) Hoffe ich zumindest ;( Ich habe mir letztens Kipphebelböcke aus Russland eingebaut, einwandreies Material, kann echt nicht klagen! Und natürlich gilt das auch oder gerade heute mit dem vorsichtig schrauben! Meine Ventile kann ich bei warmen Motor hören, was man hört bewegt sich, das ist mir bei den Ventilen wichtig! Ich stelle meine Ventile von Hand ein, ohne Lehre, das klappt einwandfrei!

Grüsse aussem Pott nach Hannover von Dietmar BNF-Fan

Tupamaro

unregistriert

27

02.03.2008, 13:20


Zylinder sehen übrigens nicht gut aus, wenn sie spiegelblank sind. Also mit dem Fingernagel mal durchfahren. Es muß ganz leicht uneben (gehohnt) sein. So wie die Bilder aussehen, stößt der Kolben oben unterhalb der Ventile am Zylinder an. Schau mal den Kolben dort genau an. Schwarze Ränder am Kolben sind übrigens ebenfalls ein Zeichen für schlechte Ringe. Wenns so ist, übliches Programm fahren. (Schleifen, Hohnen, gscheite Ringe etc. pp.)
Leicht uneben ist er. Hat halt keine Riefen o.Ä.. Anstossen tut der Kolben nicht, ist noch gut Platz zum Zylinderkopf und Spiel hat er auch.

28

02.03.2008, 16:19

Hi Tupamaro,
"... und Spiel hat er auch."
Genau... Das hat Seitenventiler glaub ich gemeint mit Anstoßen... @Seitenventiler: Hat Du das so gemeint? ;)
Nämlich daß der Kolben jedesmal, wenn er oben die Richtung umkehrt, "kippt" und mit dem Bereich oberhalb der Ringe gegen die Zylinderwand knallt, nicht gegen den Kopf.
Wenn das so ist, hat der Kolben zu viel Spiel und sieht in diesem Bereich auch ziemlich besch...eiden aus- mach doch mal 'n Bild vom Kolben und zeig 's hier zwecks genauer Ferndiagnose!
Keine Bange- kriegste alles wieder hin ;) Rolf

29

02.03.2008, 18:26

Also ich mach das natürlich Barfuß und zieh die Keile zwischen dem großen Fußzeh und dem daneben hindurch.8o

Nein, rechte Hand greift den Ringschlüssel am äußeren Ende. Anderes Ende wird über den Federteller gelegt. Dazwischen steig ich mit dem Fuß drauf und drücke damit die Ventilfeder nach unten. So wahnsinnig stark ist die Feder nicht. Linke Hand hält einen kleinen Stabmagneten, es geht auch ein kleiner Schraubenzieher. Damit werden die beiden Keile, die nun frei sind, nach oben rausgezogen/gehebelt. Anschließend kann man Teller und Feder nach oben rausnehmen. Ventil fällt auf der anderen Seite aus der Führung raus. Klar soweit :rolleyes:

Das mit dem Kolben anstoßen hab ich genau so gemeint wie T-34 es sagt.

Gruß

30

02.03.2008, 18:37

Aha, also am warmen Motor das Ventilspiel einstellen. Hmmm, bei wieviel Grad wird denn der Motor als warm bezeichnet? Und vorher 0,3 mm? Der Ventiltrieb wird sich bedanken!
Ventile am betriebskalten Motor einstellen, ca. 5 km fahren, überprüfen, fettich!
Und was in den dreissigern als Einstellverfahren für Motoren galt ist heute Blödsinn, die Materalien der heutigen Zeit sind komplett anders, selbst die Herstellung der Materalien unterscheidet sich extrem! Also wenn Du kein Oginool Material aus den dreissigern hast vergiss solche Einstellungsverfahren.
ich will mich hier nicht streiten. Es ist eh immer dasselbe in solchen öffentlichen Foren. Wie Schepper schon sagte "beratungsresistent". Wenn du meinst das ist generell und immer alles so richtig wie du das schreibst, dann mache es so. Ich habe der Person, welche diese Frage stellt eine fachlich korrekte Anwtort gegeben. Eine Antwort aus zig langjähriger Berufserfahrung von leuten die etwas vom Fach verstehen. Was einige daraus und mit dieser Information machen ist demjenigen selbst überlassen. Richtig ist was ich mitgeteilt habe, eventuelle Spekulationen und dieses super Halbwissen von einigen Fachleuten in einem Forum werden mich nicht dazu bringen mich darüber aufzuregen oder darüber zu streiten.

