1962er K750 + 1980er Ural M67 EST->LV->BY->UA->MD->RO->H->SK->PL->LT->LV->EST 7000km in 2 1/2 Wochen

  • Grüßt euch,


    bin wieder von meiner Reise zurück.
    Im Jahre 2012 war ich mit einem guten Freund mit unseren Moppeds in der Nähe von Riga, saßen bei einem kühlen Bier bei den Moppeds schauten uns an und wussten, das wir die Schnauze voll hatten von den "kleinen" Touren ala 500km, die gleiche Landschaft, die gleichen Menschen und irgendwie hat man schon alles gesehen. Was machen wir nun? Haben unseren Autoatlas zu rate gezogen. Hmm hey was hälst du von der Ukraine? Da von uns beiden noch keiner in der Ukraine war, beschlossen wir eine Osteuropa Tour zu machen. Gesagt getan, 2013 1. Juli sind wir gestartet.


    Start und Ziel war unsere Heimat Estland, genauer Tallinn. Die Strecke haben wir auch nach unserem Geschmack heraus gesucht. Da wir nur Nebenstraßen fuhren konnte man getrost auf ein modernes Navi verzichten und Straßenkarten der einzelnen Länder führten uns gut durch jedes Land.


    Lange Rede kurzer Sinn... Hier nun ein paar Fakten


    Vorbereitung meiner schwarzen 1962er K750:
    - Ventilspiel messen/einstellen
    - Radlagerspiel einstellen


    Vorbereitung der 1980er Ural M67:
    - Motor war ein kompletter Neuaufbau mit ca. 200km auf der Uhr


    Technische Schwierigkeiten? Ja klar :-) Werkzeug, Ersatzteile und Know-How hatten wir dabei. Anfangs waren wir uns auch sicher, das wir in diesen Ländern leicht an Ersatzteile drankommen um aber ganz ehrlich zu sein, haben wir während unseren ca. 7000km kein einziges fahrbares Gespann gesehen. Ersatzteilversorgung vor Ort war auch mehr als miserabel, zum Glück hatten wir alles notwendige dabei.


    Was ist also mit den Moppeds passiert?
    Fangen wir mit der Ural an:


    - Ca. 100km von Tallinn ein lautes metallisches Klappern. Verbaut wurden zwei neue Köpfe und was war der Fehler? Beim linken Kopf hat sich die Ventilführung gelöst und der Kopf war nicht mehr zu gebrauchen. Einen kompletten Kopf hatten wir leider nicht dabei. Gut, einen Kumpel angerufen, das dieser in meine Garage fahren soll und alle Ural Köpfe mitnimmt die er findet. 2 Stunden später war er da und verbaut wurde links ein alter Kopf. Als Reserve hatten wir noch einen vermeintlich rechten Kopf mitgenommen. Leider war es auch ein linker Kopf, was sich später noch als fatal herausstellen sollte.


    - Lettland, Leistungsverlust, Klemmer. Die K65er ließen sich nicht mehr sauber einstellen. Da ich kein Fan von den K65 bin hatten wir diese gegen Jikov Vergaser getauscht, welche bis zum Ende der Tour einwandfrei liefen.


    - Lettland, vollkommener Stillstand. Was war? Kein Sprit mehr im Tank, Kumpel hat sich etwas mit dem Benzinhahnstellung vertan. Verbaut hat er einen neuen Tank, das einzige was noch im Tank anzufinden war, war ein Drehspan, kein einziger Tropfen Benzin mehr drinnen :-)


    - Weissrussland, Hinterreifen platt. Tausch des Schlauches


    - Ukraine, Rechter Kopf Auslassventil hat kein Spiel mehr, oh oh hört sich nicht gut an. Naja eingestellt, 200km und wieder kein Spiel mehr vorhanden. Alles klar, Kopf runter, Ventil fängt an sich langsam aber sicher aufzulösen. Ventilsitz hat auch bereits einen ab. Was machen wir? Ja klar, ganz einfach, wir haben doch noch einen Kopf dabei. Mist irgendwas muss mein zusammen räumen/verpacken passiert sein. Wir hatten noch einen zweiten linken mitgenommen. Gut, also bleibt nichts anderes übrig als bis nach Odessa zu fahren wo wir von einen Motorradclub erwartet wurden. Angekommen, Kopf runter und neue Ventile eingebaut. Ventilsitze wurden neu gefräst.


