Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ural Dnepr Net - Forum (closed - geschlossen) # neu > ural-dnepr.net/wbb/. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

21

10.11.2016, 20:28

wobei ich wegen 3 mm keine neuen Federn einbauen würde.
Das ist kein Porsche Herr Schwiegersohn :D Hier sind die 3mm schon entscheidend, ob der Druckpfropfen auch Dicht bleibt...

Bei mir werkelt die neuen 750er Reibscheiben in nem "alten" 750er OHV mit nem 650er Getriebe und der 650er Ausrückmechanik + Federn und funktioniert auch.
Das ist ja auch kein Problem, läuft bei mir ja auch. Nur gibt es halt unterschiedliche Federlängen und dann noch verschiedene China und verbesserte blabla Teile die GÜNSTIG zu erwerben waren.
Somit weißte erstmal nie was in deinem gekauften Moped/Motor steckt.
Tachostandangaben sind ja beim Russen eh für die Wurst :^:

Wenn Du halt beim Gernot was bestellst(TELEFONISCH) bekommst Du auch die Angaben was geht und was nicht :thumbup:

Ich habe mittlerweile 3 verschiedene Längen der Druckstange liegen :wacko:
Unterschiede am Drucklager und Druckpilz gibt es auch immer wieder.

Das ganze hat was von Fischertechnik... :drink:

Da fällt mir ein, da sthet noch ein Motor auf der Werkbank, die Getriebe sind noch nicht ausgepackt ;(

Gruß
MattenMeier

22

13.11.2016, 21:45

Guten Abend,
hier wie versprochen die Maßangaben:
die neuen Scheiben sind 6 mm dick. Meine alten hatten jetzt noch 4,5mm.
Die Federn sehen recht gleich aus. die neue (auf dem Bild links) ist zusammengedrückt 1,6 cm und die alte 1,4 cm.

Beste Grüße und schönen Abend noch.
Franz
»Franz« hat folgende Bilder angehängt:
  • neue Reibscheibe.png
  • Kupplungsfedern.png

23

14.11.2016, 06:54

Ich dachte die neuen Italienischen Federn wären kürzer ?

24

14.11.2016, 20:23

Die Federn sehen recht gleich aus. die neue (auf dem Bild links) ist zusammengedrückt 1,6 cm und die alte 1,4 cm.

Also mal rechnen, Kupplungsscheiben 3mm plus, Federn 2mm plus wäre die Druckstange nach tü tü tü Riese 5mm zu lang...

Nee, zu einfach...Es geht um das verschraubte Paket.
Nehmen wir mal an, die alten Kupplungsscheiben hatten 5mm dann sind die Federn um 2mm mehr vorgespannt und dadurch fehlen 2mm Weg zum entkuppeln.
Da die neuen Federn im gepressten Zustand 2mm höher als die alten sind fehlen nochmal 2mm Weg zum entkuppeln.
Macht also tü tü tü 4mm weniger Platz um die Scheiben zu trennen.

Was ist mit der Metallzwischenscheibe? Noch die alte?

Was bleibt, Druckstange vermutlich zu lang, muß aber nicht zwangsläufig zu Problemen führen.

Gruß
MattenMeier

25

15.11.2016, 09:09

Wenn das Scheibenpaket dicker ist wird wohl die Druckstange eher zu kurz sein (Grübel...)

26

15.11.2016, 09:36

Diesel hat Recht..

Zu den Federn: die Ural Federn haben eine Länge von ca 35 mm, aber "auf Block", also zusammengedrückt, 15 mm. Viele andere Kupplungsfedern haben eine freie Länge 45 mm , auf Block 18 mm.Es geht also lediglich um den Unterschied 3 mm. Mit den Ural-Reibscheiben (ab 2013, es gibt die alten mit 5mm nicht mehr) wandert das Ganze (gegen Federdruck) nach Vorne. Und nun kann es sein, muss aber nicht, dass die alte Stange mit Gesamtlänge 162 mm zu kurz ist und die neue (165mm) Abhilfe leisten kann.

Insgesamt ist die Angelegenheit jedoch komplizierter. Im Umlauf sind tief geschüsselte Druckteller (Grundplatte, Federteller), die nach längere Ausrückstange schreien.
Ebenso gibt es Schwungscheiben-Befestigungsschrauben (SW 36, bei 750er Ural SW 41), die einen dickeren Kopf haben. Dann stößt der Fedeteller dort an. Das spürt man sofort im Handhebel.
Die äußeren Druckstücke (die mit Nut für den O-Ring) gibts in 15mm und auch 18 mm Länge .
Und dann noch verschiedene Ausrückhebel (zumindest bei Ural), wodurch das Kraft/Lastverhälnis anders ausfällt.

Aber das sei nur erwähnt, um die Verwirrung zu vergrößern..

27

15.11.2016, 11:37

Endlich schreibst du auch mal wieder.
Aber das du diesem Dieselfiesel recht geben musst, versaut meine Mittagspause. Gruß Andi
,

28

15.11.2016, 12:20

Du Japanertroll, du ...

29

15.11.2016, 14:56

Du Japanertroll, du ...

Du glaubst Dich in weiter Ferne sicher? Pass auf wenn Du dich bückst :D Einsatzgebiet soll bis Tirol ausgeweitet werden :cursing:

30

15.11.2016, 15:16

Scheiben etc

Moin, muss mich kurz melden.
Also. Ich verbaue schon länger bei verschiedenen URAL 650 er OHV Motoren die neuen und aktuellen originalen teuren 750 er Reibscheiben.
Bei keinem Neuaufbau musste ich die Federn ersetzen .es sei denn diese waren ungleich oder vergammelt. Bei keinem musste ich die Ausrückstange ändern.
Das Ganze kann man breitschlagen in dem man auf den kleinen Buckel am Kupplungshebel der auf das Ausrücklager hinten
am 'Getriebe drückt eine kleine Raupe aufschweißt. Ca. 3 mm dick. Dann das Ganze auf 2 mm zurückfeilt.
Was heißen soll der Buckel ist dann 2 mm höher und drückt die Kupplung 2 mm weiter auf.
Somit hat man die dickeren neuen Scheiben kompensiert. Und alles ist wie vorher gut.
Vorher den Buckel zum Rücken des Hebels messen nur vorne aufschweißen und dann wieder schön halbrund feilen und polieren.
Hat bis jetzt immer funktioniert.
Viel wichtiger ist das alle Bolzen in der Schwunscheibe sehr genau gleich weit raus stehen, sonst rupft die Kupplung.
Es sind so glaube ich 25 mm. Sollte +-0,05 mm genau sein. Je genauer um so besser.

Grüße El Präsidente