Fakt ist: Das Ventilspiel ist für den warmen Zustand angegeben (auch in den letzten Betriebsanweisungen für den SV der Russen, Abweicheungen möglich). Einstellen im kalten Zustand, wenn es für warm angegeben ist, führt dazu, dass es dann im warmen zustand zu eng ist. Punkt. Materialien , ob aus den 30igern oder von heute haben damit nicht das Geringste zutun. Ich möchte damit nur nochmal wiederholend sagen: Betriebsanweisung beachten und danach handeln, wenn bei euch steht im kalten Zustand, dann stellts auch im kalten ein.

Mein Anliegen ist und war wie geschehen der betreffenden Person, welche aus gutem Grund eine Frage gestellt hat, eine fachlich richtige Antwort zu geben. Das habe ich getan, mehr wilkl ich auch nicht. Ich will dich auch nicht überzeugen mein lieber Dietmar. Mache es wie du es für richtig hältst.

Viele Grüße, Richard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rgf« (02.03.2008, 19:33)


kilt2302

unregistriert

31

02.03.2008, 18:47

Also Jungens.......Einschleifen der Ventile...... :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Hier sagte einer was von Rechts-und Linkslauf der Bohrmaschine.....kann doch nicht Euer Ernst sein.......wenn man das Ventil auf dem Sitz um 180 Grad drehen soll und dann wieder zurück und ausdrücklich nicht weiter, kann man eine handelsübliche Bohrmaschine/Akkuschrauber doch gar nicht verwenden........ist man doch ruckzuck zu weit.......oder gibt es dafür Vorsätze??

32

02.03.2008, 19:10

Hallo zusammen,

da ich das Einschleifen der Ventile an meinem SV gerade letzte Woche gemacht habe möchte ich mich kurz melden. Ich denke man braucht dafür keine Maschine. Das schleifen mit der Hand ist mit Gefühl sehr gut machbar und man braucht pro Ventil keine Minute (gilt allerdings nur wenn der Sitz und die Ventile in Ordnung sind.

Zum Einstellen des Ventilspiels habe ich im Motorradpaß der M-72 aus dem Jahr 1954 nachgesehen und dort steht eindeutig, dass das Ventilspiel von 0,1 mm bei kaltem Motor eingestellt werden muß.Das Spiel sollte dann alle 500 bis 1000 km nachgeprüft werden. Ich bin zwar nur Hobbyschrauber aber ich denke die Anweisung ist nicht falsch.

33

02.03.2008, 19:17

....tja rgf, der dietmar kennt sich halt aus, egal unter welchem trollnamen er hier auftritt !!!!! ;) ;) ;)
ich weiß, wollen wir Ben sagen? .. ;)

34

02.03.2008, 19:17

Tja, unser Ben eben 8)


Ups, das war wohl Gedankenübertragung. :thumbsup:


Gruß

35

02.03.2008, 19:28

Hallo zusammen,

da ich das Einschleifen der Ventile an meinem SV gerade letzte Woche gemacht habe möchte ich mich kurz melden. Ich denke man braucht dafür keine Maschine. Das schleifen mit der Hand ist mit Gefühl sehr gut machbar und man braucht pro Ventil keine Minute (gilt allerdings nur wenn der Sitz und die Ventile in Ordnung sind.

