Batterie Frage!

  • Habe gestern meine Leguschka abgeholt. Sie hat jetzt 11 Jahre gestanden. Batterie ist natürlich Tot. Wie sind eure Erfahrungswerte bezüglich Gel oder herkömmlicher Säure batterie. verbaut war eine YTX12-BS 10AH

    Danke

  • Meine Meinung:

    Bloß kein Gel oder Lithium-Ionen !

    Nimm eine AGM, die hat 150A Startleistung und erfüllt ihren Dienst zuverlässig.

    z.B.: Bosch 0092m60140, Exide ETX12BS, Varta 510012009A514 usw.

  • Moin,

    du kannst dir aussuchen welche Batterie du einbauen möchtest Hauptsache 12 V

    und passend AH. (richtet sich nach den Verbrauchern ,die letztlich an dein Moped

    sollen und wie weit du noch kommen möchtest wenn die Lima ausgefallen ist;))

    Es gibt Gespanne, die mit KFZ.Batterie im Beiwagen unterwegs sind.

    ich würde für die Aufbauphase (11 Jahre gestanden) erst mal eine günstige / gebrauchte

    Batt. nehmen, später wenn Leguschka soweit ist, kanste dann was passendes in

    Blei-Säure oder Gel / Fließ nehmen, wie du das möchtest.

    Viel Erfolg

    Gruß

  • Der Vergleichstyp für Holles Batterie ist immer eine AGM/Vlies . Dieser BA Typ basiert auf Blei/Säure, hat aber eine höhere Säuredichte als 1,27 und bezieht daher die hohe Leistung bei kompakten Abmessungen. Gel scheidet scheidet für's Mopped aus, kommt eigentlich wegen der erforderlichen Ladetechnik nur in Wohnmobilen oder Golf-Caddys zum Einsatz. Die LI-IO Batterie hat ja nur ein winziges Akkupäckchen drin, der Rest ist Luft und Elektronik für die Ladung...

    ...außerdem kostet sie deutlich mehr. Von gebrauchten Batterien würde ich grundsätzlich absehen. Die AGM gibt es im Handel für unter 40,-€

  • AGM (insbesondere die "Kung Long", die inzwischen nur noch "Long" heißt) ist bei BähEmmWeh-Fahrern sehr beliebt. Ich hab meine erst ein Jahr drin, da ist noch nix mit Langzeittest, aber andere haben die schon über 10 Jahre drin und noch keinen Wechselbedarf. Scheint zu taugen.

  • Kaltstartleistung

    :?:


    Kaltstartleistung = Kaltstartstrom mal Spannung ?

    SAE 160A

    ansonsten

    https://www.yuasa.de/informati…pezifikationen-verstehen/

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    SAE (J537 Jun 1994 Amerikanische Norm)


    Dies ist der Starttest gemäß SAE (Society of Automotive Engineers). Der Test gibt an, dass die Batterie bei einer Temperatur von -18 °C einen Strom abgibt, der 30 Sekunden lang der Kaltstartfähigkeit entspricht, mit einer Spannung von über 7,2 Volt (3,6 Volt bei einer 6-Volt-Batterie).

    Auch wenn es je nach Batteriedesign Unterschiede gibt, lässt sich die Beziehung von SAE zu DIN CCA folgendermaßen beschreiben: -SAE = (DIN x 1,5) + 40

    Die Batterieleistung fällt bei sinkender Temperatur schnell ab, dieser Test ist also gut, um die Startfähigkeit der Batterie zu prüfen, genau wie die 10 Sekunden Spannung des EN-Werts und die Notwendigkeit, 30 Sekunden lang 7,2 V standzuhalten, verschafft einen guten Überblick über die Fähigkeit der Batterie zu Hochleistungskapazität.

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    wären danach 80A DIN


    https://www.hoelzle.ch/shop/bilder/pdf/batteriewissen.pdf

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    DIN

    Prüfen bei -18°C: Batterie darf bei dem entsprechenden Messtrom nach 30 Sekunden auf 9 Volt und nach 150 Sekunden bis auf 6 Volt zusammenbrechen.

    EN

    Prüfen bei -18°C: Batterie darf innerhalb 10 Sekunden bis auf 7,5 Volt zusammenbrechen.

    SAE

    Prüfen bei -18°C: Batterie darf innerhalb 30 Sekunden bis auf 7,2 Volt zusammenbrechen.

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    BTW:

    wäre mir neu daß man heutzutage Batterien verkauft die winters nicht funktionieren ... :bcm:

  • Kaltstartleistung = Kälteprüfstrom nach DIN oder EN.


    DIN bei -18°C dreißig Sekunden belasten, darf nicht unter 9V abfallen.

    EN= -18 / 10 Sekunden / 7,5 Volt

  • Nachtrag:

    Die ermittelten Werte nach EN liegen ca. 60% über den Werten nach DIN. Weil das Auge ja auch mit isst, werden die Werte heute fast nur noch in EN angegeben...

    Wobei ich meine, mich zu erinnern, dass die DIN Messung zu meiner Lehrzeit bei -27C stattfand - ich schau nachher mal im Büchlein nach (das ist beständiger als das WWW).

  • was nützt das wenn sie im winter nicht geht.

    unbedeutend > für das bißchen Zündung reichts allemal ...


    Motorräder (ohne Anlasser) können (oder müssen sogar) im Winter angekickt werden ... :thumbsup:

  • Zur Not reicht auch ein 9V Block wenn die Batterie flach ist. Zumindest bei der Ducati-Zündung, hab das mal als Video bei Youtube gesehen aber leider nur die Textform wieder gefunden:


    Ural Emergency starting:

    ** Symptom: Battery drained not enough to start the bike - needed materials: small pin/finishing nail, alligator clips, 9v battery

    1) Key - off position

    2) Ignition – on (red switch)

    3) Alligator clip grasp pin/nail - insert where Yellow wire enters the Ducati CDI - attach other end to 9v positive terminal

    4) Other alligator clip attach to 9v negative terminal and the other end to the frame (engine cooling fin)

    5) Kick start engine

    6) Turn on the key and disconnect 9v battery - allows the alternator to charge the battery.

  • Ich habe, unteranderem auch der Abmessungen wegen ( M 72 bietet nur wenig Raum um eine 12 Volt Batterie

    formschön unterzubringen), eine

    Midac Gel 5 Ah - 12 Volt / Breite 113mm, Tiefe 69mm, Höhe 105 mm/ DIN 50412.

    Für die entsprechende Kaltstartleistung benötige ich für meine rechte Wade nur Proteine und Kohlehydrate und gelegentlich eine Portion Magnesium.:)

    Bis jetzt funktioniert die Batterie einwandfrei.


    Hat eine Ural M67 von 1987 einen Elektrischen Anlasser ?


    Gruß

  • gebrauchte aber noch sehr gute Batterie von der Autowerkstatt um die Ecke geschenkt bekommen...

    Das sind 72Ah im Beiwagen....

    Ich weis garnicht wozu ich überhaupt ne Lima habe xD