    - Rumänien in den Bergen, zwei Speichen gerissen. Neue verbaut, Felge gerichtet und weiter gings.


    - Polen, bei hohen Öltemperaturen fing der Motor an zu klemmen. Wir beschlossen beide Zylinder zu ziehen. Hmm beide Kolbenbolzen klemmen, fast kein Spiel vorhanden. Wurde vorher sauber auf Maß geriegen. Naja macht nichts. Hatten wir ne Reibahle dabei? Natürlich nicht. Mit der Feile wollten wir auch nicht ran. Achja natürlich, der Messschieber. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl wurden dann beide Kolbenbolzenbuchsen auf Maß gebracht, das wir zumindest nach Hause fahren konnten. Der rechte Pleul wurde auch gerichtet, wurde wohl vorher durch unsauberen Ausbau des Kolbenbolzen leicht verzogen. Butterweich dat Dingens.



    Kommen wir zu meiner K750


    - Nach den ersten 2000km lief auf einmal der rechte Zylinder nicht mehr. Was kann das sein? Funke? Jap. Sprit im Vergaser? Jap. Kompression? Jap. Neue Kerze. Nix. Vergaser zerlegt um festzustellen, das alles einwandfrei ist. Gut, Vergaser getauscht. Immer noch das Selbe. Mist was kann das nur sein. Naja Zylinderdeckel ab. Alles so wies sein soll. Na gut schauen wir uns dann auch mal die Zündung an. Oh man... Zähne bohren durch den Hintern... Ein Magnet hat sich gelöst. Kein Wunder lief der rechte Zylinder nicht wenn der Funken zur falschen Zeit kommt. Magnet neu reingedrückt und mit Dichtmasse fixiert.


    - Ukraine, Das Getriebe hört sich bei niedrigen Drehzahlen garnicht gut an, starkes Heulen. Also auseinander damit, vielleicht ist es ja nur ein Lager. Naja Lager waren alle in Ordnung, aber die Zahnräder hatten etwas Spiel auf den Wellen, auch die Öl-Wasser Emulsion tat dem Getriebe nicht gut. Da wir vor Ort keine Ersatzteile bekamen wurde das Getriebe so wie es war wieder zusammen gebaut und für "gut" befunden.


    - Weitere 2000km ohne Probleme. Karpaten, Serpentinen... Leistungsverlust. Hmm garnicht gut. Linker Zylinder hat kaum noch Kompression. Also Zylinder ziehen. Auslassventil hat den Geist aufgegeben, also wurde ein neuer verbaut und vor Ort eingeschliffen, wenn wir schon dabei sind auch noch gleich das Einlassventil.


    - Polen, beim Schieben der K ein seltsames Geräusch aus dem Differential. Die Schrauben vom Tellerrad hatten sich leicht gelöst. Nachgezogen und weiter gings.


    - Polen, na was ist denn nu schon wieder? Schon wieder läuft der rechte Zylinder nicht. Zündkerze getauscht. Nix. Zündkabel an der Doppelspule getauscht, aha der Fehler liegt an der Spule. Ha puuh leichter Fehler, also schnell ne neue verbaut. Was zum Teufel? Wieder der gleiche Mist. Nanu wieso leuchtet die LKL auf einmal? Regler futsch? Also her mit dem Multimeter und siehe da die LiMa stellt keinen Saft mehr her. Ausgebaut und neue Kohlen verbaut. Problem gelöst. Hätte man aber auch vorher draufkommen können. Peinlich, peinlich.