Zum Einstellen des Ventilspiels habe ich im Motorradpaß der M-72 aus dem Jahr 1954 nachgesehen und dort steht eindeutig, dass das Ventilspiel von 0,1 mm bei kaltem Motor eingestellt werden muß.Das Spiel sollte dann alle 500 bis 1000 km nachgeprüft werden. Ich bin zwar nur Hobbyschrauber aber ich denke die Anweisung ist nicht falsch.
dann gibt es da widersprüchliche Anweisungen und Datenblätter.
wichtig ist eigentlich nur: Ventile um Himmels Willen nicht mit der Bohrmaschine einschleifen und im warmen Zustand darf das Ventilspiel nicht kleiner 0 oder 0 sein, sonst gibts keinen Schmierfilm zwischen Nocke und Stößel. Ist also richtig wie du es beschrieben hast.

36

02.03.2008, 20:19

Wenn man die Ventile mit der Bohrmaschine einschleift bekommt man umlaufende Riefen. Deshalb mit nem Gummisauger von Hand einschleifen, kurz schleifen( Bewegung am Ventil so 90-180 grad), dann eine viertel Drehung versetzen und dann das gleiche Spiel von vorne. Das ganze so lange wiederholen, bis man einen gleichmässigen Sitz hat und das Ventil kontrollieren. Ist es nur einseitig angeschliffen ist es krumm.

Tupamaro

unregistriert

37

17.03.2008, 08:24

Hab jetzt nochmal ne Frage zu den Kolben. Wie man auf dem Foto sieht (ist nicht mein Kolben, das Foddo hab ich hier im Forum gefunden) ist ja oben kurz unter der Kante noch eine Nut im Kolben wie in diesem Fall irgendwas Scharzes drin sitzt. Ist das ein Kolbenring oder nur Schmodder? Bei meinem eigenen Kolben sitzt da auch was drin nur ist die Nut nicht fortlaufen "gefüllt". Passt das oder ist mir da ein Ring ausgebrochen? Die beiden anderen sind auf jeden Fall nocht top.


38

17.03.2008, 08:48

In der Nut sitzt der Ölabstreifring, bei mir sinds zwei dünne Ringe mit ner gewellten Feder dazwischen.

39

17.03.2008, 08:59

Bei der ersten schmalen Nut von oben handelt es sich um den sog. Feuersteg. Da gehört kein Ring rein. Das Schwarze sind tatsächlich Verbrennungsrückstände und gehört raus. Der im Bild gezeigte Kolben hat übrigens genau die Spuren am Kolben, die ich weiter oben schon mal erwähnte. Ob Kolbenringe noch top sind, kann man mit blosem Auge und als Laie eigentlich nicht feststellen. Außer natürlich, daß sie nicht gebrochen sind. Neue Ringe schaden jedenfalls nicht und kosten nun wirklich nicht die Welt. Russische würd ich aber nur im Notfall nehmen.



Gruß

Tupamaro

unregistriert

40

17.03.2008, 09:13

Bei der ersten schmalen Nut von oben handelt es sich um den sog. Feuersteg. Da gehört kein Ring rein. Das Schwarze sind tatsächlich Verbrennungsrückstände und gehört raus. Der im Bild gezeigte Kolben hat übrigens genau die Spuren am Kolben, die ich weiter oben schon mal erwähnte. Ob Kolbenringe noch top sind, kann man mit blosem Auge und als Laie eigentlich nicht feststellen. Außer natürlich, daß sie nicht gebrochen sind. Neue Ringe schaden jedenfalls nicht und kosten nun wirklich nicht die Welt. Russische würd ich aber nur im Notfall nehmen.

Gruß
Merci. Mit top meinte ich tatsächlich nur nicht gebrochen oder eine andere sichtbare Beschädigung aufweisend. Hab noch ein paar neue Ringe, die kann ich ja druff machen. Wie sieht es bei zwei Ringen/ drei Ringen aus? Da werden die Öfnungen der Ringe 180° bzw. 120° versetzt voneinander eingebaut oder? Gibt es irgeneine Position auf der sich die Öffnung überhaupt nicht befinden sollte (z.B. fluchtend mit dem Kolbenbolzen etc.)?