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1

19.11.2012, 13:50

Höherlegung: Tausch der Hardyscheibe gegen Kreuzgelenk

Hat jemand schon einmal die Hardyscheibe gegen ein Kreuzgelenk getauscht? So wie hier:http://www.youtube.com/watch?v=ARdqwEttYEc&feature=youtu.be ab 0:29 min.

Das ganze vor dem Hintergrund eine Ural 750 Bj. 2007 höherzulegen. Eben genau so wie im Video.
Entsprechende Änderungen an Schwinge vorn und Seitenwagen bzw. die Verwendung alternativer Stoßdämpfer sind kein Problem. Schwinge Motorrad hinten und der Winkel der Kardanwelle in der Haryscheibe schon eher. Daher der Gedanke des Tausches gegen ein weiteres Kreuzgelenk. Entsprechende BMW Kreuzgelenke habe ich zur Verfügung.

2

19.11.2012, 13:52

Na dann frag Chris doch einfach mal wie er das bei Schnüffi gemacht hat ...

Mitleser

unregistriert

4

19.11.2012, 15:33


5

19.11.2012, 17:03

Daher der Gedanke des Tausches gegen ein weiteres Kreuzgelenk. Entsprechende BMW Kreuzgelenke habe ich zur Verfügung.

Das ist sicher machbar in Verbindung mit einem entsrechenden Bauteil aus zB einem BMW-Getriebe zur Begrenzung von Drehmomentspitzen aus Drehschwingungen.Das müßte man dann in die Kardanwelle integrieren.

6

20.11.2012, 07:36

Ohne irgendwo eine elastische Verbindung zwischen Motor und Hinterrad geht sehr schnell sehr viel kaputt.

7

20.11.2012, 20:47

Ich schliesse mich den Vorschreibern an: keine Scheibe gibt alle Schläge direkt auf das Getriebe und Motor weiter und ist wohl kaum im Sinne einer langen Haltbarkeit.

8

21.11.2012, 15:11

Wie isses mit Ralph´s Konstruktion? Ich denke die verträgt notfalls auch den höheren Knickwinkel.

9

21.11.2012, 15:14

auch die ist für höchstens 3° behaupte ich mal,
Gruß Jochen

Mitleser

unregistriert

10

21.11.2012, 15:44

Betriebe wo Kardanwellen bzw. Gelenkwellen bauen, können da aus ihrem Standardprogramm helfen.
Man muss nur sagen wie man es haben will bzw. was an Platz zur Verfügung steht.
Will man von der herkömmlichen Zentrierung der Kardanwelle weg, auch da gibt es Möglichkeiten.
Im schlimmsten Fall lässt man sich halt neue Flansche mit Standard-Kreuzgelenken, Schwingungsdämpfer, für die Getriebeabgangswelle anfertigen.

kostet halt bissel was..so individuelle Dinge ;)

11

21.11.2012, 15:48

Ich würde ja ne komplette BMW-Schwinge einschweißen ... :whistling:

Dann hat man auch fünf echte Gänge und nicht 4 plus Rallye-Gang ...

Mitleser

unregistriert

12

21.11.2012, 15:54

..machen kann man viel :rolleyes: ...um zu wissen in was für eine Richtung man dann will :D

13

21.11.2012, 17:56

Ich würde ja ne komplette BMW-Schwinge einschweißen ...

Dann hat man auch fünf echte Gänge und nicht 4 plus Rallye-Gang ...

Dann muß natrlich das BMW-Getriebe mitverwendet werden.Ist nämlich nicht Bestandteil der Schwinge.Dann wird es aber komliziert mit dem Anbau der SW-Kardanwelle..
Mit einem Zündapp-Getriebe könnte es gehen.Da sind nicht Zahnräder sondern Ketten im Einsatz. Es wurde behauptet,daß wegen der "weichen" Ketten kein spezielles Dämpferelement gebraucht wurde.Andererseits wurde auch die KS-Kardanwelle als Drehstab bezeichnet.Daß die Welle vom Prinzip her ein solcher ist,ist klar.Ich bezweifle aber,daß das genügend federt.Dämpfen kann es vom Grundsatz her nicht.

14

22.11.2012, 14:36

sicherlich müsste man an der Schwinge Änderungen vornehmen, was aber alles machbar ist. Als Ruckdämpfer hätte ich diese beiden Möglichkeiten: einmal von der Honda GL 1000 Goldwing oder von der BMW R100
»_Pustinja_« hat folgende Bilder angehängt:
  • Ruckdämpfer GL.jpg
  • Ruckdämpfer GS.jpg

15

22.11.2012, 14:45

Und als Hinterrad ein 28 er vom Fahrrad ! Der geht dann auch an dem Ding vorbei :thumbup: Gruß Bonzo

16

23.11.2012, 04:11

Ruckdämpfer
Viele haben, glaube ich, nicht verstanden, was man dämpfen muss. Oberlehrer an: Es geht nicht um einen Ruck, sonder um die nicht gleichförmige Drehbewegung der gleichförmigen des Hinterrades anzupassen. Auch ein Kardangelenk überträgt die Drehbewegung nicht unikinetisch. Oberlehrer aus.
Ich kenne vom Fiat 126 ein Teil Alu- Gummi Verbund an den Halbwellen, von dem ich von hier nicht die Größe feststellen kann. Aber wenns noch statt des Gelenks hinten passen würde, wäre das eine Lösung.
Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bf109v7« (23.11.2012, 04:15)