    Probleme mit der Polizei/Zoll?


    - Weissrussland, Polizeikontrolle. Mist was ist denn nun? Zu schnell waren wir mit unseren 70-75km/h auf jeden Fall nicht.
    Polizist: "Jungs, eigentlich wollten wir nur die Motorräder sehen. Dürfen wir uns mal draufsetzen und ein Foto schießen?" Das war dann auch schon die ganze Kontrolle.
    Später im gleichen Ort und vor einer Bar in dessen Strasse auch das Polizeipräsidium befand und ein Einfahrverbot und KFZ bestand gab es dann ein Zusammenstoß mit den gleichen Polizisten. Natürlich standen wir mit den Moppeds vor der Bar und hatten auch schon ein paar Bierchen intus.
    Polizist: "Kaspar komm her. Weißt du wo du hier bist?"
    Ich: "Ja klar vor der Bar"
    Polizist: "Nene du darfst hier mit deinem Motorrad überhaupt nicht stehen, da die Einfahrt von motorisierten Fahrzeugen verboten ist"
    Ich: "Ist mir bekannt, ich hab das Motorrad ja auch hierher geschoben."
    Polizist: "Hmm hast du Bier getrunken?"
    Ich: "Ja klar, schmeckte aber nicht"
    Polizist: "Und wie willst du hier dann wegkommen?"
    Ich: "Na ich schieb das Motorrad natürlich und kaufe mir in einem Laden Bier welches man auch trinken kann"
    Polizist: "Kauf die Marke XY, die ist gut"


    Das war dann auch die ganze zweite Kontrolle.


    Probleme gab es nur in der Ukraine.
    - Kiev, wir wollten uns das Dnepr Werk anschauen, wussten aber nicht wirklich wo wir sind. Ach fragen wir doch die Polizei die werden uns mit Sicherheit helfen. Den Weg welchen sie uns erklärt haben war falsch, was wir später heraus gefunden haben. Aber so endete die ganze Geschichte nicht. Unsere Moppeds wurden dann ca. 1 Stunde lang kontrolliert. Immer mit der Anmerkung, das man die Kontrolle auch anders und viel schneller beenden könne. Wir waren uns aber sicher, das sie nichts finden, keine Waffen, Drogen oder sonst was illegales. Also aßen wir gemütlich ne Wurst und ließen die Deppen weitermachen.


    - Zoll bei der Ausreise. Die Ural wurde konfiziert, da die Nieten vorne am Emblem nicht den originalen entsprachen. Meine K haben sie auch einbehalten, da das vordere Emblem komplett fehlt. Da wir aber an der Grenze zu Transnistrien standen war auch ein EUBAM Herr vertreten. Auf sein Namensschild geschaut und siehe da ein Deutscher, also leichtes Spiel für mich. Mit seiner Hilfe wurden dann die Ukrainer darauf hingewiesen das der Beamte die VIN abgleichen wird und ihnen dann bescheid gibt. 15 Minuten später war dann alles in Ordnung. Die Ukrainer waren ziemlich angepisst. Also suchten sie weiter und fanden bei mir direkt am Rahmen ein handelsübliches Klappmesser zum Wurst schneiden. Oi oi oi Verstoß gegen das Waffengesetz. Hä soll das ein Witz sein? Als er mir dann etwas von einer Anzeige erzählen will fragte ich nur eins: "Du Depp, sag mir wieviel Geld du willst damit du mir nicht weiter auf den Zeiger gehst" 100 Dollar. Ich lachte nur laut. Ich gebe dir nicht mehr wie 20 Dollar. Entweder du nimmst das Geld und lässt uns passieren oder protokollierst alles und wir schauen es dann gemeinsam mit dem EUBAM Beamten durch. Er nahm die 20 Dollar und ließ uns durch.

  • Transnistrien: Wir wussten von Anfang an das es dort Probleme geben wird und haben schon damit gerechnet das wir die Männer bestechen müssen. War aber kein Problem, die Einreise belief sich auf 10 Dollar je Person und die Reise von Transnistrien nach Moldawien kostete uns je 20 Dollar. War vollkommen in Ordnung, die Zöllner waren auch freundlich und Papiere mussten wir keine Ausfüllen. Bezahlten lieber die 30 Dollar bevor wir stundenlang irgendwelche Formulare ausfüllen müssen.



    Zusammenfassung / Empfinden der einzelnen Länder:


    - Estland, Lettland und Litauen, Polen waren uns schon bekannt. Sauber, freundliche Menschen und gute Straßen.


    - Weissrussland ist ein echter Geheimtipp. Wunderschöne Natur. Super Straßen, auch die kleinen Nebenstraßen sind tip top in Schuss. Freundliche Menschen, gutes Essen. Alles war traumhaft und dieses Land werden wir mit Sicherheit noch einmal besuchen. Waren positiv überrascht und empfehlen Weissrussland mit Sicherheit weiter, zumal der Sprit auch nur 62ct kostete :-)




    - Ukraine ist ein absolutes Drecksloch, Wälder sind voll mit Hausmüll, Nebenstraßen sind kaum befahrbar, Seen und Flüsse sind verschmutzt, kein einziger Fisch war zu sehen. Nur Autoreifen und Hausmüll. Überall war nur Müll. Menschen sind sehr verschlossen und unfreundlich. Polizei und Zoll kann man komplett knicken, am besten einen weiten Bogen um die machen. in größeren Städten war ein solcher Smog, das man fast in den Helm kotzen musste. TÜV hat es keinen, dementsprechend auch der tehnischer Zustand aller Fahrzeuge. Richtgeschwindigkeit von ca. 100km in den Städten. Fühlten uns richtig unwohl. Odessa, ala "Touristen-Hochburg" war auch ein Drecksloch, fehlende Gullideckel. Strandpromenade verdreckt. Wollten anfangs ne Woche in Odessa verbringen und es uns gut gehen lassen. Haben aber nur drei Tage ausgehalten und auf den Zylinderkopf gewartet, verbaut und schnell weg von dort. In die Ukraine zieht es uns nie wieder.


    - Transnistrien/Moldawien: 1A, relativ gute Straßen, auch die Nebenstraßen wenn teils auch unbefestigt sind gut zu befahren. Die Natur ist unangetastet und schön anzuschauen. An der Grenze von UA zu MD haben wir auch einen Mann kennengelernt welcher selbst auf uns zu kam und von den Moppeds begeistert war und uns prompt zu sich nach Hause in Kischinau einlud. Anfangs hatten wir etwas bammel, hmm Moldawien bei jemand fremdes Schlafen, nicht das wir ohne Niere aufwachen. Da es schon recht dunkel war beschlossen wir doch den Vadim, so hieß der gute Mann, anzurufen und er holte uns prompt an einer verabredeten Stelle ab. Die Gespanne parkten wir auf seine kosten in einem überwachten Parkplatz. Sein Gästezimmer war bereits für uns vorbereitet. Irgendwie alles zu schön um wahr zu sein. Angekommen, hatten wir natürlich hunger. Haben uns vorher geduscht und Vadim kam mit gutem Bier und geräuchertem Lachs zu uns im Zimmer, wir aßen und tranken und laberten. Es kam heraus, das Vadim der einzige Mann in Moldawien ist der alte Motorräder liebt und sammelt, bzw. mit diesen handelt. Für den Großteil der Menschen sind alte Motorräder Altmetall und Schrott. Bier und Fisch haben wir vernichtet und wollten uns schon schlafen legen. Vadim schaute uns erstaunt an und sagte nur das wir jetzt Essen gehen. Hä wie? Wir haben doch gerade etwas gegessen. Nene, der Fisch war doch nur zum Bierchen gedacht. Also rauf in seine Wohnung. Seine Frau hat einen richtigen Festschmaus vorbereitet, so einen gedeckten Tisch sieht man selten. Haben uns also die Bäuche voll geschlagen und Vodka getrunken. Am nächsten Morgen wollten wir uns dann Vadims Sammlung anschauen. Mit den Russen verdient er nu sein Geld, seine Leidenschaft sind aber BMWs und Zündapp Gespanne. Begeistern schauten wir uns die Motorräder an, teilweise mit der Originallackierung. Verwöhnt wurden wir mit Wassermelonen und alles anderem was das Herz begehrt. Die Frau des Hauses hat uns auch Essen für die Weiterreise vorbereitet. Vadim bat uns herrzlichst noch 2-3 Tage zu bleiben, doch unser Zeitplan war ziemlich straff und wir zogen weiter. So eine Gastfreundlichkeit kann man nur selten genießen. Vadim war einfach nur glücklich zwei gleichstark Verrückte anzutreffen. Kurz und knapp hat uns Moldawien sehr gut gefallen und uns zieht es mit Sicherheit noch einmal dorthin.