17

23.11.2012, 09:22

Hallo Alex,alter Oberlehrer!
Nun lasse mich Nachwuchslehrer auch mal ran.
Das von Dir beschriebene rPoblem der Ungleichförmigkeit der Bewegung existiert. Es wird aber in der Praxis nicht mit Ruckdämfern gelöst sondern durch geschickte Anordnung der Gelenke.An der Motorradschwinge ohne das zusätzliche Schwingengelenk mit Momentabstützung ist das nicht möglich. Hier ist das hintere Gelenk fast gerade.Der für die Gelenklebensdauer erforderliche Mindestwinkel fhrt nicht zu beachtenswerten Ungleichförmigkeiten. Zur Vermeidung dieser Ungleichförmigkeiten vorn nimmt man dann ein homokinetisches Gelenk .Da gibt es Auswahl.
Der Ruckdämfer hat eine ganz andere Funktion.Der Antrieb und das Hinterrad können sich gegeneinander aufschaukeln.Da entstehen dann in der Verbindung Kräfte,die weit über den planmäßigen Antriebskräften liegen.
Für die Verbindung von Getrieben und Wellenanlagen in Booten gibt es diese Tofgelenke mit einvulkanisierter Aufnahme für die Welle.Die sind aber nicht für richtige Winkel gedacht sondern nur dazu,eine Lagerung der Antriebseinheit auf Schwingmetallen zu ermöglichen.
Gruß Achim
PS:Warum schreibe ich als Laie dazu? Wo bleiben die zahlreichen hier mitlesenden Maschinenbau-Ingenieure?

18

23.11.2012, 09:35

Ich kenne mich damit auch nicht im Detail aus, aber das mit der ungleichförmigen Übertragung war doch meines Wissens der Grund für eine bestimmte Anordnung der Gabeln und gleiche Knickwinkel auf beiden Seiten, die das Ganze ausgleichen. Wie ist das bei den ganzen LKW`s und Landmachinen, oder bei Walzwerken? Bei letzterem haben die Gelenkwellen ja auch noch Längenausgleich, und wehe, die beiden entsprechenden Walzen drehen nicht gleich schnell....

19

23.11.2012, 09:55

Hallo Frank!
In Kürze: Wenn beim LKW der Getriebeausgang und der Hinterachseingang arallel liegen,,werden die Gelenkgabeln auf der Wellenseite gleichsinnig angeordnet.Dann gleichen sich die Ungleichfrmigkeiten aus.Dh.: Die Flansche an Getriebe und Achse laufen gleichfrmig,während die Kardanwelle ungleichförmig läuft. Bei Antrieben mit einem deutlichen Winkel zwischen Antrieb und Abtrieb werden die Gelenkgabeln um 90 grd verdreht angeordnet.Das läuft aber nicht erfekt rund,wei8l die Winkel mzwischen Ein-und Ausgang immer kleiner 90 grd sind.
Ein Doelgelenk wie es in angetr. LKW-Vorderachsen verbaut wird,kann man sich als ganz kurze Kardanwelle vforstellen.
Gruß Achim

Mitleser

unregistriert

20

23.11.2012, 10:09

Ich kenne mich damit auch nicht im Detail aus, aber das mit der ungleichförmigen Übertragung war doch meines Wissens der Grund für eine bestimmte Anordnung der Gabeln und gleiche Knickwinkel auf beiden Seiten, die das Ganze ausgleichen. Wie ist das bei den ganzen LKW`s und Landmachinen, oder bei Walzwerken? Bei letzterem haben die Gelenkwellen ja auch noch Längenausgleich, und wehe, die beiden entsprechenden Walzen drehen nicht gleich schnell....


ausgleichen kannst du den Knickwinkel mit Weitwinkelwellen oder Doppelgelenkwellen. Wenn die originale Kardanwelle überfordert ist im Knickwinkelbereich.
..auch kannst du die Antriebsachsen "drehen". Also du stellst z.B. die Hinterachse so ein, dass die Winkel der Kreuzgelenke wieder stimmig sind.
schlussendlich musst du die Kardanwelle genau ausmessen und angleichen, dass sie nicht auf Block geht, im Schiebestück.

im Geländewagenbereich Jeep, Landy & Co... eine Standardprozedur, wenn du dein Fahrzeug höherlegst u. das Fahrwerk neu abstimmen musst.
Sollten bei einem Umbau erkennbar sein, dass deine Wellen aufschaukeln..kannste hier noch mit sogenannten Schwingungsdämpfer arbeiten, die gleichen das dann alles aus.

Problem bei unseren Gespannen ist halt der vorhandene Platz. Auch der Zwischenraum Kardanwelle zum Reifen, verbleibender Raum hinter der Getriebeabgangswelle/Flansch...usw.
Da kann man nicht einfach dickere Wellen nehmen und ggf. das Schiebestück zum Ausgleich in die Kardanwelle integrieren..

machbar ist das alles schon, aber man muss sich da schon genauste Gedanken machen..wie man es -platzmässig- umsetzen will. ;)

PS: wenn man es richtig machen will, brauchst du neue Flansche, Kreuzgelenke, einen Schwingungsdämpfer und eine angepasste neue Kardanwelle.

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