    - Rumänien, Natur ist schön, die Karpaten auch mit den Gespannen passierbar. Rumänien und die EU? Wie kann so etwas nur zu Stande kommen? In größeren Städten kann man es verstehen, sobald man aber aufs Land fährt ist die Zeit im Mittelalter stehen geblieben. Kein Wasser, Strom, keine KFZ. Als Transportmittel ist das Pferd samt Wagen gedacht. Die Menschen sind ungewaschen und auch ansonsten ist es sehr dreckig. Flüsse sind auch voll mit Hausmüll und Autoreifen. An den Hauptstraßen bettelnde Zigeuner. Vor jedem Friedhof auch samt Polizei. Mir hat es keine Ruhe gelassen und ich fragte die Polizisten was da denn los sei. Die Antwort war kurz und knapp, die Zigeuner klauen auf Friedhöfen die Pflanzen um diese dann ein paar Kilometer weiter zu verkaufen. Deshalb auch die starke Polizeipräsenz an diesen Stellen. An größeren Tankstellen und Parkplätzen waren auch sehr viele bettelnde Zigeuner vertreten, die Polizei warnte uns auch vor denen. Bei mehreren Pausen kamen die Zigeuner direkt an die Motorräder und befummelten alles, versuchten auch des Öfteren die Abdeckung zu öffnen. Ich war überrascht und bat die Herrschaften sich zu verziehen, keine Reaktion, dann etwas bestimmter und unfreundlicher, immer noch keine Reaktion. Obwohl ich kein Freund von physischer Gewalt bin gab es für uns in dieser Situation keine andere Möglichkeit als die Menschen mit einem sprichtwörtlichem "Arschtritt" davon zu jagen. Auch hier fühlten wir uns nicht wohl und von Urlaub war keine Spur vorhanden, also schnell weg von hier. Wenn jemand nach Rumänien will sollte er definitiv Nebenstraßen und kleine Ortschaften in denen ein Großteil Zigeuner leben meiden. Uns hat die Polizei zwar gewarnt, aber das es so extrem ist hätten wir nicht gedacht.


    - Slovakkien, traumhafte Natur, schöne Straßen, etwas verschlossene Menschen aber im großen und ganzen fühlten wir uns wohl. Das Essen war sehr lecker und preislich sensationell. Benzin zu einem Preis von 1,60€ etwas gewöhnungsbedürftig.
    - Ungarn, siehe oben, nur mit "normalen" Spritpreisen.

  • Nun aber zu den Bildern, achja ich bin die Variante mit kurzen Haaren, mein guter Freund Margus mit den dunklen Haaren. Wenn jemand Interesse an den ganzen Bildern hat schreibt mir einfach ne Nachricht, hab jetzt nur eine Handvoll rausgesucht.


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    Start in Tallinn


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    Viljandi Estland, Zylinderkopftausch


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    Gelöste Ventilführung


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    Stillstand wegen Spritmangel


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    Die letzten Gase inkl. dem Drehspan


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    Frisch erworbener Reifendurckmanometer, bei 10 Messungen erhielt ich 10 verschiedene Werte, also beschloss ich hineinzuschauen, konnte keinen Fehler feststellen.


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    Weissrussland, traumhafte Spritpreise


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    Weissrussland, Fischen und Schwimmen


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    Weissrussland, Bierchen und Abendessen


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    Weissrussland, Wechsel des Schlauches


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    Weissrussland, Andrei und seine Freundin Danja, haben mit denen etwas getrunken, waren Schwimmen und anschließend haben wir bei ihnen übernachtet.


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    Dnepr Werk ind Kiev


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    Demomotorrad inkl. gebrochenen Stoßdämpfer


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    Das erste Gespann welches wir gesehen haben.


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    Na wer findet den Fehler?


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    In der Mitte Vadim aus Moldawien


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    Vadim und seine Familie


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    Nebenstraße in Moldawien


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    Rumänien, Speichenwechsel bei der Ural


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    Slovakkei


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    Slovakkei, Nachziehen der Tellerradschrauben


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    Frustriert in Polen


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    Ventilwechsel in Polen


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    Besser als neu


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    Kolbenbolzenspiel wieder herstellen.


    [Blocked Image: http://imageshack.us/a/img703/9524/0q0t.th.jpg]
    Pleul richten


    [Blocked Image: http://imageshack.us/a/img689/2015/eu58.th.jpg]
    Und wieder zu Hause bei mir vor der Haustüre


    [Blocked Image: http://imageshack.us/a/img62/8052/n6pu.th.jpg]

    Edited 7 times, last by Kappo ().

  • super Bericht, vielen Dank dafür,
    Gruß Jochen

  • Echte Spitze.


    Ich finde Euren Mumm wirklich sehenswert und hoffe Ihr macht noch einmal solch einen Ritt :thumbup:



    viele Grüße aus Berlin


    Frank

  • Danke für den Bericht. Sehr interessant.
    Einen den man glauben kann.


    Martin

  • klasse Bericht und Respekt das ihr das so durchgehalten habt... :thumbup:

  • Respekt :thumbup:


    Danke für tolles Bericht!


    Grüße Oleg

  • Hallo,


    Tolle Reise und schöner Bericht, danke!


    Bin überrascht über den Unterschied Ukraine zu Weissrussland.


    Habt ihr das KMZWerk besichtigen können, auf einem Foto scheint es so. Wird da noch gearbeitet?


    Gruß
    Oliver

  • Jap, war für uns auch eine große Überraschung, sind exakt vom Gegenteil ausgegangen und haben uns dementsprechend in Weissrussland beeilt. Das nächste Mal sind wir schlauer und neue Menschen welche uns die Einreise erleichtern haben wir auch kennen gelernt.


    Besichtigen konnten wir das Werk leider nicht da wir am Wochenende da waren. Die Tür stand offen also sind wir einfach herein spaziert und haben das Demomotorrad genauer unter die Lupe genommen. Paar Minuten später tauchte dann auch ein Wächter auf, welcher auch nach Anbieten von ein paar Dollarn uns leider keine Werksbesichtigung anbieten wollte. Lag wahrscheinlich an den gefühlten +50°C Aussentemperatur. Soviel mir bekannt ist sind die meisten Maschinen von der Produktionslinie bereits verkauft und abtransportiert worden.


    Und ich merke es hier noch einmal an. Wenn Osteuropa MUSS man nach BY. Ja klar, Visum schreckt anfangs etwas ab. Hat uns aber nur jeweils 40€ gekostet und war das Geld wert. Haben uns richtig in das Land verliebt und dieses Jahr noch einmal hin brettern. Haben es auch nicht allzu weit, ca. 500km und wir können an der Grenze kratzen :-)

  • Euere Reise ist ein echtes Abenteuer gewesen. Ganz etwas anderes als die Abenteuer, die Reiseveranstalter heute so versprechen. Ich bewundere und beneide Euch. Inzwischen bin ich 70 Jahre und überlege manchmal, was wohl das Aufregendste und Prägendste für mich in meinem Leben gewesen sei. Es waren meine Tramptouren und Motorradreisen (MZ) durch Osteuropa. Und manches scheint dort noch genauso zu sein, wie es vor fünfzig Jahren gewesen ist.


    Danke für den Bericht.



    Hermann



    www.motorradfreude.de

  • Schöner Reisebericht. Erinnert mich an unsere Tour nach Irbit in ' 09. Wir hatten nur nicht soviele Probleme mit den Grenzern und den Ordnungshütern.Viel schrauben mußte ich auch nicht,nur die Denso hat sich auf der Rückfahrt in der Ukraine verabschiedet. Gruß Capt'n

  • Absolut toller bericht!
    So ähnlich lief es damals im urlaub mot dem k-mehl-treiber auch ab. Nur dass nicht grade soviele reparaturen anstanden...naja, war auch nur ne kleine österreich tour ^^
    Jedenfalls hatte ich alles dabei was kaputtgehen konnte...nur keine ölwannendichtung :D


    Im Endeffekt hab ichs dann mot meiner k 750 (damals noch mit bw) mot ach und krach nach hause geschafft. Am Heimweg ist mir durch sehr starken platzregen der regler abgeraucht und dadurch auch die komplette lima...


    Toller bericht!


    Gruß
    Harald


    Ps: wie kann man mit einem messschieber dasvkolbenbolzenspiel wieder herstellen? 8|

  • Messschneiden rein und damit ausschaben :whistling:

  • Messschneiden rein und damit ausschaben :whistling:


    Aaaaaahhhhja....irgendwie so hab ichs mir vorgestellt :D ... Rischtisch russisch eben :thumbup:

  • die russische Methode ist ein Stück Schmirgelleinen um ein passendes Rundholz gewickelt und das Auge solange honen bis der Bolzen geölt die richtige Passung hat,
    Gruß Jochen

  • Messschneiden rein und damit ausschaben :whistling:


    Nene, ganz so unprofessionell haben wir das Problem dann auch nicht wieder gelöst. Angewandt wurden die breiten Flächen wie im Bild markiert. Vorteil liegt bei der breiten Auflagefläche und der Messschieber liegt mit 2 Flächen auf. Wirklich scharf ist es zwar nicht, aber das kleine Fitzelchen welches gestört hatte konnte man mit viel Mühe abtragen. Klar, jeder Motorinstandsetzer hätte die Hände überm Kopf zusammen geschlagen. Für die letzten 2500km nach Hause war es aber ausreichend, mittlerweile sind schon neue Buchsen und Kolbenbolzen verbaut.


    [Blocked Image: http://imageshack.us/a/img5/1064/cfsb.th.jpg]

  • Naja... Warum die hände übern kopf zusammenschlagen?
    Jeder russenfahrer weis: in der not nimmt der fahrer blumendraht oder so :D


    Ich musste auf nem kärntner pass meinen differentialsperrhebel mit tausenden kabelbindern in seiner position fixieren, damit mir nicht immer die sperre reinrutschte, danach hab ichs mit einer kompletten neukonstruktion der hebelage behoben...


    Also, ich denke mal jeder russenfahrer, der mal etwas weiter als nir zur eisbude gefahren ist hat sich schin mal irgendwie beholfen, so wie mans normal nicht macht.
    Meine ölwannendichtung aus kopierpapier von der tanke hielt bis zur motorinstandsetzung...